Sonderveröffentlichung
Themenspecial Ratgeber Pflege

Universitätsmedizin Mannheim (UMM): Ganzheitlich orientierte Pflege

UMM: Unverzichtbare Gesundheitsversorgung für die Metropolregion

Die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) ist unverzichtbar für die Gesundheitsversorgung der Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar. In über 30 spezialisierten Fachbereichen versorgen etwa 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 280 000 Patienten pro Jahr. Als Krankenhaus der Maximalversorgung kann die UMM auch besonders schwere, seltene oder komplexe Erkrankungen behandeln. Außerdem erforschen die Mitarbeiter auch neue Methoden und entwickeln sie wissenschaftlich weiter. So versorgen Ärzte und Pflegekräfte Menschen auf dem neuesten Stand der Medizin – stets mit dem Anspruch, Patienten menschlich zu behandeln.

Eigene Akademie für Aus- und Weiterbildung

So wie Ärzte ihr Fachwissen an der Mannheimer Medizin-Fakultät der Universität Heidelberg erwerben, lernen auch Pflegekräfte in der hauseigenen UMM Akademie. Talente werden dort mit modernen Lehrplänen auf ihren Beruf vorbereitet. Ein Schwerpunkt liegt dabei darauf, praktische Fertigkeiten zu vermitteln und so früh wie möglich auch die Zusammenarbeit im Team zu trainieren. Neben der Ausbildung bietet die UMM Akademie auch Fort- und Weiterbildung an. So können die Fachkräfte sich beruflich weiterentwickeln und Patienten noch besser versorgen. Zu dieser Versorgung gehört auch, das Umfeld der Patienten mit einzubeziehen. So überprüfen die Beschäftigten in einem strukturierten Entlassmanagement frühzeitig, ob Patienten nach dem Aufenthalt in der Klinik Unterstützung benötigen. Um sicherzustellen, dass die Patienten sich nach ihrer Zeit im Krankenhaus möglichst selbstständig versorgen können, werden sie intensiv gefördert.

UMM

Frühe Mobilisation unterstützt Patienten

Die Pflegekräfte handeln dabei nach anerkannten Fachstandards zur sogenannten „Frühmobilisation“. Beispielsweise motivieren und unterstützen sie Patienten gezielt dabei, Bewegungen nach einer Operation wieder zu erlernen und einzuüben. Je früher dieses Training beginnt, umso besser gelingen die Heilung und die Rückkehr in den gewohnten Alltag. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die Physio- und Ergotherapeuten der UMM. Sie helfen den Patienten durch jeweils individuell zugeschnittene Übungen dabei, ihre Fertigkeiten zu stärken. Wenn Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt nicht ohne weitere Unterstützung an ihr vorheriges Leben anknüpfen können, helfen Mitarbeiter des Sozialdienstes der UMM beispielsweise dabei, rechtzeitig eine Reha oder eine Brückenpflege zu beantragen. Darüber hinaus bietet die UMM seit Jahren auch pflegenden Angehörigen Unterstützung an. So gibt es sogenannte „Kinaesthetics“-Kurse, die sich gezielt an Angehörige richten. „Kinaesthetics“ bezeichnet Techniken, mit denen Pflegehandlungen wie das Heben oder Positionieren von Pflegebedürftigen besonders schonend und mit möglichst wenig Anstrengung umgesetzt werden können. Zusätzlich gibt es seit 2020 an der UMM Akademie einen Fortgeschrittenen-Kurs in Kinaesthetics. Weitere Informationen zu den Kursen gibt es unter http://www.umm.de/pflege-an-der-umm/kinaesthetics/. pr

     
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