Sonderveröffentlichung
Themenspecial Gesund leben!

Wie gut schlafe ich?

Den Schlaf im Blick – mit neuem Test und Schlaftagebuch

Quälend lange Einschlafzeiten sind belastend und verbreiten Angst vor weiteren schlaflosen Nächten. Bild: djd/Sedacur/Getty Images/Westend61

27.06.2020
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Etwa sieben bis acht Stunden täglich sollten Erwachsene jede Nacht schlafen. Doch wenn die Gedanken kreisen und das Abschalten nicht gelingen will, ist an erholsame Nachtruhe nicht zu denken. Der Blick auf den Wecker und die Angst, am nächsten Tag nicht fit zu sein, verstärken zusätzlich den Stress.

Jeder zweite Erwachsene leidet – zumindest gelegentlich – unter Einschlafproblemen, rund 60 Prozent wachen nachts immer wieder auf. Und dabei ist ausreichender, erholsamer Schlaf eine wichtige Grundbedingung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und emotionale Ausgeglichenheit. Dass Schlafstörungen sogar krank machen können, ist vielen bekannt. Wie es um die eigene Schlafqualität bestellt ist und wie sie sich optimieren lässt, wissen nur wenige.
Radiologie Zentrum Mannheim
Bei Schlafstörungen hilft zunächst ein Blick auf die individuelle Schlafhygiene: Hier gilt es, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Guter Schlaf fängt schon am Tag an: Nach Möglichkeit sollte Stress reduziert und abgebaut werden. Dabei kann regelmäßiger Ausgleichssport helfen. Bewegung ist wichtig, genauso wie eine gesunde Ernährung. So ist es etwa ratsam, vor dem Zubettgehen auf schwere Mahlzeiten oder Alkohol zu verzichten. Ruhe und ein frisch gelüftetes Schlafzimmer mit einer Temperatur von 16 bis 18 Grad Celsius schaffen bessere Voraussetzungen für einen guten Schlaf.

Wenn an erholsamem Schlaf nicht zu denken ist, kann zudem eine pflanzliche Kombination aus Baldrian, Hopfen und Melisse Abhilfe leisten. Sie wird sowohl bei nervös bedingten Einschlafstörungen als auch bei innerer Unruhe angewandt. Dabei müssen weder Gewöhnungseffekte noch Hangover am nächsten Tag befürchtet werden. Ein Schlaftagebuch wiederum bietet für den nächsten Arztbesuch eine Stütze, um Zusammenhänge zu durchschauen und den Schlafräubern auf die Schliche zu kommen. Dazu werden Zubettgehzeit, die Einschlafdauer und Aufwachzeiten notiert. djd