Sonderveröffentlichung
Themenspecial Schönes Zuhause

Mauerwerk vor Schäden schützen

Echter Hausschwamm: Experte empfiehlt bei Befall schnelles Handeln  

Die Fruchtkörper des Echten Hausschwammes sind auch für den Laien gut erkennbar.BILD: BAUSANIERUNG MÜNCH GMBH

18.10.2019
Der Echte Hausschwamm ist einer der gefürchtetsten holzzerstörenden Pilze in Gebäuden. Die Gefahr eines Befalls ist immer dann gegeben, wenn organische Materialien, insbesondere Holz, über einen längeren Zeitraum einer erhöhten Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

Die Fähigkeit des Echten Hausschwamms, auch bei niedrigen Holzfeuchten im Verborgenen zu wachsen, macht ihn so gefährlich. Ohne für den Laien erkennbare Vorzeichen können tragende Bauteile wie Decken, Dächer und Treppen einstürzen. Daher wird in den Landesbauordnungen sämtlicher Bundesländer die Bekämpfung und Sanierung bauaufsichtlich gefordert.

Unter günstigen Bedingungen kann der Echte Hausschwamm jeden Monat bis zu 45 Zentimeter pro Seite wachsen und sich somit in hoher Geschwindigkeit ausbreiten. Dabei können die Mycelstränge des Schwammes mühelos über mehrere Meter Nähstoffe transportieren und sogar mineralische Materialien wie etwa das Mauerwerk durchwachsen. Hier ist ein zeitnahes Handeln geboten.

Doch wie stellt man als Laie einen Befall fest? „An der Oberfläche ausgetretene Fruchtkörper und Mycelstänge sind auch für Laien gut erkennbar“, erklärt Jürgen Münch, Holz- und Bautenschutz-Fachmann. „Charakteristisch sind auch die großen Mengen rostbrauner Sporen, die sich oft im ganzen Raum verteilen.“ Ob es sich um einen Echten Hauschwamm oder einen eher harmloseren Pilz handelt, muss ein Experte vor Ort feststellen. Sollte der Hausschwamm noch nicht an der Oberfläche sichtbar sein, können sich senkende Bodenbeläge ein Warnzeichen für Holzzersetzungen im Untergrund und einen eventuellen Befall sein. Für eine erfolgreiche und nachhaltige Sanierung ist die Behebung der Feuchtigkeitsursache jedoch genauso wichtig wie die sorgfältige Schwammbeseitigung. Daher geht eine Schwammsanierung oftmals Hand in Hand mit einer nachträglichen Gebäudeabdichtung. Deshalb gilt: Unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen, der nach gründlicher Analyse das optimale Sanierungskonzept erstellen kann. pr/imp
  

Lichtdurchflutetes Wohnen

Wintergärten: Dem Eigenheim neuen Chic geben

Ein Wintergarten ermöglicht einen Panoramablick in den Garten. BILD: DJD
Ein Wintergarten ermöglicht einen Panoramablick in den Garten. BILD: DJD
So richtig glücklich war Familie Niermann nicht mehr mit ihrem Zuhause: zu eng, zu dunkel, zu altbacken. Die rund 60 Jahre lasteten schwer auf dem Einfamilienhaus. Das Dach war nicht mehr im besten Zustand, die Küche zu klein geworden für die vierköpfige Familie, zudem gab es keinen Zugang vom Wohnbereich zum Garten. Stattdessen blickte man aus kleinen Fenstern ins Freie.

Doch die Bauherren erkannten das Potenzial ihres Hauses: „Als gelernter Straßenbauer hat mein Mann ein Händchen fürs Praktische und deshalb auch das richtige Gespür für eine Renovierung“, sagt Daniela Niermann. „Wir wussten schon lange, dass ein Wintergarten die Küche erweitern und den Garten erschließen könnte, wenn er sich zum Garten hin öffnen lässt.“

Panoramablick ins Grüne
Immerhin ist das Gartengrundstück rund 1000 Quadratmeter groß und verfügt über viel alten Baumbestand. Jede Menge Grün, das nun täglich aufs Neue zum Entdecken einlädt, weil die starre Fassade des Altbaus zur Gartenseite hin teilweise entfernt wurde. Stattdessen gibt es nun einen gläsernen Wohn- und Essbereich, der an die Küche anschließt und sich dank Glas-Faltwand nach außen öffnen lässt. Der Panoramablick bietet der Familie neue Lebensqualität. Damit der Wintergarten gebaut werden konnte, wurde zunächst eine neue Terrasse angelegt, die fast auf einer Höhe mit dem Haus liegt. Lediglich zwei Holzstufen führen von der Küche in den 26 Quadratmeter großen gläsernen Anbau. Er nimmt aber nicht die komplette Terrasse ein: Es gibt noch etwas Platz zwischen der Glas-Faltwand und der steinernen Treppe in den Garten.

