Sonderveröffentlichung
Themenspecial Generation 50 Plus

Wer schön bleiben will, muss pausieren

OLDTIMER: Im Winterquartier sind ältere Fahrzeuge zwar vor widrigem Wetter und Unfallrisiken auf glatter Straße geschützt, doch auch beim Einmotten können Fehler passieren. Wie man sie vermeidet.

Weiße Haube unerwünscht: Vor Schnee oder Streusalz wollen Oldtimerfahrer ihre Lieblinge oft bewahren. BILD: EDARCHINYAN - STOCK.ADOBE.COM

23.10.2019
Von Stefan Weißenborn, dpa 

So individuell Oldtimerbesitzer ihren Wagen finden mögen, in einem ticken die meisten Halter gleich: Vor Schmutz, Streusalz und Winterschäden wollen sie ihren alten Liebling bewahren. Die meisten schicken den Oldie deshalb ins Winterquartier.

Beim Einmotten kann man allerdings einiges falsch machen. Die Experten des Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und des Autofahrerclubs ADAC geben Tipps, wie es richtig geht.

Noch mal richtig Gas geben: Einfach die kurze Strecke in die Garage fahren und den Motor abstellen, kann unliebsame Folgen haben. Wer den Oldtimer oder Youngtimer mit kaltem Motor parkt, riskiert Korrosion in den Tiefen der Technik.

Der Grund: Bei der Verbrennung von Benzin bildet sich auch Wasser. Deshalb das Auto noch mal auf Betriebstemperatur bringen, damit das Wasser an Zylindern und Kolbenringen, in der Auspuffanlage und – bei Katalysator-Fahrzeugen – in der Lambdasonde verdampft. Dabei ruhig kräftig bremsen, damit die Bremsen noch mal warm werden.

Den richtige Stellplatz wählen: Feuchtigkeit ist bei der Wahl des Standorts ein großes Risiko. Der Stellplatz sollte darum trocken, gut belüftet und idealerweise warm sein.

Waschen und pflegen: Nach einer gründlichen Wäsche kann man mögliche Steinschlagschäden am Lack besser aufspüren. Diese werden mit einem Lackstift vorsichtig ausgebessert – das beugt Korrosion vor. Reste von Vogelkot oder Baumharzklecksen werden ebenso entfernt – denn diese können sich bis auf das Blech durchfressen. Vor allem bei älteren Baujahren sollte auf einer Hebebühne der Unterbodenschutz nachkontrolliert und gegebenenfalls ausgebessert werden. Roststellen abschleifen, neu grundieren und versiegeln.

Kosmetik vor der Winterpause: Ledersitze, Chromteile sowie Gummiabdichtungen und -teile sollten mit Pflegemittel behandelt werden. Bei Cabrioverdecken gilt: feucht reinigen, trocknen lassen und anschließend imprägnieren.

Betriebsflüssigkeiten prüfen und anpassen: Sofern das Auto keinen Plastiktank hat, sollte man es möglichst randvoll tanken. So beugt man der Bildung von Kondenswasser und damit Rost vor. Dem gleichen Zweck dient ein Ölwechsel, denn im Schmierstoff können sich korrosionsfördernde Bestandteile gebildet haben.

Das gegebenenfalls eingesetzte Frostschutzmittel sollte zur Sicherheit Temperaturen bis minus 40 Grad standhalten. Gleiches gilt für das Frostschutzmittel der Scheibenwaschanlage. Handelt es sich um einen Aluminiummotor, lässt man die Kühlflüssigkeit dagegen ab, weil diese das Leichtmetall während der Standzeit angreifen kann.

Ist ein Vergaser vorhanden, sollte dessen Schwimmerkammer geleert werden. Denn trocknet der enthaltene Treibstoff ein, springt der Oldie im Frühjahr womöglich erstmal nicht an.

Aufbocken und einstellen: Damit das Auto die Winterpause gut übersteht, ist die richtige Position wichtig. Für ältere Fahrzeuge empfiehlt sich das Aufbocken – aber bitte kippsicher. So werden die Räder entlastet, das beugt etwa Standplatten vor. Die Reifen sollten aber etwas Kontakt mit dem Boden haben, damit Federn und Dämpfer noch leicht belastet werden – das ist vor allem bei Autos mit moderneren Fahrwerken wichtig, bei den Blattfedern eines Veteranen weniger.

Wer sein Fahrzeug nicht aufbocken kann, pumpt die Reifen etwas fester auf – mit um etwa ein Drittel erhöhtem Luftdruck.

Batterie laden: Sie ist ein schweres Bauteil. Doch wer die Batterie ins Trockene trägt und dort regelmäßig be- und entlädt, beschert ihr ein längeres Leben. Händisch muss das heutzutage niemand mehr machen. Es gibt spezielle Ladegeräte, die das automatisch erledigen.

