Sonderveröffentlichung

Themenspecial Mannheim - Meine Heimat

SCHLOSSKIRCHE: Hierher kam einst der Kurfürst trockenen Fußes, denn es gab für ihn einen direkten Gang vom Westflügel zu dem Gotteshaus: Die Schlosskirche. Vor 300 Jahren war Baubeginn, 1731 wurde sie geweiht. Heute dient sie der Alt-Katholischen Gemeinde. Und in der Gruft ruht der Erbauer des Schlosses.

Hofkirche mit Gruft im Mannheimer Schloss

Über dem Eingangstor auf der rückwärtigen Empore, wo heute die Orgel ist, befindet sich die „Dero Oratorium“ bezeichnete und mit einem kleinen Ofen sogar geheizte Kurfürsten- Loge, während

SHOPPEN IN DER SCHWETZINGERSTADT: Im Zuge der Industrialisierung entstanden, ist die Schwetzingerstadt (früher „Schwetzinger Vorstadt“ genannt) ein dicht bebautes, urbanes Stadtviertel Mannheims, das zwischen Kaiserring, Bahnhof und dem Industriegebiet liegt und sich zur Oststadt durch die Seckenheimer Straße abgrenzt.

Besondere Einkaufserlebnisse in Mannheims Schwetzingerstadt

Die Seckenheimer Straße ist die Hauptschlagader der Schwetzingerstadt: Hier mischen sich Geschäfte des täglichen Bedarfs mit Cafés, Restaurants und inhabergeführten Läden. Das macht die

KULINARISCHES MANNHEIM: Es gibt sie länger in Mannheim als das Schloss: Die Zuckerbäcker und Caffee-Sieder, wie man Konditoren und Café-Betreiber früher genannt hat. Wenige Familienbetriebe setzen die aus der Barockzeit kommende Tradition des süßen Handwerks heute fort.

Die Mannheimer Zuckerbäcker

Schon 1663, beim „Immerwährenden Reichstag“ in Regensburg, wird die Praline erfunden. Und in der Ära des Sonnenkönigs Ludwig XIV. in Frankreich und all der deutschen Barockfürsten, die ihm

GESCHICHTE: Er ist Schwabe – schwärmte aber in den höchsten Tönen über Mannheim und die Kurpfalz: Der berühmte Dichter Friedrich Hölderlin, vor genau 250 Jahren im Jahr 1770 in Lauffen am Neckar geboren, besuchte als 18-Jähriger Mannheim und war begeistert.

Stadt mit „prächtigsten Gebäuden“: Friedrich Hölderlin über Mannheim

Er entstammt einer württembergischen Beamtenfamilie, wird durch und durch pietistisch geprägt – und dann das: Von Friedrich Hölderlin sind geradezu überschwängliche Lobeshymnen auf Mannheim

STADTFÜHRUNGEN: Sie sind nicht nur etwas für Touristen – bei Stadtführungen können auch Einheimische viel lernen oder einen neuen, bisher ungewohnten Blick auf die gewohnte Umgebung bekommen. Dazu bietet das Stadtmarketing ständig andere Touren an.

In der Heimat auf Tour: Mannheims Stadtteilführungen

Lisa Hess vom Stadtmarketing weiß, dass sie nicht nur für Touristen arbeitet. „Ganz oft“, so sagt sie, würden auch Mannheimer an Stadtführugnen teilnehmen – teils mit Verwandten oder

GRÜNE FASSADEN: 80 000 Euro pro Jahr stellt die Stadt Mannheim für die finanzielle Förderung von Hinterhof-Entsiegelungen sowie Dach- und Fassadenbegrünung zur Verfügung. Ein Musterbeispiel ist die einst kahle „Innenhof-Schlucht“ von Burgl und Walter Hanz in den Quadraten.

Prima fürs Klima: Klimaschutzagentur Mannheim

Das war hier eigentlich eine winzige, kahle Schlucht“ – so beschreiben Burgl und Walter Hanz ihren Innenhof in Mannheimer Innenstadt. Für das Paar, das vor einigen Jahren aus Hessen nach

BEKANNTE MARKEN: „Zu Karlsruh’ ist die Residenz, in Mannheim die Fabrik“ – schon das Badnerlied aus dem 19. Jahrhundert besingt die Schaffenskraft der Industrieproduktion in der Quadratestadt. Und auch heute werden zahlreiche Produkte in Mannheim hergestellt, die den Alltag der Menschen weit über die Region hinaus prägen. Eine Auswahl.

MAde in Mannheim

Nicht nur der Durst lässt sich mit Mannheimer Markenware stillen. Die heutige Newlat GmbH firmierte bis 2013 unter dem Namen Birkel Teigwaren und war einst Deutschlands größter Nudelhersteller.