Sonderveröffentlichung
Themenspecial 4 Wände

Neuer Rasen wächst bei 14 bis 25 Grad am besten an

In Kürze

Für die Aussaat von neuem Rasen sollten die Temperaturen im Frühling bereits 14 bis 25 Grad betragen. Dann wachsen die Gräser zügig, erklärt die Bayerische Gartenakademie. Das Saatgut wird nur oberflächlich mit einer Harke in den Boden eingearbeitet. Anschließend die gesamte Fläche mit einer Walze flach drücken. Eine praktische Alternative sind zwei Bretter, die sich unter die Schuhe schnallen lassen. Nach der Aussaat ist Gießen das Wichtigste. Bei trockener Witterung muss mehrmals täglich gegossen werden – ein bis drei Liter pro Quadratmeter. Haben sich Wurzeln gebildet, am besten zwei- bis dreimal pro Woche fünf bis zehn Liter Wasser je Quadratmeter geben. dpa-tmn

In Kürze

Blumenwiese bis Mai aussäen 

Blumenwiesen im Garten sollten im Frühjahr bis Mai ausgesät werden – wenn der Boden nach dem Winter abgetrocknet ist und sich langsam erwärmt. Wer damit seinen ganzen oder Teile des Rasens ersetzen will, um etwa Insekten zu fördern, muss den Rasen abschälen und den Boden darunter auflockern. Größere Steine, Wurzeln und Rhizome werden dabei entfernt. Entfernen muss man auch die Nährstoffe, denn Wildkräutersaatgut wächst meist auf mageren Böden. Das gelingt, indem man den Boden mit Sand oder feinem Kies aufbereitet. Die Samen kommen letztlich auf den feinkrümeligen, lockeren und ebenen Boden. Meist sind Wiesenpflanzen Lichtkeimer, sie werden daher nur flach eingeharkt und mit einer Rasenwalze angedrückt. Der Hobbygärtner muss in den ersten Wochen die Fläche gut feucht halten. dpa

Zitrusgewächse wollen es sonnig

Zitrusgewächse stehen im Sommer am besten draußen. Sie mögen helle und sonnige Standorte. Die Pflanzen haben häufig weiße, duftende Blüten. Grundsätzlich reicht es, wenn man sie während der Wachstumsphase mäßig gießt – dabei die obere Schicht des Ballens abtrocknen lassen, rät die Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Wer an warmen Tagen die Pflanzen mit Wasser besprüht, kann die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Um das Wachstum von Zitrusgewächsen – wie Zitrone, Apfelsine, Limone, Mandarine oder Pampelmuse – zu fördern, empfehlen die Experten einen kalireichen Volldünger oder speziellen Zitrusdünger. Im Winter brauchen sie nur wenig Wasser und bei einem dunklen Standort gar keinen Dünger. dpa

Farne noch im Frühling setzen

Farne können immer in den Garten gesetzt werden, es empfiehlt sich aber der Frühling. Laut dem Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) haben sie dann vor dem ersten Winter genügend Zeit zum Einwurzeln. Farne bevorzugen humusreichen, lockeren und durchlässigen Boden und Schatten. Manche Arten mögen feuchten, wenn nicht gar nassen Boden. Dazu zählen die Sumpffarne (Thelypteris palustris). Sie sind daher ein Tipp für den Uferbereich eines Gartenteichs. Für Fugen und Spalten empfiehlt sich der Braunstielige Streifenfarn (Asplenium trichomanes). dpa

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