Sonderveröffentlichung
Themenspecial Querbeet - Das Gartenspecial zum Herbst

Stets einen guten Eindruck hinterlassen

Vorgarten: Passende Bepflanzung lädt zum Staunen ein

Während sich die Gartensaison so langsam dem Ende neigt, gibt die Natur noch einmal alles. Gerade im eigenen Garten kann man diese Zeit wunderbar genießen. Selbst bei einem Fensterblick auf den abwechslungsreich gestalteten Vorgarten lädt die zweite Jahreshälfte zum Staunen ein. Mehr noch, da man jeden Tag mindestens zweimal durch den Vorgarten geht, sieht man diesen Gartenteil sogar mit besonderem Interesse. Farbenprächtig schmücken sich dort gegen Herbst die Bäume und Sträucher mit bunten Blättern. Daneben wiegen sich Gräser sanft im Wind, und Hagebutten sorgen für rote Farbtupfer. Immergrüne zeigen sich unbeeindruckt von der anstehenden Kälte und markieren imposant die Grundstücksgrenze.

Bauhaus GmbH & Co. KG Rhein-Main-Neckar

Eindrucksvolle Veränderungen

Der bevorstehende Herbst ist aber nicht nur schön anzusehen, er spricht auch die Kreativität von Gartenbesitzern an. Denn jetzt ist die beste Zeit, den Garten für das nächste Jahr vorzubereiten oder ihm sogar ein anderes Gesicht zu verleihen: Zum Beispiel, in dem man neue Gehölze pflanzt oder Blumenzwiebeln in den Boden setzt. „Der Vorgarten ist ein öffentlich einsehbarer Raum, daher honorieren auch ganz verschiedene Menschen die Blütenpracht durch das Jahr sowie die kleinen, überraschenden Neupflanzungen“, merkt Lutze von Wurmb vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) an. „Deswegen ist es schade, dass sich so viele Gartenbesitzer für versiegelte anstatt für eindrucksvoll bepflanzte Vorgärten entscheiden. Kies und Stein überraschen nie mit etwas Neuem, sie bleiben zu allen Jahreszeiten gleich.“

Kies ist nicht pflegeleicht

Viele Hausbesitzer entscheiden sich für Kies- und Schottergärten, da sie diese für pflegeleicht halten – ein Trugschluss. Gerade im Herbst verlangen die grauen Vorgärten viel Aufmerksamkeit. „Ließe man die vertrockneten Blätter der Gehölze einfach zwischen dem Splitt und den Steinen liegen, würden sie verrotten und eine Humusschicht bilden“, erklärt von Wurmb. „Nach einiger Zeit hat man schließlich eine Kiesfläche, in der es an allen Ecken und Enden sprießt“. Ganz anders bei einem bepflanzten Vorgarten: Die auf den Boden gefallenen Blätter sind vielmehr ein Wertstoff und reichern den Gartenboden mit Nährstoffen und Humus an. Für niedrig wachsende Gehölze und Stauden wirkt das Laub außerdem wie ein Frostschutz. Man kann die Blätter aber auch zu einem kleinen Haufen zusammentragen und in einer ungestörten Ecke im Garten hinter dem Haus als Rückzugsort für Tiere und Insekten aufschichten. BGL/imp

Den Garten ganz einfach höherlegen

Hochbeete: Rückenschonendes Arbeiten liegt im Trend

Tieferlegen war gestern – heute lassen viele Gartenbesitzer ihre Pflanzbereiche buchstäblich in die Höhe wachsen. Hochbeete liegen bei der Gartengestaltung im Trend und bieten viele Vorteile. Die soliden und wetterbeständigen Konstruktionen ermöglichen das rückenschonende Arbeiten in aufrechter Haltung. Zudem lassen sich Hochbeete mit einer Schutzabdeckung selbst in der kälteren Jahreszeit zum Anbau von Gemüse und Kräutern nutzen. Zusätzlich verleihen die markanten Kästen jedem Garten mehr Struktur und sind eine praktische Lösung, gerade auch bei kleineren Außenflächen.

Ernten bis in den Winter

Wohl jeder Freizeitgärtner hat sich schon einmal nach langem Arbeiten an Blumen- und Gemüsebeeten über schmerzende Kniegelenke und einen zwickenden Rücken beklagt. Anders bei Hochbeeten, an ihnen kann man auch über längere Zeiträume bequem und entspannt arbeiten. Mit verschiedenen Designs, Farben und Größen finden sich für jeden Garten passende Lösungen – von kompakten Pflanzflächen für kleinere Außenbereiche bis zur optischen Trennung und Strukturierung in größeren Gärten. Ein wichtiger Aspekt für den Hobbygärtner: Hochbeete fördern ein schnelles Wachstum und verlängern die Gartensaison erheblich. Mit einer Abdeckung, die ein Auskühlen verhindert, wird das Hochbeet zu einem Frühjahrs- bis Herbstbeet. So lassen sich frische Salate und Bio-Kräuter aus dem eigenen Garten sogar noch spät im Jahr ernten. Durch den Abschluss des Beets nach unten ist das Grün zudem vor Nagern, Schnecken und Co. geschützt. Sonnig bis halbschattig sollte der Standort eines Hochbeetes sein – abhängig von der geplanten Bepflanzung. djd/imp

Eleganter Auftritt für die Terrasse

Naturstein: Individueller Look für das Außenwohnzimmer

Terrassen lassen sich heute nach eigenen Ideen verschönern. Natursteinmaterialien machen es etwa möglich, den Bodenbelag individuell zu planen. Naturstein sorgt per se für einen eleganten Auftritt. Hinzu kommen praktische Vorteile wie die Frost- und Witterungsbeständigkeit, seine Robustheit und leichte Pflege, die Stein etwa einem Holzbelag voraus hat. Zudem bieten Steinteppichsysteme zahlreiche Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen. Mit einer großen Vielfalt an Farben und Designs erhält jede Terrasse einen unverwechselbaren Look. Selbst individuelle Verlegemuster sind möglich. Feine Quarz- oder Marmorkiesel sind mit einem transparenten Harz gebunden und ergeben so einen flexiblen Bodenbelag im Fliesenformat. Versierte Heimwerker können die Verlegung der Fertigelemente im Außenbereich oft selbst in die Hand nehmen. Praktische 1-Klick-Verbindungen der Module etwa sorgen für schnelles Arbeiten. Anschließend kann der neue Boden ganz ohne Trocknungs- oder Wartezeit wieder betreten werden. djd/imp
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