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Sechs Tipps für schöne Böden

Pflege: Wer sein Parkett richtig pflegt, hat länger was davon

Die Pflege von Parkett ist leicht, wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet. BILD: PIXABAY

23.03.2020
Parkett ist ein zeitloser Klassiker für die Bodengestaltung – naturnah, edel und dabei auch noch urgemütlich. Viele gute Gründe sprechen für die ungebrochene Beliebtheit von Echtholz als Bodenbelag. Viel Aufwand benötigt das Naturmaterial im Grunde nicht, um lange sein attraktives Erscheinungsbild zu behalten. Und doch sollten einige grundlegende Hinweise beachtet werden, wenn Parkett gepflegt wird.

1. Auf eine regelmäßige Reinigung des Bodens achten

Parkett wird täglich buchstäblich mit Füßen getreten. Da ist es keine Überraschung, dass sich Staub, Schmutz oder Tierhaare ansammeln. Wichtig ist deshalb, leichte Verschmutzungen regelmäßig zu entfernen. Da Parkettböden robust und widerstandsfähig sind, reichen dafür ein Besen oder Staubsauger aus.

2. Was tun bei größeren Verschmutzungen?

Wenn Dreck, der von draußen mitgebracht wurde, erst einmal angetrocknet ist, reicht ein Besen mitunter nicht mehr. Hier kann ohne Bedenken zum Wischmopp gegriffen werden. Doch Achtung: Klitschnass sollte das Parkett nach dem Wisch nicht sein. Zu viel Feuchtigkeit kann das Holz aufquellen lassen. Daher sollte man das Tuch vor dem Wischen stets gründlich auswringen und den Boden nur leicht feucht behandeln. Es sollte für einen guten Luftaustausch im Raumgesorgt sein, damit das Parkett schnell wieder trocknet.

3. Gewährleistung von neuem Parkett

Wer sich für einen neuen Parkettboden entscheidet, wird damit sicherlich lange Freude haben. Bei einer Neuverlegung – oder auch Renovierung – sollte aber darauf geachtet werden, dass der Verleger die schriftliche Reinigungs- und Pflegeanweisung aushändigt. Hält sich der Verbraucher nicht an die Vorgaben der Reinigungs- und Pflegeanweisung, verliert er den Anspruch auf Gewährleistung.

4. Welche Reinigungsmittel sind geeignet?

Allzu aggressive Haushaltsreiniger haben im Wischwasser für einen Parkettboden nichts zu suchen – alleine schon, damit man die Ansprüche auf Gewährleistung behält. Daher sollten dem Wischwasser stets nur Reinigungs- und Pflegemittel beigegeben werden, die exakt auf die Oberflächenveredelung des Bodens abgestimmt sind.

5. Die richtige Oberflächenbehandlung

Eine hochwertige Oberflächenbehandlung schützt die positiven Eigenschaften und das Erscheinungsbild von Parkett über viele Jahre. Gängig sind versiegelte oder geölte Böden. Wie das Parkett behandelt wurde, ist entscheidend für die Wahl der passenden Reinigungsmittel. Dafür unbedingt beim Handwerker fragen, auf welche Weise er den Bodenbelag gepflegt und konserviert hat.

6. Wie kann man altes Parkett pflegen und aufbessern?

Im Gegensatz zu Teppich oder Laminat kann Parkett vom Fachmann mehrmals renoviert und mit einem neuen Oberflächenfinish versehen werden. Dank ihrer hohen Nutzschicht lassen sich Parkettböden gleich mehrfach aufbereiten. Rainer Mansius, erfahrener Anwendungstechniker, erklärt: „Wer sich an die Reinigungs- und Pflegeanweisungen der Parkettprofis hält, kann die Lebenserwartung seines Holzfußbodens sogar um das bis zu Fünffache verlängern.“ djd/imp