Sonderveröffentlichung
Themenspecial Schönes Zuhause

Natürlich und pflegeleicht

Echtholzboden: Parkett unterstützt ein gesundes Raumklima   

Echtes Holzparkett verleiht jedem Raum eine besonders behagliche Atmosphäre. BILD: DJD

18.10.2019
Nachhaltigkeit und Natürlichkeit sind heutzutage vielen Verbrauchern bei der Einrichtung ihres Zuhauses wichtig. Großen Anteil daran haben die verwendeten natürlichen Materialien.

Ein Parkettboden aus Echtholz bringt nicht nur eine behagliche Atmosphäre in jeden Raum, sondern trägt ebenso zu einem gesunden Wohnklima bei. Der Baustoff aus dem Wald ist frei von Schadstoffen, riecht natürlich und ist einfach zu pflegen. Die Möglichkeit der mehrfachen Renovierung macht ihn zudem zu einem robusten und langlebigen Bodenbelag mit guter Ökobilanz.

Ausgleichende Wirkung
Die positive Wirkung auf die Raumluft hänge mit den hygroskopischen Eigenschaften von Holz – der Fähigkeit von Holz Wasser zu binden – zusammen, erläutert Parkett-Experte Rainer Mansius: „Im Sommer nimmt das Holz Feuchtigkeit aus der Raumluft auf. Im Winter, wenn die Räume beheizt werden und die Luftfeuchtigkeit sinkt, gibt der Dielenboden hingegen Feuchtigkeit an die Raumluft ab.“ Ideal für eine lange Lebensdauer des Holzbodens sei eine durchschnittliche Temperatur von 20 bis 22 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent. Dabei ist Parkett zu jeder Jahreszeit wohltemperiert und kühlt selbst bei niedrigen Raumtemperaturen nur wenig ab – gute Voraussetzungen für alle, die sich gerne barfuß in ihrer Wohnung bewegen.

Damit Holz seine Vorteile in Sachen Wohngesundheit und Behaglichkeit ausspielen kann, kommt es auf eine professionelle Verlegung des Belags an, erläutert Mansius weiter: „Auch die Verlegematerialien sollten emissionskontrolliert sein.“ Erster Ansprechpartner für eine individuelle Planung und die fachgerechte Ausführung ist das Handwerk vor Ort. Parkettbesitzer erhalten von den Profis zudem viele Tipps für die laufende Pflege ihres natürlichen Bodenbelags.

Allergikergeeigneter Boden
Insbesondere Allergiker sind gut beraten, über Parkettböden für ihr Zuhause nachzudenken. Denn ein weiterer Vorteil des Naturmaterials ist, dass sich Krankheitserreger wie Hausstaubmilben hier nicht dauerhaft einnisten können – anders als in Teppichböden. Für stets hygienische Bedingungen ist auch dank der einfachen Reinigung gesorgt. Wollmäuse lassen sich unkompliziert mit einem Staubsauger mit weicher Bürste, einem feinen Tuch oder dem klassischen Staubmopp aufnehmen. Und auch hartnäckige Verschmutzungen lassen sich leicht entfernen. djd
  

Wenn die Heizung gluckert

Heizen: Energieverbrauch reduzieren

Wenn Heizkörper permanent Geräusche von sich geben, ist das nicht nur einfach lästig. Ein Gluckern, Blubbern und Klopfen deutet häufig auf einen nicht vorhandenen hydraulischen Abgleich hin.

Die möglichen Folgen: Die Wärmeverteilung im Haus erfolgt ungleichmäßig, die Heizanlage verbraucht somit unnötig viel Energie, zudem ist der Frostschutz eingeschränkt. Rechtzeitig zum Start in die neue Heizsaison empfiehlt es sich daher bei fehlerhaften Anlagen, einen hydraulischen Abgleich durch den Fachmann aus dem Sanitär-Heizungs-Handwerk vornehmen zu lassen.

Gleichmäßige Verteilung
Der Profi sorgt für eine optimale Verteilung des Warmwassers im Heizsystem des gesamten Gebäudes. In der Folge werden alle Räume wieder gleichmäßig und gleich schnell erwärmt. Das verbessert nicht nur den Wohnkomfort in der kalten Jahreszeit, sondern senkt gleichzeitig auch den Energiebedarf – Einsparungen von 10 bis 15 Prozent sind drin.

Die Modernisierung ist schnell und einfach möglich. Neue Heizkörper sind nicht notwendig, lediglich die alten Ventile werden durch die neuen, mess- und einstellbaren Thermostate ersetzt. Noch mehr Wohnkomfort bieten Smart-Home-Lösungen.

Gut zu wissen: Wer zusätzlich zum hydraulischen Abgleich und zum Thermostat auch noch eine veraltete Pumpe erneuert, kann von Zuschüssen profitieren. Mit der „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen“ schießt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis zu 30 Prozent der Netto-Gesamtkosten zu. Die KfW unterstützt zusätzlich die Kosten für einen hydraulischen Abgleich mit einem Zuschuss, darüber hinaus bestehen vielfach noch regionale Förderprogramme. djd
  

Chic und barrierefrei

Sanitär: Stolperfreier Kompfort in der Dusche

Ein bodenebener, großzügiger Duschbereich ist im Neubau heute fast Standard. Und er steht auch bei Haus- und Wohnungsbesitzern, die eine Badmodernisierung planen, weit oben auf der Wunschliste.

