Sonderveröffentlichung
Themenspecial Mathaisemarkt Schriesheim

Vom Schwarzwald nach Schriese

Moderation: Der neue Kommentator Joachim Müller stammt zwar aus Baiersbronn, ist aber an der Bergstraße längst heimisch

Schon immer für Mathaisemarkt aktiv: Joachim Müller 2017 als Maler Franz Piva auf dem Festzug-Wagen des Verkehrsvereins. BILD: SCHWETASCH

6.03.2020
Der Mathaisemarkt verbucht in diesem Jahr eine wichtige personelle Veränderung: Joachim Müller folgt auf Altstadtrat Karl-Heinz Schulz bei der Moderation des Festzuges sowie des Umzuges der Fanfarenzüge.

„Ich freue mich schon sehr darauf“, bekennt Müller im Gespräch mit dem „MM“. Immerhin ist die Moderation des traditionsreichsten Programmpunktes eine Ehre für jemanden, der manchem auch nach 22 Jahren noch als „Noigeplaggder“ gilt.

Denn geboren wurde Müller 1968 in Pforzheim, wuchs auf im Schwarzwald. Was führte ihn an die Bergstraße? „Die Liebe“, lacht Müller. Seine Frau, die er durch ihre gemeinsame Tätigkeit beim Einzelhandelsunternehmen „allfrisch“ kennenlernte, ist Schriesheimerin, Karl-Heinz Schulz ihr Onkel. Kein Wunder, dass Müller sich im Verkehrsverein engagiert, dort stellvertretender Vorsitzender ist und in Kürze auch den Vorsitz übernehmen wird.

„Karl-Heinz hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen kann, sein Nachfolger zu werden“, sagt Müller. „Denn ich sei ja nicht auf den Mund gefallen.“ Gemeint ist: Erfahrung jedenfalls hat er. Immerhin wirkte Müller schon als Stadionsprecher in Hoffenheim bei Spielen der U 17-Damen-Bundesliga.

„Da habe ich zugesagt“, berichtet er. „Nur dass ich auch noch den Fanfarenzug übernehmen soll, damit hat er mich überrumpelt“, lacht Müller. „Aber er hat mir versprochen, mich zumindest bei den Fanfarenzügen zu unterstützen.“

Auch bei der Moderation des Festzuges ist Müller nicht ganz allein. Die macht er gemeinsam mit Wolfgang Frank, der im vergangenen Jahr bereits Peter Grüber als Ko-Moderator von Schulz abgelöst hat. „Wir haben uns auch schon mal getroffen.“

Müller bereitet sich eingehend vor: „Ich habe die Broschüre der Stadt über den Festzug eingehend durchgearbeitet“, berichtet er. Wird er es so machen wie Schulz oder eigene Akzente setzen? „Schon eigene Akzente“, antwortet Müller: „Aber davon will ich eigentlich noch nicht viel verraten.“

Nach dem Mathaisemarkt kann er wieder feiern: Denn am 26. März hat er Geburtstag – ist also nur fast ein Mathaisemarkt-Kind: „Dieses Privileg lasse ich dem Karl-Heinz.“ - tin
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