Sonderveröffentlichung
Themenspecial Gesund leben!

Fit durch den Sommer

Outdoorsaison: Muskelkater und Co. entgegenwirken

Einfache Tricks helfen dabei, schnell wieder in Form zu kommen. FOTO: DJD/JENTSCHURA INTERNATIONAL/THX

24.06.2020
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Schwere Beine, Muskelkater, wenig Schwung: Viele Hobbysportler kennen das. Höchste Zeit, den Körper dabei zu unterstützen, jetzt schnell wieder in Form zu kommen. Ein Rezept dafür bietet die Naturheilkunde mit einer gezielten Entsäuerung. „Innerhalb von drei Wochen kann die Leistungsfähigkeit dadurch messbar gesteigert werden“, sagt Diplom-Ernährungswissenschaftler Roland Jentschura aus Münster. Der Fachmann berät auch Top-Athleten zum Thema Säure-Basenhaushalt, Fitness und Regenerationsvermögen.

MUSKELN MÖGEN ES NICHT SAUER

Untersuchungen, unter anderem an der FU Berlin, zeigen, dass die Gewebsflüssigkeit, die jede Zelle umgibt, sich durch körperliche Anstrengung verändert. Ihr pH-Wert sinkt. „Für die Muskulatur bedeuten Säuren puren Stress“, erklärt Roland Jentschura. Das Gewebe könne an Elastizität verlieren, das Verletzungsrisiko steigen und die Regeneration erheblich länger dauern. Für ein effektives Training seien daher drei Säulen besonders wichtig: eine basenüberschüssige, mineralstoffreiche Ernährung, die gezielte Entsäuerung des Gewebes und ausreichende Erholungszeiten.

Während des „Neustarts“ gehören vor allem frisches Gemüse, Obst, vollwertiges Getreide (Hirse, Buchweizen) und hochwertige Öle auf den Speiseplan. Tierische Produkte, Zucker, Kaffee und Weißmehl sollte man dagegen meiden, da sie die Übersäuerung fördern. Um das Gewebe von eingelagerten Säuredepots zu befreien, empfiehlt Jentschura basische Teemischungen aus dem Reformhaus: „Hier steigert man die Trinkmenge von ein bis zwei Tassen pro Tag auf rund 1,5 Liter.“

Wichtig: Zusätzlich reichlich Wasser trinken, um es dem Körper zu erleichtern, die Schlacken auszuscheiden. Ehrgeiz ist zu Beginn der Trainingssaison ein kritischer Punkt. „Wer sich überfordert, fördert die Übersäuerung der Muskulatur, riskiert Mikroverletzungen und schmerzhaften Muskelkater.“ Besser: langsam anfangen und nach jeder Trainingseinheit Zeit für die Regeneration einplanen. djd