Sonderveröffentlichung
Themenspecial Gesund leben!

Gesund beginnt im Mund

Tag der Zahngesundheit: Motto „Ich feier’meine Zähne“AGTWirbelsäulen-Therapiezentrum in Mannheim: Praxis um Gründer André Schmidt bietet Biomechanische Stimulation (BMS) an

Der 25. September ist der Tag der Zahngesundheit. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Ich feier’ meine Zähne!“.

Wenn aus Kindern Teenager und später junge Erwachsene werden, übernehmen sie Stück für Stück mehr Verantwortung für sich selbst – auch für ihre Gesundheit. Mit dem Tag der Zahngesundheit 2019 sollen junge Menschen motiviert werden, dabei auch an ihre Mundgesundheit zu denken. Insgesamt ist die Mundgesundheit bei Jugendlichen in Deutschlandschon sehr gut: Acht von zehn der 12-jährigen Kinder sind heute kariesfrei, geht aus der „Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie“ hervor. Auch die „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ liefert erfreuliche Ergebnisse. Mit rund 80 Prozent setzt die Mehrheit der Jugendlichen die Empfehlungen zur Zahnputzhäufigkeit um und geht regelmäßig zum Zahnarzt. Trotzdem: Karies bleibt eine der häufigsten Erkrankungen im Jugendalter. Und auch Zahnfleischentzündungen bei jungen Menschen gilt es zu begegnen.

Der Tag der Zahngesundheit 2019 macht sich dafür stark, Jugendlichen das nötige Know-how rund um die Zahnpflege zu vermitteln. Wie putze ich meine Zähne richtig? Spielt es dabei eine Rolle, ob ich Zahnschmuck oder ein Zungenpiercing trage? Wie hängen Ernährung und Mundgesundheit zusammen? Welche zahnmedizinischen Leistungen stehen mir zur Verfügung und wie oft kann ich sie in Anspruch nehmen? Das sind einige der Fragen, die in diesem Jahr im Fokus stehen.

AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG

Karies gehört zu den häufigsten Krankheiten bei Jugendlichen. Sie entsteht, wenn man den Zahnbelag, die Plaque, nicht ausreichend wegputzt. In der Plaque leben Bakterien, die den Zucker und andere Kohlehydrate im Essen in Säure verwandeln. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an und machen die Zähne löchrig. Regelmäßiges Zähneputzen, mindestens zwei Mal täglich, mit einer fluoridierten Zahnpasta schützt die Zähne. Auch das Trinken zuckerfreier Getränke ist wichtig, um für genügend Speichel im Mund zu sorgen. Er steckt voller Mineralstoffe, die den Zahnschmelz immer wieder reparieren und härten.

Eine ausgewogene Ernährung fördert die Mundgesundheit. Vor allem Süßes oder Saures schadet den Zähnen. Generell bedeutet alles, was an den Zähnen kleben bleibt, Stress für sie. Beim Naschen gilt diese Faustregel: Je länger Snacküberreste im Mund bleiben, desto schädlicher ist das für die Zähne. Regelmäßiges Zähneputzen ist deshalb Pflicht. Tipp: Wenn man sich gerade nicht die Zähne putzen kann, hilft ein zuckerfreier Kaugummi. Er regt den Speichelfluss an und verdünnt die Säuren im Mund.

ZAHNFLEISCHBLUTEN BEACHTEN

Wenn das Zahnfleisch beim Zähneputzen oft blutet und außerdem gereizt ist, weist das auf eine Gingivitis hin. Diese Zahnfleischentzündung kann in jedem Alter auftreten, Jugendliche in der Pubertät sind aus hormonellen Gründen allerdings besonders anfällig dafür. Eine Gingivitis kann entstehen, wenn man die Zähne und Zahnzwischenräume nicht ausreichend von Plaque befreit. Bei Problemen mit dem Zahnfleisch, sollten junge Menschen ihren Zahnarzt aufsuchen und sofort ihre Mundhygiene intensivieren. Ignorieren sollten sie das Zahnfleischbluten nicht. Dann kann aus der Gingivitis eine Parodontitis werden, die dem ganzen Zahnhalteapparat schadet und im schlimmsten Fall zum Zahnausfall führt. Mit Mundgeruch (Halitosis) manövriert sich jeder Jugendliche schnellstens ins Abseits. Gut, dass dieses Problem leicht in den Griff zu bekommen ist. Denn: Nur selten sind Magenprobleme der Auslöser für Halitosis, schlechter Atem entsteht vor allem durch schlechte Mundhygiene.

Gegen Mundgeruch hilft gründliches Zähneputzen und das Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder einer Interdentalbürste. Mundspülung und Zungenreiniger sind eine gute Ergänzung für das Pflegeprogramm.

Viele Jugendliche finden Piercings cool. Bevor man sich ein Piercing an der Lippe oder im Mund stechen lässt, macht ein Gespräch mit dem Zahnarzt Sinn. Er kann erklären, wie die Mundhygiene mit einem Piercing gestaltet werden muss und etwas dazu sagen, welche langfristigen Folgen das Piercing für die Mundgesundheit haben kann. Studien belegen, dass bei Zungenpiercings der Piercingkopf durchhäufiges Schlagen gegen die Zähne Risse im Zahnschmelz verursachen kann. Das kann die Zähne empfindlicher für Hitze oder Kälte machen, den Zahnnerv reizen und Karies verursachen. Ein Piercing im Mund führt unter Umständen auch dazu, dass sich die Zähne verschieben und Lücken entstehen. Es gibt anderen Zahnschmuck, der in der Regel harmlos ist. Auch dafür ist der beste Ansprechpartner der Zahnarzt.

Informationen zu Veranstaltungen und über den Tag der Zahngesundheit gibt es unter www.tagderzahngesundheit.de. Tag der Gesundheit/imp
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