Sonderveröffentlichung
Themenspecial Mannheimer Immobilientage 2020

Sanieren und kassieren

Mit modernen Wärmepumpen winken hohe staatliche Zuschüsse beim Heizungstausch

Eine moderne Wärmepumpe lässt sich harmonisch in die Aussengestaltung des Hauses integrieren. Ihr Einbau erfolgt auch im bestand Problemlos und wird mit staatlichen Zuschüssen unterstützt. Bilder: djd/Glen Dimplex Deutschland GmbH/Dirk Eisel

25.09.2020
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Die Bundesregierung belohnt klimafreundliches Verhalten der Bürger mit attraktiven Zuschüssen. So winken beim Austausch veralteter Heizanlagen wie etwa Ölheizungen Zuschüsse von bis zu 45 Prozent der gesamten Investitionskosten bis zu einer Höchstsumme von 50 000 Euro.

Im Neubau ist eine Förderung von bis zu 35 Prozent auf die Investitionssumme möglich. Bei Bauherren und Sanierern hoch im Kurs stehen nach wie vor Wärmepumpen. Sie reduzieren nicht nur die laufenden Betriebskosten, sondern auch den CO2-Ausstoß der Heizanlage. Zudem steigern die umweltfreundlichen Heizsysteme den Wert der Immobilie.
   
Problemloser Einbau

Mit modernster Technologie erreichen moderne Wärmepumpen mühelos die Vorlauftemperaturen, die meist für Heizkörper im Bestand nötig sind, um eine angenehme Raumtemperatur zu erzeugen. Wenn zusätzlich neue Heizkörper mit leicht vergrößerter Oberfläche eingebaut werden, arbeitet die Wärmepumpe sogar noch effektiver. Auch die neuen Heizkörper können in die staatliche Förderung einbezogen werden. Ob die neue Wärmepumpe ihre Energie aus Luft, Wasser oder dem Erdreich bezieht: Für jede Anwendung gibt es die passende Lösung.

Nutzerfreundliche Steuerung

Auch für den Einbau in historische Gebäude kann eine Wärmepumpe die richtige Wahl sein, denn sie lässt sich auch gemeinsam mit bestehenden Heizkörpern nutzen.
Auch für den Einbau in historische Gebäude kann eine Wärmepumpe die richtige Wahl sein, denn sie lässt sich auch gemeinsam mit bestehenden Heizkörpern nutzen.
Bei der Installation von Sole/Wasser-Wärmepumpen gehen die Fachleute bei der Erdbohrung so schonend wie möglich vor. Gerade in der Altbausanierung sind diese interessant. Die Geräte arbeiten sehr effizient und beziehen ihre Energie über Sonden, welche die im Erdreich gespeicherte Wärme aufnehmen. Der Strom zum Heizen mit einer Wärmepumpe wird über einen separaten Zähler abgerechnet und ist meist deutlich günstiger als normaler Haushaltsstrom. Wer zusätzlich noch eine Fotovoltaikanlage auf seinem Hausdach installiert, kann diese Ausgaben nochmals deutlich reduzieren und langfristig niedrig halten. Verbraucherfreundlich ist auch die komplette Steuerung der Heizanlage, die direkt am Gerät oder auch über die Smartphone App sogar von unterwegs aus erfolgen kann. Per direkter Datenleitung kann der Fachmann auf Wunsch die Wärmepumpenheizung regelmäßig warten. Als einziges Heizsystem hat die Wärmepumpe bei allgemein steigenden Temperaturen einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie kann im Sommer auch kühlen. djd