Sonderveröffentlichung
Themenspecial Freizeittipps

Gesund auf den Weg

Gut vorbereitet zum Ausflug aufbrechen

Mit der richtigen Vorbereitung ist man für jeden Vorfall in der Freizeit gewappnet. Bild: djd/LINDA AG/pixdeluxe-istock
Mit der richtigen Vorbereitung ist man für jeden Vorfall in der Freizeit gewappnet. Bild: djd/LINDA AG/pixdeluxe-istock
Endlich rauskommen – darauf freuen sich die meisten Menschen schon die ganze Woche. Doch dann passiert es: Kaum hat man sich auf den Weg gemacht, machen sich Kopfschmerzen bemerkbar oder die Schuhe passen doch nicht so wie sie sollten. Da ist man am Besten gut vorbereitet und hat für jedes kleine oder große Wehwehchen das richtige Mittel zur Bekämpfung dabei.

Impfstatus prüfen und Anfälligkeiten berücksichtigen

„Wichtig ist es zuerst einmal, den Impfstatus zu prüfen“, so der Apotheker Volkhard Lechler. Welche Impfungen man für den jeweiligen Ausflug benötigt und wohin man sich dazu wenden kann, erfährt man in einer gut informierten Apotheke. Impfungen gegen Tetanus oder Borreliose sind bei abenteuerlichen Wanderungen definitiv eine Überlegung wert. Zudem ist Vorbeugung gefragt: Wer anfällig ist für bestimmte Beschwerden wie Migräne, Sodbrennen, Blasen- oder Pilzerkrankungen, sollte hierfür rechtzeitig entsprechende Medikamente besorgen. „Besonders chronisch Kranke wie Diabetiker oder Herzkreislaufpatienten sollten genügend Medikamente mitnehmen. Lieber etwas mehr als nötig, weil immer mal etwas dazwischen kommen kann“, meint Volkhard Lechler.

Die Medikamente sollten dann besser nicht in einer der Außentaschen des Rucksacks gepackt werden, sondern möglichst weit unten im Hauptfach. Einerseits können sie dadurch nicht unbemerkt auf einer Rolltreppe oder im Bus geklaut werden, dies gilt auch für den Geldbeutel und die Wertsachen. Andererseits ist ein Rucksack auch mal länger der Sonne ausgesetzt. Außentaschen werden da schnell aufgeheizt. Dort ist dann die Haltbarkeit der Wirkstoffe nicht mehr gewährleistet.

Individuelle Reiseapotheke

Was die weitere Bestückung der Reiseapotheke angeht, gibt es kaum allgemeingültige Regeln. „Hier kommt es darauf an, wer mit wem wohin fährt und wie man zum Beispiel untergebracht ist – sei es auf dem Campingplatz, im Hotel oder auf einem Kreuzfahrtschiff“, betont Volkhard Lechler. Zwar gehören Fieber- und Schmerzmittel sowie Verbandszeug immer hinein, aber ansonsten werden beim Klettern in den Bergen andere Mittel benötigt als bei einer Safari oder für einen Wellnessurlaub im Luxushotel. djd/lb

Basis-Checkliste

Das sollte in keiner Reiseapotheke fehlen

● Schmerz- und Fiebermittel: Um störende Kopfschmerzen zu bekämpfen oder der Erkältung zu trotzen
● Wund- und Heilsalbe: Falls man sich mal eine Schürfwunde oder ähnliches holt
● Desinfektionsmittel: Damit frische Wunden vor Entzündungen bewahrt werden
● Verbandsmaterial: Pflaster, sterile Wundkompressen, Mullbinden, elastische Binden, Klebeband, Schere, Splitterpinzette und Dreieckstuch zur schnellen Versorgung
● Medikamente gegen Reiseübelkeit / Verdauungsbeschwerden: Für die längere Auto- oder Busfahrt oder wenn man das Essen vor Ort nicht vertragen hat
● Ergänzende Präparate für die jeweiligen Gebiete: Beispielsweise Insektenschutz oder Sonnenschutzmittel. imp

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