Sonderveröffentlichung

Themenspecial Nur Mut

ROCHE DIAGNOSTICS: Zusammen halten, gemeinsam stark sein – für die Mitarbeiter des Pharmakonzern Roche sind das nicht nur einfach gesagte Floskeln. Im Gegenteil. Während der Corona Pandemie zeigten die Kollegen mit einer ungewöhnlichen Initiative, was Solidarität bedeutet. „„Standig Together“ heißt das Projekt, bei dem in der Hochphase rund 200 Mitarbeiter den Arbeitsplatz wechselten und in Unternehmensbereichen aushalfen, in denen Not am Mann war.

Vom „Denkarbeiter“ zum „Handarbeiter“

Mitte März hatten wir den Großteil der Belegschaft ins Home Office geschickt. Gleichzeitig mussten viele Bereiche vor Ort die Lieferfähigkeit von lebenswichtigen Medikamenten und Diagnostika

Mitte März hatten wir den Großteil der Belegschaft ins Home Office geschickt. Gleichzeitig mussten viele Bereiche vor Ort die Lieferfähigkeit von lebenswichtigen Medikamenten und Diagnostika

CARSTIVAL: Kultur erleben, Konzerte besuchen oder einfach mal wieder in Kino gehen – das haben wohl viele vermisst. Corona trotzen und ein etwas anderes Festival entstehen lassen, das ist daher das Ziel des Carstival. Seit ein paar Wochen ist dieses auf dem Maimarktgelände in Mannheim zu Hause. Neben den neusten Blockbustern finden in dem Autokino auch Konzerte und andere Live-Veranstaltungen statt.

Den Sommer kulturell versüßen

   In entspannter Atmosphäre treten auf dem Gelände des Maimarktes Show- und Musikgrößen wie Sänger Bedzko, Comedian Bülent Ceylan oder die Musiker von Jazz Enjoy auf. Trotz Abstands- und

DIGITALISIERUNG: Corona hat das gesellschaftliche Leben verändert – und die Wirtschaft. Unternehmen, die den krisenbedingten Weckruf noch immer nicht gehört haben, werden es in Zukunft schwer haben. Die Mannheimer DIRINGER & SCHEIDEL-Unternehmensgruppe hat die Weichen Richtung digitaler Arbeitswelt schon lange vor Abstandsregeln, Homeoffice und Maskenpflicht gestellt – und erntet mittlerweile die Früchte.

Mut zur Veränderung

Die erste Halbzeit ist verloren, aber mit gut ausgebildeten Beschäftigten kann die Industrie die zweite Halbzeit gewinnen.“ Als Heinrich Hiesinger mit dieser Metapher aus der Sportwelt in

GASTRONOMIE: Adler-Stürmer David Wolf hat der Lockdown gleich doppelt getroffen. Der Traum von nächsten Meistertitel auf dem Eis wurde abrupt beendet und auch das zweite Standbein als Café-Betreiber bekam Kratzer ab. Doch Optimismus und Kampfgeist hat David Wolf nie verloren und in seinem „Wolfsbau“ kann er den Gästen – mit allen Hygienemaßnahmen – endlich wieder „ein paar schöne Stunden“ bescheren.

„Corona mal vergessen“

Unterkriegen lässt sich David Wolf nicht so leicht. Auf dem Eis ist der Stürmer-Hüne der Adler Mannheim für seine geradlinige Art bekannt. Für seine unermüdliche und harte Arbeit und seinen

HYGIENE: Mit der Aktion #ichwillseife setzt die Heidelberger Manufaktur Klar Seifen ein Zeichen gegen überteuerte Hygieneprodukte zu Beginn der Corona-Pandemie. Das Unternehmen stellte kurzerhand die Maschinen um und schnürt wohltätigen Organisationen in der Rhein-Neckar-Region kostenlose Pakete.

Kernige Hilfe aus Heidelberg

Als sich das Coronavirus im März in Deutschland ausbreitete, war neben Toilettenpapier und Desinfektionsmittel vor allem eines beliebt – Seife. „Und das zu völlig überteuerten Preisen, um

ARBEITSPLATZ: Für die meisten begann der Arbeitsalltag mit der Fahrt ins Büro – das war vor Corona. Mit dessen Ausbruch schickten zahlreiche Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Home Office. War dies bislang vielerorts nur in Ausnahmefällen üblich, wurde es schnell zur Normalität. Nun steht in vielen Firmen die Entscheidung an: Wann kommen die Mitarbeiter wieder zurück ins Büro?

Zurück ins Büro: Bye-bye Home-Office

Grundsätzlich gilt, dass der Arbeitsschutz für Beschäftigte in der Verantwortung des Arbeitgebers liegt. Dieser ist verpflichtet, den Arbeitsschutz gegebenenfalls anzupassen. „In der aktuellen

FRISEURE: Der Arbeitsalltag ist auch für Friseure ein ganz anderer als vor Corona. Die Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen ist unabdinglich – aber nicht unmodifizierbar. Friseurmeister Kim Betzold revolutioniert bei hairDIVINE mit seiner Idee des Klebemundschutzes den Arbeitsalltag in vielen Branchen.

