Sonderveröffentlichung
Themenspecial Meine Familie

Ein Haus, wo Kinderträume wahr werden

Die Mannheimer Familie Alan macht aus ihrer Villa zu Halloween einen echten Hingucker

Der letzte Oktoberabend ist bei Familie Alan in der Mannheimer Oststadt immer ein ganz besonderes Datum. „Süßes oder Saures!“ hallt es dann durch die vornehme Sandsteinvilla in der Straße „Am Oberen Luisenpark“. Das schmucke Gebäude zieht schaurig kostümierte Kinder an Halloween geradezu magisch an. Wer hier klingelt, der bekommt auch etwas – das spricht sich natürlich schnell herum.

„Ich liebe Kinder“, betont Oguzhan Alan und lächelt. „Wenn Kinder sich freuen, finde ich das einfach toll.“ Der dreifache Familienvater mit türkischen Wurzeln ist in kargen Verhältnissen in der Mannheimer Neckarstadt aufgewachsen. „Wir waren eine Gastarbeiterfamilie, mein Vater hat beim Benz gearbeitet“, erzählt Alan, der sich zum erfolgreichen Unternehmer hochgearbeitet hat. Heute errichtet der Mannheimer als Bauträger Villen, engagiert sich darüber hinaus aber auch für zahlreiche wohltätige Zwecke – unter anderem für Waisenkinder und für Obdachlose, aber auch für die Fußballjugend des VfR.

VIF Viernheimer Institut für Fertilität

HALLOWEEN ALS FEST FÜR ALLE KINDER

„Ich bin sicherlich kein Heiliger, aber ich bin dankbar für das, was ich in meinem Leben erreicht habe und möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben“, erläutert Alan. Halloween sei auch deshalb ein ganz besonderes Fest, weil es alle Kinder zusammen feiern könnten, unabhängig von Religion oder Herkunft.

In der Nachbarschaft ist das Anwesen der Alans längst als das „Halloweenhaus“ bekannt. Aufwendig und mit viel Liebe zum Detail wurde der Außenbereich 2018 von Ehefrau Derya sowie den beiden älteren Kinder Oguzhan Junior (sieben Jahre) und Su (fünf Jahre) geschmückt. Das Ergebnis fiel so überzeugend aus, dass Passanten teils staunend, teils ungläubig stehenblieben und viele von ihnen auch Bilder machten. Über dem Eingangstor wachte damals eine fette Spinne – im Durchmesser mehr als einen Meter groß. Der Zaun wurde mit Geistern, Totenköpfen, Absperrband und ganz vielen Spinnweben gruselig dekoriert. Ein echter Hingucker. Und ein besonderer Ort.

„Jedes Kind kommt zu uns“, freut sich darüber besonders Sohn Oguzhan. Er selbst sei an Halloween früher immer traurig gewesen, wenn er mit seinen Freunden an Türen geklingelt, aber niemand geöffnet habe. So sei die Idee für ein eigenes „Halloweenhaus“ entstanden. Die Nachbarn der Alans tragen das Konzept voll mit. „So etwas geht natürlich nur, wenn alle im Haus mitziehen“, betont Vater Oguzhan. „Unsere Nachbarn sind genauso kinderlieb wie wir und ich bin sehr dankbar dafür, dass sie nichts dagegen haben.“

DEKORIEREN NACH FEIERABEND
Familienfoto vor dem Hauseingang. BILD: MARKUS WILHELM
Familienfoto vor dem Hauseingang. BILD: MARKUS WILHELM
Auf der Suche nach den ausgefallenen Accessoires wurde Derya Alan größtenteils im Internet fündig. Kleinigkeiten für die Hausdekoration gab es aber auch in der Stadt zu kaufen. Bei der Umsetzung hatten die Kinder weitgehend freie Hand. Nach Feierabend wurden die Pläne dann gemeinsam verwirklicht. „Das war schön und hat Spaß gemacht. Wir haben viel gelacht und es nicht als einen Arbeitsaufwand empfunden. Es war für uns gemeinsame Familienzeit“, erinnert sich Oguzhan Alan.

Eine echte Erfolgsgeschichte also – mit garantierter Neuauflage. So sind die Vorbereitungen für das kommende Halloweenfest bei den Alans bereits in vollem Gange. Natürlich gehört auch wieder ein ganz besonderer Hausschmuck dazu. Derya, Sohn Oguzhan, Su und die jüngste Tochter Tayga (zwei Jahre) wollen viele neue Ideen umsetzen. Das Ergebnis wird in Kürze zu betrachten sein.

Doch wie wird es aussehen, das neue „Halloweenhaus“? „Die große Spinne ist super, sie wird auch dieses Jahr ihren Platz haben“, lässt sich Oguzhan Alan entlocken. Der erfolgreiche Unternehmer und dreifache Vater lässt sich ansonsten aber nicht in die Karten blicken. Nur so viel: „Es wird eine Überraschung geben. Mehr wird noch nicht verraten!“ mwh
   
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