Sonderveröffentlichung
Themenspecial Bauen & Wohnen

Groß planen, viel nutzen

Solaranlage

Wer eine Photovoltaik-Anlage am Haus bauen möchte, sollte sie so groß wie möglich planen und die Dachfläche voll ausnutzen. Außerdem ist es wichtig, möglichst viel vom selbst produzierten Strom auch selbst zu verbrauchen. Denn pro Kilowattstunde ist er dann so viel wert wie eingekaufter Strom: im Schnitt etwa 26 Cent. Experten raten, starke Energieverbraucher wie Spül- und Waschmaschine dann laufen zu lassen, wenn die Sonne scheint. Idealerweise nutzt man die intensive Mittagssonne. Wird der Strom vom Dach nicht selbst genutzt, sondern ins allgemeine Netz eingespeist, erhalten Hausbesitzer dafür nur 11 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Batteriespeicher für den selbsterzeugten Strom sind nicht zu empfehlen, weil ihre Anschaffung mit großen Kosten verbunden ist und die Lebensdauer der Batterien nur 10 bis 15 Jahre beträgt. Eine Solaranlage mit zehn Kilowatt Nennleistung auf dem Dach eines Einfamilienhauses versprecht eine Rendite von etwa 3,4 Prozent – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin. Nutzt man zusätzlich ein E-Auto, können es bis zu 4,7 Prozent werden. dpa

Mehr als nur Durchblick

Fenster

BILD: DPA
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Fenster haben eine lange Lebensdauer: 25 bis 30 Jahre sollten sie halten. Viele Hausbesitzer haben ihre Fenster sogar noch viel länger. Dabei können neue Fenster die Energiebilanz eines Hauses erheblich verbessern. „Im Vergleich zu 30 Jahre alten Fenstern sind die Wärmeverluste dann nur noch ein Viertel so groß“, rechnet Hermann Dannecker vor, Vorstand des Deutschen Energieberater-Netzwerks in Frankfurt am Main. Moderne Fenster bieten außerdem einen guten Wärmeschutz, sind schalldämmend und schützen vor Sonne und Wind. In Erinnerung an den außergewöhnlich warmen Sommer 2018 legen viele Hausbesitzer verstärkten Wert auf einen guten Sonnenschutz und eine Wärmedämmung, die Hitze draußen hält. Dafür sind zwei Werte wichtig: der Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters (UwWert) und der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert). Die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert beim Fenstertausch einen Uw-Wert von 1,3 oder niedriger. Wird nur die Verglasung des Fensters ausgetauscht, ist der Wärmedurchgangskoeffizient für das Glas (Ug-Wert) maßgeblich. Der darf höchstens 1,1 W/ (m²K) betragen. Das schützt vor Hitze und Kälte gleichermaßen. dpa

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