Seckenheim: Zeit für kreative Ideen

Dass einmal so etwas Alltägliches wie ein Friseurbesuch nicht mehr möglich ist, hätte bis vor kurzem keiner gedacht. Spätestens als die Haare allmählich ins Gesicht gefallen, der Ansatz längst

KINO I: Etappenweise gehen die Lockerungen nach dem Corona-Lockdown weiter: Nach Restaurants und Hotels, Fitnessstudios, Tanzschulen und Freibädern sind auch Theater und Kinos an der Reihe – natürlich unter bestimmten Hygieneauflagen. Das Team des Bensheimer Luxor-Filmpalasts hat mit viel Fleiß, Durchhaltevermögen und Autokino-Events die vergangenen Monate überstanden. Mitte Juli soll es endlich wieder echtes Kino-Feeling geben.

Bensheim: Letzte Szenen des „Horrorfilms“

Der „Corona-Horrorfilm“ für die Kinobetreiber scheint sich im finalen Stadium zu befinden: Unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften dürfen die Kinos seit einigen Wochen

KINO II: In Zeiten von Corona bleiben die Kinosessel leer – auf neue Filme oder Spin-Offs müssen passionierte Kinogänger aber nicht verzichten. Mit einem Video-on-Demand-Dienst bietet Cineplex jetzt eine Alternative und bringt mit einem Popcorn-Lieferdienst Kinoflair direkt nach Hause.

Kino auf der Couch

Not macht erfinderisch: Ab sofort bieten die Filmtheaterbetriebe Spickert (Cineplex Mannheim, Neustadt, Bruchsal) in Zusammenarbeit mit dem Cineplex-Kinoverbund und Videociety einen eigenen

MUSEEN: Ins Museum, auch wenn es vorübergehend geschlossen sein muss – das geht. Die Mannheimer Kunsthalle, die Reiss-Engelhorn-Museen sowie das Marchivum haben sehr gute Beispiele dafür geliefert. Davon kann man auch weiter profitieren, nachdem die Häuser wieder geöffnet sind.

Führung per Video

Johan Holten hat sofort angefangen. Gleich an dem Tag, an dem der Direktor der Kunsthalle sein Haus wegen der Corona-Krise zumachen muss, öffnet er dem Publikum neue Einblicke. „Wir sind weiterhin

NATIONALTHEATER: Sie hatten teils mehr Zuschauer, als wenn sich der Vorhang regulär hebt: Opernsänger, Schauspieler und Tänzer des Nationaltheaters haben gleich nach der Schließung ihre Kunst virtuell geboten. Das wird in der nächsten Spielzeit fortgesetzt – auch wenn das Ensemble wieder vor Publikum spielen darf.

Bildschirm statt Bühne

Das Flanieren im Foyer entfällt, der Sekt in der Pause, die Begegnungen und Gespräche – ja, das fehlt. Aber keiner kann sagen, dass es kein Theater in Mannheim gegeben hat, als das

CAPITOL: Was macht eine Live-Spielstätte, die keine Besucher empfangen darf? Sie sucht neue Wege! „Kulturschaffende waren schon immer diejenigen, die sich neuen Zeiten anpassen konnten, weil sie mit Kreativität auf die jeweilige Situation reagiert haben“, sagt Capitol-Geschäftsführer Thorsten Riehle.

„Wollen unseren Gästen Hoffnung machen“

Thorsten Riehle, Capitol-Geschäftsführer, nimmt kein Blatt vor den Mund. „Es ist ein reiner Überlebenskampf“, sagt er. Und genau diesen hat er mit seinem Team angenommen – ein Gespräch

Festspiele: Als Kurfürst Carl-Theodor in der Sommerresidenz weilte, hatte er das Hoforchester mit dabei, das im Schlossgarten und im Theater musizierte. Untergebracht waren die Musiker in Privatquartieren. Zeitgenossen berichteten von einer bei offenen Fenstern musizierenden Stadt. Heute sind es die SWR Festspiele, die sonst immer im Mai die Stadt zum Klingen bringen. Einen Teil der Konzerte gibt es jetzt im Oktober.

Damit Schwetzingen singt und klingt

Es ist eine Weile her, dass Andy Schmid ein Handball-Spiel bestritt. Anfang März war das, mit den Rhein-Neckar Löwen verlor der Weltklasse-Mittelmann damals die Bundesliga-Begegnung beim THW Kiel

Adler Mannheim: Auch wegen des stabilen Gesundheitssystems hat Verteidiger Cody Lampl den Sommer in der Kurpfalz verbracht, statt über den großen Teich zu jetten. Geschäftsführer Matthias Binder lobt unterdessen das gesamte Team und den Trainerstab für die gelebte Solidarität. Unter dem Strich lautet das Credo im Lager der Blau-Weiß-Roten: Die Hoffnung auf eine DEL-Saison 2020/21 lebt.

