Sonderveröffentlichung
Themenspecial 7. Ausbildungs- und Studieninfotag

Entscheidend war das konkrete Ziel

PERSÖNLICH: ANDREAS HECHLER HAT SEIN HOBBY ZUM BERUF


Andreas Hechler (29 Jahre) aus Alsbach-Hähnlein ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der es verstanden hat, sein technisches Verständnis auf ideale Weise mit seinen sportlichen Neigungen zu verbinden. Heute ist er mit seinem technischen Equipment an rund 140 Tagen im Jahr in der ganzen Welt unterwegs, um Luftaufnahmen für Werbe- und Spielfilme zu drehen.

Waren Sie schon immer auf der Erfolgsspur?

Andreas Hechler: Keineswegs. Ich hatte auf der Realschule die Tendenz zur Hauptschule und habe nach einer Ehrenrunde zwar den Abschluss erreicht, aber eine Glanzleistung war es nicht.

Wie ging es dann weiter?

Andreas Hechler: Ich war technisch interessiert, habe schon während der Schulzeit in einem Fahrradladen in Bensheim gejobbt und dann bei der Lorscher Firma Expert eine Ausbildung zum Industriemechaniker begonnen. Es war allerdings ein holpriger Start, denn die Firma ging in Insolvenz, es gab keinen Meister mehr und wir Azubis waren dann erstmal ziemlich auf uns alleine gestellt. Die eigenständige Arbeit habe ich als Vorteil genutzt, die verschiedenen Abteilungen in der Firma kennengelernt und gemerkt, dass ich mehr will. Das hat mich angespornt und ich habe meine Ausbildung auf zweieinhalb Jahre verkürzt.

Mit welcher Perspektive?

Andreas Hechler: Nachdem ich festgestellt hatte, dass die Anstrengung funktioniert hat, habe ich die Weiterbildung zum Studium angestrebt. Die Studienreife habe ich mit der Fachoberschule an der Heinrich-Metzendorf-Schule in der Fachrichtung Maschinenbau erreicht. Nach einem Jahr konnte ich an der Fachhochschule Darmstadt das vierjährige Studium Allgemeiner Maschinenbau beginnen. Danach ging es noch an die Technische Hochschule in Friedberg um einen MBA Abschluss zu erreichen doch im Laufe dieser Zeit entschied ich mich meinen Nebenerwerb als Vollzeit-Job zu beginnen.

Wo ist die Verbindung zur heutigen Tätigkeit?

Andreas Hechler: Das hat sich ursprünglich durch meine sportliche Leidenschaft und Aktivitäten in den Bereichen Motocross, Snowboard, Fahrrad und Skateboard ergeben. Es gab damals eine große Gruppe an Extremsportlern an der Bergstraße und der Bedarf nach einem eigenen Klamottenlabel welches wir DAPONE nannten. Ich war hierbei mit meinem Kumpel Vincent hauptsächlich zuständig für nötige Filme & Videos welche schnell national bekannt wurden. Die Extremsportszene wuchs, eigene Veranstaltungen und die Eröffnung des „treeline“ Snowboard Shops durch meinen Bruder in Bensheim gab der Sache den nötigen Schub. Parallel bekamen wir lokale Anfragen für Werbe, Event- und Imagefilme und gründeten unsere erste Firma „anviFILMS“. Nach unserem ersten großen Extremsport-Film „shut up ‘n ride“ mussten die Bilder dann noch kreativer werden und wir brauchten eine fliegende Kamera. Der erste Prototyp war ein klassischer Modellbauhubschrauber mit Benzin-Motor und wurde schnell durch leistungsstarke Multikopter abgelöst. Wenig später folgte die Firma „anviTECH“ mit der wir uns parallel auf technischen Markt für Drohnen Dienstleistungen spezialisierten. Heute heißt dieses Unternehmen LOGXON GmbH und im Filmbereich sind wir mit unserer Partner Firma zur SKYNAMIC GmbH zusammengewachsen mit den Standorten in Mainz, Berlin und Barcelona. Mit SKYNAMIC bedienen wir den hochqualitativen Film Markt und liefern Luftaufnahmen für Spiel-, Werbe- und Eventfilme wie z.B.: Alarm für Cobra 11, Rally Weltmeisterschaft (WRC) oder klassische Fernsehwerbungen von Bitburger, Audi oder BMW.

Hatten Sie Unterstützung auf Ihrem Weg?

Andreas Hechler: Die hatte ich durchaus. So hat beispielsweise mein Klassenlehrer an der Realschule an mich geglaubt und schon damals festgestellt, dass mir nur das Ziel fehlt. Dieses Ziel hatte ich dann in der Ausbildungszeit gefunden und konnte es dank der Unterstützung durch die Lehrkräfte an der Heinrich-Metzendorf-Schule auch kontinuierlich verfolgen. Anregungen für den weiteren Bildungsweg hat mir aber auch der Vater meiner damaligen Freundin gegeben, der nach einem ähnlichen Weg wie meiner einen guten Job in der Autoindustrie erreicht hat.

Ihr Fazit heute?

Andreas Hechler: Es ist wichtig, ein konkretes Ziel vor Augen zu haben und dieses zielstrebig zu verfolgen. Obes das letztlich dann auch wird, ist egal. js

Deutscher Handwerkskammertag (DHKT) e. V

Ausbildungsinfotag 2018 WIR SIND DABEI

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