Sonderveröffentlichung
Themenspecial Sandhofen im Frühling

Rosige Aussichten: Susanne Rattay gibt Tipps für Rosen-Anfänger

Pflege: Tipps für Rosenneulinge

Bilder: Pixabay

21.04.2020
Die Rose gilt als die Königin des Gartens – entsprechend großen Respekt haben viele Hobbygärtner vor ihrer Anpflanzung und Pflege. Mit der Beherzigung einiger Grundregeln ist es jedoch gar nicht so schwer, „ihre Majestät, die Rose“ zufriedenzustellen. Gärtnerin Susanne Rattay gibt Tipps für Rosen-Anfänger.

„Rosen bevorzugen sonnige und luftige Standorte, für Schattenplätze sind sie eher nicht geeignet. Der Boden sollte zudem durchlässig und nährstoffreich sein. Für Anfänger eignen sich besonders die Rosensorten mit der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitsprüfung, kurz ADR“, erklärt Susanne Rattay. „Die Auszeichnung verspricht hohe Widerstandsfähigkeit zum Beispiel gegenüber Blattkrankheiten.“

Gute Vorbereitung zahlt sich aus
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Wenn ein Gartenbereich schon länger von Rosen oder Rosengewächsen besiedelt war, ermüdet das Erdreich. Hier ist ein Austausch anzuraten: Die Erde wird daher bis zu einer Tiefe von 50 bis 70 Zentimetern ausgehoben. Das Pflanzloch füllt man anschließend mit Rosenerde oder mit einer Mischung aus Gartenerde und Kompost auf.

Besonders bequem ist die Pflanzung von Containerrosen in Töpfen. Ihr Vorteil: Sie entwickeln bereits kurz nach dem Einsetzen üppige Blüten. Sie können von Mitte Mai bis September eingepflanzt werden. Etwas mehr Geduld erfordern wurzelnackte Rosen. Ihre Pflanzzeiten sind von Oktober bis Ende November oder im zeitigen Frühjahr Ende April im frostfreien Boden. Wurzelnackte Rosenstöcke sind günstiger als Containerrosen und damit ein guter Tipp für Sparfüchse, die es nicht eilig haben.

Richtig schneiden und düngen

Im Herbst sollte man nur Blütenmumien und krankes Laub entfernen sowie einen leichten Korrekturschnitt vornehmen. Den optimalen Zeitpunkt für den Schnitt entsprechend dem Wuchstyp und die erste Düngung signalisiert die Blüte der Forsythien im Frühjahr. Eine weitere Düngung nach der ersten Blühphase fördert den zweiten Blütenflor. Langzeitdünger erleichtern Rosenanfängern die Dosierung und liefern den ganzen Sommer lang alle wichtigen Nährstoffe. djd/imp

Beier GmbH & Co. KG

Selbst geerntet

Genuss: Obst und Gemüse anbauen

Bild: Pixabay
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Gerade erst geerntet, stehen Tomate, Möhre und Zucchini in Form eines knackigen Salates gleich auf dem Tisch. Frischer als aus dem eigenen Garten oder vom Balkon kann Obst und Gemüse wohl kaum sein. Viel Platz ist gar nicht notwendig für eine eigene Ernte. Hochbeete oder Kübel ermöglichen das Selbergärtnern auch auf wenig Raum. Ein großer Vorteil der eigenen Ernte ist, dass man genau weiß, wie und womit die Pflanzen während des Wachstums behandelt wurden – und was somit buchstäblich „drin“ ist.

Die Qualität der eigenen Ernte beginnt bereits mit der Wahl der Ernte und vor allem des Düngers. Immer mehr Freizeitgärtner legen großen Wert auf reine Bio-Qualität oder besser noch vegane Eigenschaften – also frei von tierischen Abfallprodukten wie Blut- und Knochenmehl, wie sie in konventionellen Düngern nachgewiesen werden konnten. Das Angebot an entsprechenden Bio-Düngern im Fachhandel und in Baumärkten wächst kontinuierlich. Durch den Einsatz von Stickstoff, Kalium, Phosphor und Magnesium wird eine nachweisliche Verbesserung im Wachstum und in der Zell- und Blütenbildung erzielt. Zusätzlich wird das Bodenleben positiv beeinflusst. Aus derselben Serie gibt es Rasendünger und weitere spezielle Produkte, sodass jede Pflanze individuell angepasst mit dem richtigen Nährstoffmix versorgt werden kann. djd