Sonderveröffentlichung
Themenspecial Mathaisemarkt Schriesheim

Nächste Generation

Kleine Prinzessinnen: Diesmal Lena Markmann, Emma Gnilka und Lina Waldenmayr

Lina Waldenmayr, Lena Markmann, Emma Gnilka (v. l.). BILD: SCHWETASCH

6.03.2020
Wenn sie beim Krönungsabend auf die Bühne des Festzeltes treten, dann ist stets einer der schönsten Momente des Mathaisemarktes gekommen: Denn die „Kleinen Prinzessinnen“, wie sie offiziell heißen, bringen den „Großen“ die Kronen.

So jung sie sind, so erfahren sind einige von ihnen bereits, diesmal etwa Lena Markmann, die schon im vergangenen Jahr mit dabei war. Neu in der Runde sind dagegen Lina Waldenmayr und Emma Gnilka, die auf Hedi Lamprecht (Enkelin von Friedrich Ewald) und Anna-Lena Schmitt folgen, die für das Amt – man traut es sich fast nicht zu schreiben, weil es irgendwie so seltsam klingt – schon zu „alt“ geworden sind.

Die Erfahrene in dieser Runde, Lena Markmann, ist am 21. Juli 2010 in Heidelberg geboren und wohnt mit ihren Eltern Simone und Mike in Leutershausen. Ihre Großeltern Gerhard und Ruth Stöhr führen dort einen Obst- und Weinbaubetrieb. Ihr Papa kommt allerdings aus Schriesheim, ihr Opa wohnt seit einigen Jahren in Ursenbach. Lenas ältere Schwester Helen war im Jahr 2015 eine ihrer Vorgängerinnen. „Kinderweinprinzessin zu werden, war mein großer Traum“, bekennt Lena.

Neu ist Emma Gnilka. Sie ist sieben Jahre alt, hat zwei Geschwister und geht in die dritte Klasse der Strahlenberger Grundschule. In ihrer Freizeit voltigiert sie im Reit- und Fahrverein, spielt Flöte oder geht zum Turnen. Ihr Opa ist Karl-Heinz Schulz, der 15 Jahre die Krönung moderiert hat, Mutter Sandra war 2004 Weinkönigin. „Wenn sie mir von ihrer Amtszeit erzählt und wir uns gemeinsam die Fotos anschauen, träume ich davon, auch einmal eine echte Weinhoheit zu sein.“

Lina Waldenmayer ist acht Jahre alt. Sie ist die Enkelin von Hans Waldenmayr, der im gesellschaftlichen Leben Schriesheims ein fester Begriff ist. Ihre ältere Schwester Mia war bereits kleine Prinzessin. Und Lina hat ein festes Ziel: „Später möchte ich Weinkönigin werden.“

Dass dies möglich ist, zeigt sich gerade in diesem Jahr: Fabienne Röger hatte dieses Amt 2009/10 inne; nun wird sie neue „große“ Weinprinzessin. -tin
    
Georg und Eva Bielig
Bergwerksverein Schriesheim e.V.