Sonderveröffentlichung
Themenspecial Gesund leben!

Neues Jahr – neue Technik

Pflege: Gesunde Beißer dank richtiger Zahnbürste

Um einer Parodontitis vorzubeugen, hilft oftmals der Griff zur elektrischen Zahnbürste. BILD: PRODENTE

26.02.2020
Gute Vorsätze fürs neue Jahr? Gesünder leben steht für viele Menschen im Mittelpunkt. Warum nicht auch mal die Gesundheit von Zähnen und Mund checken und vielleicht alte Gewohnheiten über Bord werfen?

„In den letzten Jahren haben zahlreiche Studien Hinweise darauf geliefert, dass elektrische Zahnbürsten bei gleicher regelmäßiger und systematischer Anwendung zu einer effektiveren Mundhygiene führen können als manuelle Zahnbürsten“, erklärt Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Zwar sind mit manuellen Bürsten grundsätzlich vergleichbar gute Ergebnisse zu erzielen wie mit elektrischen – jedoch nur bei optimaler Putztechnik. Und diese hat nicht jeder. „Die elektrische Zahnbürste erleichtert dies“, so Oesterreich. „Insbesondere um einer Parodontitis, also einer Entzündung des zahnumgebenden Gewebes vorzubeugen, zeigt die elektrische Bürste nach aktueller Studienlage Vorteile. Entscheidend ist aber gleichzeitig das eigene positive Mundgesundheitsbewusstsein.“

Elektrische Zahnbürsten vereinfachen die Bewegungsabläufe beim Putzen. Denn sie führen die kleinen Bewegungen am Zahn selbst durch. Das fördert ein gutes Putzergebnis. Insbesondere für Patienten mit manuellen Einschränkungen oder mit zunehmendem Lebensalter kann die elektrische Zahnbürste eine große Hilfe sein.

Lux Zahnärzte GmbH

Im Wesentlichen lassen sich elektrische Zahnbürsten in zwei Gruppen einteilen: Zum einen gibt es die oszillierend-rotierenden Bürsten. Sie haben runde Köpfe, die hin- und herschwingen sowie zum Teil pulsieren. Zum anderen reinigen schallaktive Zahnbürsten mit seitwärtsschwingenden Borstenfeldern durch Vibration und Schwingungen der Borsten. Unabhängig davon ist es notwendig, mit einer entsprechenden Systematik alle Flächen des Zahnes zu erreichen und zusätzlich die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten einmal täglich zu reinigen.

Die Studien zeigen auch: Um die Zähne vor Karies zu schützen, ist die Art der Zahnbürste eher unerheblich. Wichtig ist hier der Fluoridgehalt der Zahnpasta. Erwachsene sollten ihre Zähne zweimal täglich mit einer Zahnpasta putzen, die 1500 ppm Fluorid enthält. Einmal täglich Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürste ergänzt die Mundpflege optimal.

Für Kinder gilt: Ab dem ersten Milchzahn sollten Eltern ihrem Kind morgens und abends die Zähne putzen. In den ersten zwei Lebensjahren reicht dabei zweimal täglich eine erbsengroße Menge einer Kinderzahnpasta (Fluoridgehalt 500 ppm). Oder sie können einmal täglich mit einer reiskorngroßen Menge einer Zahnpasta mit 1000 ppm Fluorid putzen. Ab dem zweiten Geburtstag sollte zweimal täglich mit einer erbsengroßen Menge einer Kinderzahnpasta geputzt werden, die 1000 ppm Fluorid enthält. Wenn die ersten bleibenden Zähne im Alter von etwa sechs Jahren durchgebrochen sind, können Kinder Erwachsenenzahnpasta mit 1500 ppm Fluorid zweimal täglich benutzen. proDente
    
Dres. Susanna & Joachim Rosswag
Geiß & Niedersetz Zahntechnik GmbH