Sonderveröffentlichung
Themenspecial Querbeet - Das Gartenspecial zum Frühjahr

Stimmungsvolle Gartenräume

Holzpflege: Imprägnierende Öle werten Gartenholz auf

Der eigene Garten ist ein wichtiger Lebensbereich für viele Hausbesitzer. Und kaum ist der Winter vorbei, wird er wieder sommertauglich gemacht. Dazu gehört auch die Pflege des Gartenholzes. Der Zaun, die Terrassendielen und die Pergola sollen einerseits wetterfest imprägniert und andererseits optisch auf den neusten Stand gebracht werden. Mit speziellen, dekorativen Holzölen gelingt beides in einem Durchgang: Die Spezial-Öl- Emulsionen schützen das Material vor schlechter Witterung und werden gleichzeitig zur Auffrischung und farbigen Gestaltung eingesetzt. 

Imprägnierende Holzöle dringen tief ins Holz ein und bieten einen guten Wetterschutz, da sie schmutz- und wasserabweisend sind. Ein solcher Anstrich platzt später nicht ab. Zudem werden dem Öl Partikel zugesetzt, die Holz eine ansprechende Oberfläche verleihen. Es gibt beispielsweise Öle, die eine seidenmatte Oberfläche mit Metalleffekt erzeugen. Diese simuliert eine natürlich gealterte, gleichmäßig graue Holzoptik. 

Schleifen, streichen, trocknen lassen

Die Anwendung eines Holzöls ist einfach: Bei neuen Hölzern wird die Oberfläche zuerst leicht angeschliffen. Den Schleifstaub nimmt man mit einem nebelfeuchten Tuch ab und lässt alles gut trocknen. Mit einem Flachpinsel oder Flächenstreicher wird das flüssige Öl dann gleichmäßig, zügig und in Maserrichtung des Holzes auftragen. In den meisten Fällen sind zwei Anstriche anzuraten, dazwischen sollten mindestens fünf Stunden Trocknungszeit liegen. Ein leichter Zwischenschliff mit einem Schleifvlies führt später zu einem gleichmäßigeren Oberflächenbild. Bei altem Holz ist das Vorgehen dasselbe. Vorherige Farbanstriche sollten jedoch zuerst völlig entfernt werden. Um Hölzer dauerhaft vor einer Vergrauung zu schützen, empfiehlt sich eine Nachbehandlung nach etwa zwei Jahren. djd

Bauhaus GmbH & Co. KG Rhein-Main-Neckar

Nicht nur schick, sondern auch sicher

Lichtquelle: Darauf sollten Verbraucher beim Kauf achten

Lampions rund um die Terrasse, ein Stimmungslicht auf dem Gartentisch und Stehleuchten entlang der Wege: Ob bei der Grillparty oder am Sommerabend zu zweit – Beleuchtung schafft Atmosphäre und gibt Sicherheit. Doch Vorsicht: Längst nicht jede Lichtquelle ist für den Einsatz unter freiem Himmel geeignet.

Elektrischer Strom und Wasser vertragen sich nicht. Dringt Feuchtigkeit in eine Leuchte ein, droht ein Kurzschluss, von Verletzungsrisiken ganz zu schweigen. „Lichtquellen für den Außenbereich müssen einen wirksamen Schutz gegen Wasser bieten“, sagt Gisbert Lemke, Experte für Elektrogeräte beim Prüfinstitut SGS. „Ein weiterer Sicherheitsfaktor ist die Widerstandsfähigkeit gegen feste Körper und eindringenden Staub.“ Beim Kauf von Partylichtern, Außenlaternen oder Leuchten für den Pool sollten Verbraucher daher auf die sogenannte IP Schutzart (International protection class) achten, die auf der Verpackung und dem Produkt selbst angegeben ist, oder sich im Handel beraten lassen. Um die Kennzeichnung zu bekommen, haben die Leuchten vorher Tests in unabhängigen Laboren zu bestehen.

Das gilt keineswegs nur für Lichtquellen, sagt Lemke: „Auch Steckdosen für den Garten müssen die entsprechenden Schutzarten aufweisen.“ Die persönliche Sicherheit habe im Umgang mit Elektrizität immer Priorität, hier sollten Verbraucher ebenfalls auf die Eignung für den Außenbereich achten. djd

Gartenteich vor dem Kippen schützen

Verunreinigung: Das Binnengewässer benötigt besondere Aufmerksamkeit

Ein gut gepflegter Gartenteich ist Blickfang und Naturparadies in einem, sorgt für entspannte Stunden im Freien und bietet Fischen, Wasserläufern, Fröschen und anderen Tieren ein neues Zuhause. Doch Gartenbesitzer sollten ein genaues Auge auf ihren kleinen See haben. Vor allem in der warmen Jahreszeit besteht die Gefahr, dass der Teich umkippt. Hohe Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung senken den Sauerstoffgehalt des Wassers. Kommt es zusätzlich zu einer starken Vermehrung von Algen, ist die heimische grüne Oase gefährdet.

Pflanzen zurückschneiden und Teichboden absaugen

Zu den wichtigsten Maßnahmen, um das biologische Gleichgewicht im Teich aufrechtzuerhalten, gehört der regelmäßige Rückschnitt der Pflanzen. Verfaulte Pflanzenteile oder auch Laub führen zu einem Nährstoffüberschuss, der das Algenwachstum begünstigt. Vorbeugend gegen Algenbewuchs kann auch der regelmäßige Einsatz eines Phosphatbinders wirken. Sinnvoll ist es zudem, den Teich regelmäßig zu entschlammen. Denn Futter- und Pflanzenreste, Fischkot und andere Zersetzungsprodukte setzen sich am Teichgrund ab, faulen dort und bilden Bodenschlamm.

Teichbelüfter sorgt für mehr Sauerstoff

Für eine gute Sauerstoffversorgung im Gartenteich sorgen Pumpen, die es in unterschiedlichen Ausführungen gibt. Am besten lässt man die Pumpe nicht nur tagsüber, sondern auch nachts laufen, um eine konstante Filterung sicherzuzustellen. Bei sehr hohen Temperaturen kann es dennoch sein, dass der Sauerstoffgehalt des Wassers zu sehr absinkt, was das Überleben der Fische gefährdet. Ein Teichbelüfter bringt Sauerstoff in den Teich, sorgt für klares Wasser und kühlt dieses effektiv herunter. Auch daran sollte man denken: Den Teichfilter regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls reinigen. djd

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