Wer vergisst, die Batterie abzuklemmen, riskiert nicht nur, dass sie nach dem Winter entladen ist und das Auto streikt, sondern noch schlimmere Schäden: Entladene Stromspeicher können einfrieren, platzen und auslaufen. Mögliche Folge: Säureschäden am Blech.

Im Winter fahren: Wer glaubt, er tue seinem Auto etwas Gutes, indem er den Motor von Zeit zu Zeit kurz anwirft, um Kolben und Zylinder zu schmieren, oder zu prüfen, ob die Maschine überhaupt anspringt, der liegt falsch: Denn gleich bei der ersten Umdrehung bildet sich Kondenswasser, das wie beschrieben Rost begünstigt.

Besser ist, gleich eine Ausfahrt zu machen. Doch für die Unterbrechung der Winterpause gibt es Regeln: Der Motor muss im Leerlauf bei gezogener Handbremse gestartet werden, weil sich die Kupplung festsetzen kann.

Wintertaugliche Reifen sind natürlich Pflicht. Und auch wenn man an einem trockenen Tag unterwegs ist, sollte man die Lackpflege und die Rostvorsorge ernst nehmen und vor allem die Hohlräume gut versiegelt haben. Weil Streusalz Feuchtigkeit anzieht, drohen ansonsten selbst nach der sonnigsten Winterausfahrt Rostschäden.

Hörsysteme setzen neue Maßstäbe

Höreck: Erstes Hörgerät der Marke Telefunken mit Sprachübersetzung und Sturzalarm

Die Hörsysteme von Telefunken eröffnen Menschen mit Hörminderung neue Dimensionen. BILD: TF 9-2PLUS HÖRECK
Die Hörsysteme von Telefunken eröffnen Menschen mit Hörminderung neue Dimensionen. BILD: TF 9-2PLUS HÖRECK
Kaum eine Marke in Deutschland ist mit der Berliner Funkausstellung so eng verbunden wie Telefunken. Nun wurde auf der diesjährigen IFA erstmals ein Hörsystem unter der Marke präsentiert. Den smarten Hörsystemen gelingt es, einen weiteren Meilenstein in der seit 116 Jahren bestehenden Historie der Marke zu setzen. Telefunken gilt als Pionier und Ikone. Der Name steht für Qualität, Innovation und Ingenieurskunst, für ästhetisches Design und bedienungsfreundliche Funktionalität – bewiesen durch mehr als 20 000 Erfindungen und ein weites Produktspektrum inklusive TV, Audio, Telekommunikation und Haushaltsgeräten. Zu den legendären Erfolgen der Marke zählen unter anderem 1936 die erste Fernsehübertragung sowie 1962 die Erfindung des Farbfernsehens nach dem PAL-System, bis heute Herzstück vieler TV-Geräte. Mit dem Markteintritt in den Bereich der Medizintechnik kommen nun auch smarte digitale Lösungen für besseres Hören unter der Marke Telefunken auf den Markt.

NEUE DIMENSION ERÖFFNET

Das richtungsweisende Modell TF 9-2 PLUS, Flaggschiff einer ganzen Gerätefamilie, eröffnet im Bereich der Hörakustik eine neue Dimension. Die innovative Hearing Reality Technologie garantiert in jeder Lebenssituation ein perfektes Hörerlebnis und Sprachverständnis – angenehm in lautem Umfeld, ruhig in leisen Hörsituationen. Bei einer aktuellen unabhängigen Studie im Vergleich mit Topgeräten anderer Anbieter wurden die mit Hearing Reality ausgestatteten Hörsysteme für die Reduzierung von Hintergrundgeräuschen in lauten Umgebungen am besten bewertet. Mit der Thrive Hearing Control App lässt sich das neue Hörsystem unter der Marke Telefunken über Bluetooth nahtlos mit Apple- beziehungsweise Android-Endgeräten verbinden. Das erschließt dem Träger zahlreiche Funktionen, die Hörerlebnis und Lebensqualität entscheidend verbessern. Auch Feinanpassungen können problemlos selbst vorgenommen werden. Überall und jederzeit. Sensoren tracken körperliche Aktivitäten und die mentale Fitness. Und dank integriertem Sturzalarm werden im Falle eines Sturzes ausgewählte Kontakte informiert.

Die Sprache-zu-Text-Funktion wandelt Gesprochenes direkt in einen lesbaren Text um, und die Übersetzungsfunktion für bis zu 27 Sprachen erleichtert zum Beispiel die Kommunikation auf Auslandsreisen. Diese und viele andere ebenso innovative wie praktische Features manifestieren einen Quantensprung, der aus dem einstigen medizinischen Produkt einen modernen Begleiter für den digitalen Alltag macht. Multifunktionalität und ein ästhetisches Design, das für dieses Modell zwei Ausführungsvarianten und drei Farben zur Wahl stellt, fügen sich nahezu unsichtbar in den modernen Lifestyle des Trägers. Die Hörsysteme der Marke Telefunken gibt es in Mannheim exklusiv nur im Höreck. red/pr

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Telefon: 0621/43 72 84 06
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