Sonderveröffentlichung
Themenspecial Starter - Das Special für Aus- & Weiterbildung

Wohin nach dem Abi?

Studienkompass: Die Bewerbungsphase geht bis 15. März

Kinder von Nichtakademikern können für die Übergangsphase zwischen Schule und Studium oder Ausbildung Unterstützung bekommen – etwa mit dem Programm Studienkompass. Was steckt dahinter? 

Für Akademikerkinder ist der Weg an die Hochschule oft schon vorgegeben. Wer dagegen als Erster oder als Erste aus der Familie ein Studium aufnimmt, kann nicht immer auf Erfahrungen und Ratschläge der Eltern zurückgreifen. Unterstützung bietet an der Stelle das Förderprogramm Studienkompass an.

Für das Programm können sich Schüler bis zum 15. März bewerben, wie die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) mitteilt. Sie ist neben der Accenture-Stiftung und der Deutsche Bank Stiftung eine der Initiatorinnen des Programms. Bewerben können sich Schüler, die 2022 Abitur machen und bis zum Ende des Bewerbungszeitraums höchstens 20 Jahre alt sind. Weitere Voraussetzung ist, dass die Eltern nicht studiert oder keine Erfahrung mit dem deutschen Bildungssystem haben. Die Förderung dauert drei Jahre. In dieser Zeit können Schüler zum Beispiel in Workshops ihre Soft Skills verbessern. Das können Eigenschaften wie Teamfähigkeit oder Medienkompetenz sein. In regelmäßigen Gruppentreffen tauschen sie sich über ihre Studien- und Berufswahl aus. Auch Unternehmensbesuche stehen auf dem Plan. Dabei bekommen die Programmteilnehmer Unterstützung von ehrenamtlichen Mentoren. dpa/tmn

Kneif dich

Tipp: Bei Tränen im Berufsleben hilft Ablenkung

Ob aus Wut, Überforderung oder weil einen privat etwas bedrückt: Manchmal sind Berufstätige auch am Arbeitsplatz kurz davor, in Tränen auszubrechen. Wie geht man damit um?

Der Kloß im Hals wird immer größer – kommen gleich die Tränen? Wenn jemand im Job vor anderen weinen muss, kann das peinlich werden. Der Psychologe und Coach Peter Krumbach rät in solchen Fällen zur Ablenkungsstrategie. Es könne etwa schon helfen, kurz an etwas anderes zu denken, erklärt der Experte in der Zeitschrift „Position“ (Ausgabe 1/2020) des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Egal, ob das ein To-do aus dem Job oder ein schöner Moment vom Vortag ist. Genauso kann man versuchen, sich ins Bein zu kneifen oder Atemtechniken anzuwenden. Wer sich unwohl fühlt, kann sich entschuldigen, etwa mit dem Satz „Ich brauche mal eine Weile für mich“. Dann könne man aus dem Raum oder zur Toilette gehen, bis man sich wieder beruhigt hat. Oft hilft in emotionalen Situationen eine Pause – oder aber den Kummer offen auszusprechen, etwa gegenüber vertrauten Kollegen, so Krumbach. dpa/tmn
Datenschutz