Sonderveröffentlichung
Themenspecial Festliche Gastronomie

Weiterhin nichts dran zu rütteln

Weihnachtsrituale: Die Deutschen lieben Würstchen mit Kartoffelsalat an Heiligabend / Einfaches Essen mit Tradition

Die Zeit scheint immer schnelllebiger und hektischer zu werden, Anforderungen im Alltag und Beruf steigen, Trends kommen und gehen im Rekordtempo. Wie ein Fels in der Brandung erscheint da vielen das Weihnachtsfest mit seinen meist jahrzehntealten Traditionen. Besonders beim Thema Essen werden in zahlreichen Familien lieb gewonnene Rituale gepflegt: Am 24. Dezember kommt abends Bockwurst mit Kartoffelsalat auf den Tisch.

Stressfreies Gericht

Umfragen bestätigen immer wieder, dass dieses einfache Gericht an Heiligabend am beliebtesten ist. Ein möglicher Grund: Vor Weihnachten hat man genug Stress mit dem Kauf und Einpacken der Geschenke und den Vorbereitungen auf die Festtage. Da ist jeder froh, wenn er sich an Heiligabend nicht auch noch stundenlang in die Küche stellen und Rezepte wälzen muss.

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Es schmeckt Groß und Klein

Auch geschmacklich ist Bockwurst mit Kartoffelsalat in den meisten Familien durchweg beliebt: Das Gericht schmeckt Groß und Klein. Die Zubereitungsarten für den Kartoffelsalat können dabei sehr unterschiedlich sein.

Omas Kartoffelsalat mit Bockwürsten

Zutaten für vier Portionen: 750 g Kartoffeln (klein, festkochend), 1 Zwiebel, 250 g Gewürzgurken, 200 g Mayonnaise, etwas Gurkenwasser, Salz, Pfeffer, 2 EL gehackte Petersilie, Bockwurst (Menge an die Gäste und deren Appetit anpassen).

Zubereitung: Die Kartoffeln waschen und etwa 20 Minuten kochen. Am besten über Nacht kühl stellen, dann pellen und in Scheiben schneiden. Danach die Zwiebel und die Gewürzgurken in kleine Würfel schneiden, mit der Mayonnaise und den Kartoffeln vermengen und mit Gurkenwasser, Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend mit der gehackten Petersilie garnieren. Je nach Geschmack kann der Kartoffelsalat noch mit Apfelstückchen verfeinert werden. Die Bockwürste auf ein Schneidebrett legen und drei kleine Schnitte entlang der Wurst machen. Diese dürfen wirklich nur sehr klein sein und sollen später den durch die Hitze im Wasser aufkommenden Druck in der Wurst mindern. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, dann die Wurst langsam hineinlegen. Nach fünf bis sieben Minuten die Wurst aus dem kochenden Wasser nehmen – eventuell zwischendurch schauen, ob sie schon fertig ist. Das Wasser sollte auf niedriger Stufe kochen, während die Wurst darin kocht. Danach ist die Wurst servierbereit. djd/imp

Haselnuss-Zimtsterne

Zimtsterne sind nicht nur lecker, sondern sie werden auch ganz ohne Mehl zubereitet. Stattdessen kommen Haselnüsse in den Teig. Kein Wunder, dass die würzigen Sterne oft als Erstes aufgegessen werden. Besonders, wenn die Naschkatzen der Familie entdeckt haben, dass sie mit feiner Nuss-Nougat-Creme gefüllt wurden.

So geht’s
Zutaten: 2 Eiweiß, 160 g Puderzucker, 300 g gemahlene Haselnüsse, 2 TL gemahlener Zimt, 1 TL Zitronensaft, 120 g Nuss-Nougat-Creme. Außerdem Plätzchenausstecher, einen sehr kleinen runden Ausstecher und einen Spritzbeutel.

Zubereitung: Für den Teig das Eiweiß steif schlagen, dabei den Puderzucker einrieseln lassen und zwei Teelöffel der Masse beiseitestellen. Haselnüsse und Zimt unter den Eischnee heben. Den Teig zwischen Backpapier circa vier Millimeter dick ausrollen. Aus dem Teig mit dem Plätzchenausstecher Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit einem sehr kleinen runden Ausstecher Löcher in die Mitte der Hälfte der Sterne stechen. Den beiseitegestellten Eischnee mit Zitronensaft verrühren und auf den Sternen mit Loch verstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 120˚C Umluft etwa zehn Minuten backen. Die Haselnuss-Zimtsterne auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Nuss-Nougat-Creme mit einem Spritzbeutel auf den Sternen ohne Loch verteilen und mit den übrigen Sternen abdecken. Direkt servieren und genießen. djd/imp

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