„Es gibt momentan keinen Platz auf der Welt, an dem ich lieber wäre“

SDie Play-offs 2020 wurden abgesagt, wann – und wie – die nächste Saison in der Deutschen Eishockey Liga über die Bühne gehen wird, ist noch völlig unklar. Auf die Frage, ob es derzeit etwas

Handball: Die Rhein-Neckar Löwen haben endlich Gewissheit: In der ersten Oktoberwoche startet die neue Saison in der Handball-Bundesliga – im Idealfall sogar mit Fans, wenn auch mit wenigen. Die ohnehin stressgeplagten Handball-Profis werden dann ob des Termindrucks noch eine Schippe drauflegen müssen. Doch alle im Lager der Gelbhemden sind froh, bald wieder auf dem Feld stehen zu können.

Hoffnung im Herbst

Es ist eine Weile her, dass Andy Schmid ein Handball-Spiel bestritt. Anfang März war das, mit den Rhein-Neckar Löwen verlor der Weltklasse-Mittelmann damals die Bundesliga-Begegnung beim THW Kiel

E-SPORT: Es ist eine Erfolgsgeschichte, die 2017 in Oftersheim begann. Mit der Gründung einer E-Sport-Abteilung traf der TSV absolut den Zeitgeist. Doch mit ein bisschen Zocken ist es seitdem nicht getan, die Abteilung professionalisiert sich immer mehr und nimmt auch soziale Verantwortung gerne an.

Nächstes Level

   Raus aus dem Schatten – und zwar in beeindruckender Geschwindigkeit. Der E-Sport boomt. Auch, oder gerade in der Region. In Mannheim wurde in diesem Frühjahr das nächste Kapitel einer

SPORTVEREINE: おはようございます – das ist Japanisch und heißt auf Deutsch „Guten Morgen“. Der kleine Jan aus Limburgerhof weiß das, gehört es doch zu seinem wöchentlichen Lernpensum. Nein, der Sechsjährige will nicht in das Land der Morgenröte auswandern. Dieses neue Wissen hat Jan der Corona-Krise zu verdanken. Statt zu resignieren, hat sein Verein der Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof (TRB) während der Pandemie besonders viel Kreativität bewiesen.

Limburgerhof: Alte Kampfkunst auf neuen Wegen

Schon vor dem Shutdown haben wir geahnt, dass da etwas auf uns zukommt und sehr früh reagiert“, erinnert sich Christian Wiederanders, Gründer und Leiter des TRB. Statt in Angst und Stillstand zu

SCHICKSAL: Sie ist ein mutiges Mädchen und diesen Mut braucht sie auch. Denn die achtjährige Ciara wird mit ihrer Familie im Juli in die USA fliegen und sich einer Operation unterziehen, die dem kleinen Mädchen sehr viel bedeutet. Es ist ein großer Traum, für den sie hart arbeiten musste und den sie sich dank vieler Menschen erfüllen kann.

Ciaras großer Wunsch: ohne Hilfe laufen

   Ciara aus Hockenheim leidet an Zerebralparese, früher auch als spastische Lähmung bezeichnet. Dies geht auf eine frühkindliche Schädigung des Gehirns zurück. Bei Ciara wurde diese durch

INTERVIEW: Ängsten auf den Grund zu gehen, ist seine Berufung: Professor Georg W. Alpers ist einer der wenigen Angstforscher Deutschlands und weiß genau, wovor sich Menschen in Ausnahmesituationen fürchten. Der Mannheimer Psychologe ist seit der Corona-Pandemie ein sehr gefragter Interview-Partner. Denn diese Krise, eine bisher noch nie dagewesene Situation, stellt auch an den Spezialisten ganz neue Herausforderungen.

„Menschen können sich an Veränderungen auch gewöhnen“

Was machte Ihrer Einschätzung nach, den Menschen eigentlich so viel Angst, die Sorge vor Ansteckung oder die veränderten Lebensumstände?  Alpers: Das hat sich im Verlauf des Geschehens sehr

LEBENSART: In Zeiten von Corona läuft vieles über das Internet. Schulunterricht, Geschäftsbesprechungen, Tanzkurse und Yogaklassen. Auch Weinproben gehen jetzt digital. Man trifft sich auf ein Gläschen online und fachsimpelt im Live-Stream über Nase, Mundgefühl und Säurewerte. Ohne Gesichtsmaske, aber mit allen Sinnen.

Prosten in die Webcam

In der Pandemie zeigt sich die Weinszene kreativ und rührig. Auch in der Metropolregion Rhein-Neckar, wo nicht nur zuhause verkostet, sondern sogar im großen Stil gefeiert wird. Wer hat‘s