Die raumhohe Glas-Faltwand besteht aus mehreren miteinander verbundenen Elementen. Mit wenigen Handgriffen ist sie zusammengefaltet und steht als schmales, gläsernes Paket an der Seite. Der Essbereich ist dann zum Garten hin völlig offen.

Eine Fußbodenheizung sorgt in der kalten Jahreszeit für Wärme. Und weil die Glas-Faltwand sowie der Wintergarten über eine sehr gute Wärmedämmung verfügen, bleibt es hier auch dann angenehm kuschelig, wenn draußen ein kalter Winterwind ums Haus pfeift.

Die junge Familie ist rundum zufrieden mit ihrem alten, neuen Eigenheim: „Mit dem Anbau des Wintergartens haben wir es geschafft, unser Haus optisch total zu verändern. Und mit einem verhältnismäßig kleinen Schritt haben wir ein ganz anderes Lebensgefühl geschaffen.“ djd
   

Mehr Farbe im Leben

Einrichtung: Individueller Look

Farben prägen uns auf vielfältige Weise: Sie beeinflussen unsere Stimmung, lassen uns entspannen, fördern unser Wohlbefinden und wirken sich sogar auf unseren Schlaf aus. Deswegen spielen sie auch in der Gestaltung der Wohnräume eine besondere Rolle.

Es gibt zwar Parallelen bei der Wirkung der unterschiedlichen Farben, aber jeder Mensch hat Lieblingstöne und Nuancen, die ihn ganz besonders ansprechen. Umso wichtiger ist es, das Zuhause in allen Details stimmig einzurichten – von der Wandfarbe über den Teppichboden bis hin zu den Gardinen.

Farbe prägt Raumwirkung
Der Trend zum individuellen und farbigen Look spiegelt sich deutlich sichtbar im Angebot des örtlichen Fachhandels wider. Im selben Zuge beginnen auch die Hersteller damit, Einrichtungsgegenstände in nahezu jeder Farbe anzubieten. „Die Gestaltung eines einladenden und ästhetisch ansprechenden Raumes hängt in hohem Maße von der Farbwahl ab“, sagt Innenarchitektin und Textildesignerin Miriam Medri. „Entscheidend ist nicht nur die optimale Kombination von Wand- und Bodenfarbe, sondern auch die Auswahl der Wohntextilien“, so Miriam Medri weiter. „Dazu gehören beispielsweise Vorhänge, Rollos oder Dekokissen. Diese Accessoires stellen oftmals die größte Herausforderung dar.“ Unabhängig davon, ob die Inneneinrichtung ein kräftiges Violett, dunkles Rosa oder Pastellfarben erfordert – der Gardinen können mit jeglichen Wohnaccessoires farblich passend kombiniert werden und bietet damit ein maßgeschneidertes Interieur. Gardinen sind somit mehr als ein hübsches Wohnaccessoire.

Je nach Länge und Design können gekonnt ausgesuchte Vorhänge, Schals und Stores raffinierte Akzente setzen. Mal als reizvoller Blickfang und mal zum Unterstreichen der Atmosphäre des Raumes. Auch wenn die gewählten Möbel noch so gemütlich und einladend wirken: So richtig behaglich wird ein Zimmer erst durch die passende Gardine. Vor allem bei modern und puristisch eingerichteten Wohnräumen übernehmen Gardinen die Funktion als Weichzeichner, der Räumlichkeiten das gewisse Etwas verleiht. Aber auch bei Wohnräumen, die in Landhaus-Stil eingerichtet sind, dürfen Gardinen nicht fehlen, da sie den Charakter der Einrichtung unterstreichen. Leichte und lichtdurchlässige Stoffe bieten sich als dekoratives Element im Wohnzimmer übrigens besonders gut an. imp/djd
  
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