Sonderveröffentlichung
Themenspecial 7. Ausbildungs- und Studieninfotag

Gemeinsam erfolgreich

Berufsorientierung: Bergsträßer Schulen pflegen eine Intensive und fruchtbare Zusammenarbeit


Als berufliche Schulen ermöglichen die Heinrich Metzendorf Schule und die Karl Kübel Schule seit vielen Jahren den Schülerinnen und Schüler der Martin-Buber-Schule in Heppenheim, der Schillerschule in Bensheim und seit 2015/2016 auch der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim einen Einblick in die unterschiedlichen Berufsbilder.

Die Kooperationen beinhalten unter anderem die Beschulung von Schülern der Haupt- und Realschule durch Lehrkräfte der Heinrich Metzendorf Schule. Zusätzlich unterstützen hiesige Firmen wie zum Beispiel Sirona und Sanner, indem Sie die Kooperationsgruppenzu Informationsveranstaltungen einladen um Inhalte ihrer Berufsbilder präsentieren. Für einzelne Berufsfelder fahren Lehrkräfte von Bensheim nach Heppenheim und Lampertheim um dort die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts in einer zweijährigen Berufsorientierungsphase zu begleiten. In einer weiteren Kooperation mit der Martin-Buber-Schule probieren die Schülerinnen und Schüler in den Fachwerkstätten der Heinrich Metzendorf Schule ihre handwerklichen Grundfertigkeiten und durchlaufen eine fundierte, handwerkliche Diagnostik (hamet2-Test). Im Vordergrund dieser Kooperationen zwischen den Schulen steht hier die praktische Erfahrung der jungen Menschen. Sie können neue und oft auch unbekannte Berufsbilder ausprobieren und erhalten am Ende des Kurses eine Rückmeldung. Durch eine tangierende, diagnostische Tätigkeit unserer Schule und dem aktiven Auseinandersetzen mit entsprechenden Berufsbildern wie Datentechnik, Metall-, Holz- und Elektrotechnik, Hauswirtschaft und Ernährung, erhalten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Hinweise bezüglich ihrer eigenen Fähigkeiten und können ihre Wünsche und Einstellungen festigen oder revidieren. In Einzelgesprächen, auch mit Eltern und Firmenvertretern, werden Erkenntnisse mit der Schülerin und dem Schüler besprochen. Damit leisten diese Kooperationen zwischen den Schulen einen wichtigen Beitrag im Übergang von Schule in eine Berufsausbildung. Mit der angebotenen vertiefenden Berufsorientierung, durch aktives Erleben von typischen Inhalten aus der Berufswelt, können Berufsabbrüche vermindert werden und der Berufsstart wird mit dem Knüpfen von Betriebskontakten erleichtert.

Die Entwicklung seit 2013/2014 an den kooperierenden Schulen hat gezeigt, dass bei den erfolgreichen Absolventen der Haupt- und Realschule eine deutliche und aktuell noch steigende Verlagerung der Übergänge in eine Ausbildung im Vergleich zu den Vorjahren erkennbar ist. Weitere Effekte, die sich nun erst nach der längerfristigen Implementierung einstellen, sind die zunehmend positive Rückmeldung der ausbildenden Unternehmen und Betriebe, deren unterstützendes Engagement in den beiden Schulen sich in einer verbesserten Akquise und, ganz konkret, einer erhöhten Bewerberzahl niederschlägt und die passgenauere Wahl der Schulformen und Ausbildungsschwerpunkte.

abgehn Berufsstart Rhein-Neckar

Ausbildungsinfotag 2018 WIR SIND DABEI

IHK Darmstadt Rhein Main Neckar

Profil: Sie sind Unternehmer und wollen ausbilden? Klasse, die IHK Darmstadt unterstützt Sie dabei! Unsere Ausbildungsberater klären mit Ihnen die Voraussetzungen und zeigen die nächsten Schritte zum erfolgreichen Ausbildungsbetrieb auf. Sie haben noch keine geeigneten Bewerber gefunden? Kein Problem, wir sind für unsere Betriebe das ganze Jahr aktiv und zeigen Möglichkeiten auf, damit Sie die passenden Kandidaten für Ihren Ausbildungsplatz finden. Ob in unseren Zukunftswerkstätten, beim Azubi Speed-Dating oder bei Ausbildungsmessen in der Region.

Unsere Angebote:
● Ausbildungsberatung: Das Team der Ausbildungsberater informiert das ganze Jahr über vor Ort - in Unternehmen, Schulen, Universitäten und auf regionalen Ausbildungsmessen.
● IHK-Lehrstellenbörse: In der Lehrstellenbörse stellen Unternehmen Ihre Ausbildungsplätze ein. Die Börse ist im Internet zu finden und gibt es auch als App: www.ihk-lehrstellenboerse.de
● Schulkooperationen und Zukunftswerkstätten: Einige Unternehmen sind bereits Kooperationen mit Schulen eingegangen. Gut funktioniert das in den IHK-Zukunftswerkstätten. Diese speziell eingerichteten Klassenzimmer gibt es inzwischen an mehr als 40 Schulen in der Region. Unternehmen präsentieren dort ihre Ausbildungsberufe und wecken das Interesse der Schüler.
● Azubi-Speed-Dating: Das Azubi-Speed-Dating veranstalten wir regelmäßig in der IHK. Unternehmen und Schüler haben genau zehn Minuten Zeit, sich gegenseitig voneinander zu überzeugen. Im Internet stellen die Betriebe dazu Ihr Firmenprofil und Ihre Ausbildungsplätze ein. Der nächste Termin: 29. März 2019

Weitere Informationen: www.ausbildung.darmstadt.ihk.de und facebook.com/AusbildungSuedhessen

Adresse: Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt, Rheinstraße 89, 64295 Darmstadt

Telefon: 06151 871-1186

E-Mail: ausbildungsberater@darmstadt.ihk.de
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