Dafür gibt es mehrere Gründe: Bodengleiche Duschbereiche sind schwellenlos, das macht sie barrierefrei und komfortabel. Da es gegenüber herkömmlichen Wannen weniger Ecken und Kanten gibt, vereinfachen sich auch die Reinigungsarbeiten. Und die durchgängige Gestaltung des Badbodens mit Fliesen in einer Oberflächenanmutung und Farbe lässt den Raum harmonischer und großzügiger wirken.

Sichere Abläufe
Bodenebene Duschen lassen sich heute so gut wie immer mit überschaubarem Aufwand realisieren. Im Neubau kann ein etwas höherer Bodenaufbau von vornherein mit eingeplant werden. Bei der Badmodernisierung ist dies häufig eine Hürde. Aus diesem Grund haben verschiedene Hersteller Ablaufsysteme mit möglichst geringen Aufbauhöhen entwickelt, mit denen sich der Traum von der bodenebenen Dusche auch in vielen Sanierungsobjekten realisieren lässt. Für den Ablauf in einem gefliesten Boden gibt es verschiedene Varianten. Sie reichen von Duschrinnen über Wandabläufe bis zu klassischen Bodenabläufen.

Der Boden in der Dusche kann optisch einheitlich in den umgebenden Boden übergehen, er kann aber auch bewusst durch andere Fliesenformate oder -dekore akzentuiert werden. Aus praktischen Gründen sinnvoll sind schmale Fugen, die sich einfach reinigen lassen. Auch bei der Wandgestaltung zählen die eigenen Vorlieben: Die Duschwände können Ton-in-Ton oder bewusst kontrastierend gefliest werden. Empfehlenswert ist es auch, an die Sicherheit unter der Dusche zu denken. djd
   

Mit Modernisierungen ans Ziel

Bausanierung: Stufenweise planen und umsetzen

Der Modernisierungsbedarf bei Bestandsgebäuden ist in Deutschland nach wie vor hoch. Im Fokus steht in vielen Fällen die Senkung des Energieverbrauchs, zum Beispiel durch Verbesserungen der Gebäudedämmung oder Erneuerung der Heiztechnik.

Laut der Studie „Mängel und Schäden bei Einzelmodernisierungsmaßnahmen“ des Instituts für Bauforschung und des Bauherren-Schutzbundes (BSB) ist dabei grundsätzlich „der vollumfänglichen Modernisierung eines Gebäudes Vorzug zu geben“. In der Praxis ist dies aber in vielen Fällen von den Hausbesitzern nicht gewünscht oder nicht finanzierbar. Daher sind Einzelmodernisierungsmaßnahmen eher die Regel als die Ausnahme. Die Autoren der Studie sagen, dass Einzelmodernisierungen eine sinnvolle Alternative sein können. Sie betonen jedoch, dass sie in aufeinanderfolgenden Schritten und im „Zusammenhang geplant und in entsprechender zeitlicher Abfolge durchgeführt werden“ sollten.

Falsche Planung
Die Kurzstudie zeigt exemplarisch auf, wo Probleme auftreten können. Bei Dämmungen der Außenwände oder des Dachs werden oft die vorhandene Beschaffenheit oder Vorschäden wie Feuchtigkeit in Bauteilen nicht berücksichtigt. Zudem kommen vielmals nicht geeignete oder nicht zugelassene Materialien zum Einsatz. Wenn dazu noch Ausführungsmängel etwa durch nicht fachgerechte Bauteilanschlüsse hinzukommen, kann das Sanierungsziel der Maßnahme verfehlt werden, schlimmstenfalls treten Folgeschäden auf. Bei Heizungsmodernisierungen beispielsweise sind die Voraussetzungen und Ziele in vielen Fällen nicht genau definiert, hin und wieder fällt die Wahl auf das falsche Heizsystem.

Unabhängige Baubegleitung
Laut Studie sollte einer geplanten Maßnahme immer eine detaillierte und umfassende Bestandsaufnahme des gesamten Gebäudes vorausgehen. Gebäudehülle und Anlagentechnik im Haus sind ebenfalls als Gesamtheit zu betrachten, damit sich Wechselwirkungen im Vorfeld richtig planen lassen. Die Autoren raten, eine sogenannte Machbarkeitsuntersuchung vorzunehmen. Neben der Ausführung der Arbeiten durch eine kompetente Fachfirma ist auch eine Baubegleitung der Modernisierungsoder Sanierungsmaßnahme zum Beispiel durch einen unabhängigen Bauherrenberater zu empfehlen. Der Sachverständige begleitet den gesamten Bauprozess und kann rechtzeitig einschreiten, bevor Planungs- oder Ausführungsfehler zu Mängeln führen. djd
  

Schutz fürs Haus

Bauherren, die eine Dämmung der Fassade planen, wünschen sich eine zukunftssichere Lösung – am liebsten nachhaltig. Eine Fassadendämmung aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzfaser-Dämmplatten empfiehlt sich als ökologische Alternative zur konventionellen Hartschaum-Dämmung. Die Dämmplatten sind stabil, ergänzen das Ziegel-Mauerwerk ideal und unterstützen ein gesundes Wohnklima.

Einmal am Mauerwerk angebracht, schützen die Dämmplatten – vergleichbar mit guter Funktionskleidung – zuverlässig und dauerhaft vor Regen, Wind, Kälte und Hitze. Robust und schlagfest halten sie sogar kleine Schäden wie einen Stoß mit einem Fahrradlenker aus. Während einige Systeme mit konventionellen Dämmstoffen bereits nach wenigen Jahren reparaturbedürftig sind, können Bauherren von einem Wärmedämmverbundsystem mit Holzfaser-Dämmstoffen eine besonders lange Lebensdauer erwarten. djd
   
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