Sonderveröffentlichung
Themenspecial Urlaub zu Hause genießen

Konsum. Ressourcen. (Un)endlichkeit.

Sonderausstellung in der Städtischen Galerie Karlsruhe

Die Ausstellung betrachtet die Auswirkungen der heutigen Konsumsesellschaft. BILD: PETER BASTIAN

13.07.2020
Konsum. Ressourcen. (Un)endlichkeit. Image 1

Die Auswirkungen der heutigen Konsumgesellschaft auf die Umwelt sind allgegenwärtig. Sei es, dass wir sie mit unseren eigenen Sinnen erfahren und darüber im Alltag diskutieren oder dadurch, dass wir die entsprechenden Berichterstattungen in den Medien verfolgen. Vom Klimawandel ist dort die Rede, von der Verknappung der Ressourcen oder der Vermüllung der Meere. Vor gesundheitlichen Folgen wird ebenso gewarnt wie vor wirtschaftlichen und sozialen. Die Ausstellung „(Un)endliche Ressourcen? Künstlerische Positionen seit 1980“, die derzeit in der Städtischen Galerie Karlsruhe zu sehen ist, präsentiert in diesem Zusammenhang zeitgenössische Werke von 25 Künstlern, die sich mit den wechselseitigen Einflüssen zwischen der sich zunehmend globalisierenden Wegwerfgesellschaft und ihrer Umwelt beschäftigen. Die Arbeiten beobachten, dokumentieren und kommentieren die Veränderungen und Spuren, die Nutzung und Ausnutzung unserer Lebensgrundlagen hinterlassen. Das heutige Verhältnis zwischen Natur und Zivilisation wird ebenso in den Blick genommen wie das vielgestaltige Phänomen des Abfalls. Auch natürliche Rohstoffe wie Wasser oder fossile Ressourcen sind Gegenstand der künstlerischen Betrachtung. Dabei werden grundlegende Fragen nach der Materialität von Kunst berührt. Die Arbeiten verstehen sich dabei keineswegs als Lösungsansätze für die drängenden Probleme unserer Konsumgesellschaft. Gleichwohl entwerfen sie Bilder für utopische oder dystopische Gegenwarts- und Zukunftsszenarien. Die Ausstellung ist noch bis zum 13. September zu sehen. imp
  

KONTAKT

Städtische Galerie Karlsruhe
Lorenzstraße 27
76135 Karlsruhe
Telefon: 0721 133-4401/-4444
www.staedtische-galerie.de
Öffnungszeiten: Mi. bis Fr. von 10 bis 18 Uhr, Sa. und So. von 11 bis 18 Uhr, Mo. und Di. geschlossen
Eintritt: frei