Sonderveröffentlichung
Themenspecial Mathaisemarkt Schriesheim

Mediterraner Abend auf dem Mathaisemarkt Schriesheim

Gewerbezelt: Donnerstag erstmals „Mediterraner Abend“

Schon beim Bild läuft einem das Wasser im Mund zusammen: An Mathaisemarkt wird das Ganze real. BILD: DPA

6.03.2020
Die Idee wurde am verkaufsoffenen Nikolaus-Abend geboren, sagt Rolf W. Edelmann. Der Vorsitzende des Bundes der Selbstständigen (BdS) saß damals mit Bürgermeister Hansjörg Höfer zusammen, das Gespräch drehte sich um eine Veranstaltung mit Musik und lecker Essen.

So entstand der Mediterrane Abend, der den Schriesheimern am Donnerstag, 12. März, die Mathaisemarkt-Pause zur Halbzeit des Volksfestes verkürzen soll. Dazu gehört zunächst mal Musik. Sie wird gespielt vom Weinheimer Künstler Andreas Botz, der schon an Nikolaus eine Probe seines Könnens ablieferte. Ruhig und melodisch sind die Klänge, die der Solo-Gitarrist seinem Instrument entlockt, Selbstgeschriebenes gehört dazu wie das beschauliche „Close to me“.

Dann das Essen: Es kommt zu Beginn in Form von Appetithäppchen: Die Gäste können wählen zwischen einem kleinen Teller mit Austern oder Crevetten. Dazu wartet auf die Besucher eine Besonderheit: Als flüssige, nicht im Verkauf erhältliche Rarität bekommen sie ein Glas Madonnenberg-Sekt, also Schaumwein von Reben, die von den Mitgliedern des Madonnenberg-Vereins gepflegt werden.
Die Organisatoren (v. r.): Jörg Dalmolin, Rolf W. Edelmann, Sana Mashti, Max Jäck und Reza Mashti (hier mit Söhnchen Tiam). BILD: KUNTERMANN
Die Organisatoren (v. r.): Jörg Dalmolin, Rolf W. Edelmann, Sana Mashti, Max Jäck und Reza Mashti (hier mit Söhnchen Tiam). 
BILD: KUNTERMANN
Die Atmosphäre soll an Urlaube erinnern, sagt Edelmann, vielleicht an Schriesheims südfranzösische Partnerstadt Uzès. Auch die Weine, die Max Jäck an diesem Abend ausschenkt, wecken Erinnerungen ans Nachbarland. „Sie klingen wenigstens französisch“, bemerkt der Jung-Winzer grinsend. Ein Blanc de Noirs kommt ins Glas, Weißwein, der aus Spätburgundertrauben gekeltert wurde. Außerdem gibt es den roten Pinot Noir, der mit Sicherheit gut zur Pizza passt.

Die gibt es am Stand von Sana und Reza Mashti; aus ihrem Restaurant „Perseria“ bringen die Gastronomen das Equipment mit und legen zur Abendveranstaltung eine eigene Pizza-Karte auf. Außerdem haben sie einen Sternekoch engagiert, der noch mehr Austern zubereitet. Die große Portion ist nämlich, ebenso wie die Pizza, nicht im Eintrittspreis enthalten, Musik, Appetithäppchen und Sekt dagegen schon.

„Wir haben 120 Karten im Vorverkauf“, sagt Reza Mashti. Die Zahl ermöglicht es, Plätze für die Gäste zu reservieren, ohne dass sie zu dicht gedrängt sitzen müssen. Edelmann ist überzeugt, dass das neue Konzept Anklang findet. „Wir haben schon die ersten Karten verkauft“, sagt er. Und zwar, bevor die Aktion überhaupt publik gemacht war.

Karten gibt es im Vorverkauf beim Weingut Jäck, Rolf Edelmann oder dem Kosmetikinstitut von Schachtmeyer zum Preis von jeweils 15 Euro. Je nach bevorzugtem Essen gibt es die Bändchen für den Abend entweder in Gelb oder Pink. Das Programm startet um 19 Uhr, ab 18 Uhr wird den Besuchern Einlass gewährt. stk
    
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