Sonderveröffentlichung
Themenspecial 7. bis 9. September: Kerwe mit Strassenfest in Schriesheim

Einmalige Rhythmen an vier Orten

Musik: Rock und Pop, Jazz und Zünftiges – jeder Musikgeschmack kommt beim Straßenfest auf seine Kosten

Das Schriesheimer Kerwe-Straßenfest ist auch eine Musikveranstaltung der Superlative: An vier verschiedenen Locations spielen ein Dutzend Bands und Kapellen non-stop.

Am Stadtbrunnen hat Rock-Pop seinen Platz. Dafür stehen die Honeywell Bouncers und die Hitfabrik, die Cover-Band Hey Joe und die Rockmaschine. Im Weindorf geht es zunächst zünftig zu, was jedoch alles andere als betulich bedeutet – sei es mit der Dilsberger Trachtenkapelle oder dem Mannheimer Blasorchester Blau-Weiß Waldhof. Am Samstagabend steigt hier der musikalische Top Act dieses Straßenfestes: Just for Fun, eine der renommiertesten Bands der Region. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr war für die Organisatoren glasklar, dass die Gruppe um Otto Raad wieder dabei sein muss.

Am Montag, dem „Schriesheimer Abend“ auf dem Fest, gehört die Bühne der T-Band für den grandiosen Kehraus.

Der von „Jazz-Bischof“ Eugen Fallmann organisierte Jazz in der Oberstadt steigt in jenem Gässchen, das so schmal ist, dass sich das Publikum in den anliegenden Straußwirtschaften einfindet. Hier spielen am Samstagabend wieder die sechs „Speyer City Stompers“ klassischen New-Orleans-Jazz.

Der Auftritt von Bluesgosch Dieter Reinberger mit seinem „Hoina“ am Sonntagvormittag hat längst Kult-Status. Der Nachmittag gehört Second Generation um Egon Fallmann.

Natürlich kommt auch das junge Publikum auf seine Kosten: Jeweils abends im Bierdorf heizt hier DJ Batuka ein. -tin

Stadtverwaltung Schriesheim

Weindorf, Bierbrunnen und Suppenhof

Speisen und Getränke: Die Stände der Vereine bieten für jeden Besucher etwas

Für den sprichwörtlichen Speis und Trank ist beim Kerwe-Straßenfest bestens gesorgt – und zwar in großer Auswahl.

Für die Getränke gibt es ja, wie der Name schon sagt, ein eigenes Weindorf, in dem sich die Winzer präsentieren. Wer Bier will, ist am Kraftbrunnen des KSV oder im Bierdorf im Oberen Schulhof richtig. Legendär ist auch die Bar der Handballer des Turnvereins. Apropos Bar: Longdrinks bietet die O-Bar-Stadt in eben dieser.

Die Speisekarte wiederum reicht weit über Bratwurst und Steaks hinaus. Im Baguettehäusel gibt es diese namensgebende duftende Speise.

Unter den Angeboten der Vereine ragt jenes der Angler heraus: Sie servieren – na, was wohl? – Fischspezialitäten: knusprige Backfische, Seelachs und Zanderfilet.

Auch der Suppentreff ist wieder dabei, in geräumigen Hof der Schreinerei von Marc Hartmann, Abteilungsleiter Ringen beim KSV, dessen Aktive auch kräftig mit anpacken.

Hier können 150 Suppenliebhaber Platz finden. Auf der Karte stehen: klare Fleischbrühe mit hausgemachten Markklößchen, Maultaschensuppe, Kartoffelsuppe mit Dampfnudel oder Zwetschgenkuchen feurige Gulaschsuppe und Tomatencremesuppe.

Die Grünen präsentieren bewusst regionale Speisen, im „Roten Eck“ der SPD in der Heidelberger Straße gibt es Kaffee und Kuchen, ebenso wie bei der Evangelischen Kirchengemeinde. Waffeln gibt es beim Jugendrotkreuz, diesmal im Oberen Schulhof, wo auch sonst die Jugend ihren Platz hat. -tin

Schriesheimer Kerwe und Straßenfest
 
Einmalige Rhythmen an vier Orten Image 1

Fest-Button zeigt Uzès-Kreisel
 
Der Button zeigt in diesem Jahr den Uzès-Kreisel. BILD: GROSS
Der Button zeigt in diesem Jahr den Uzès-Kreisel. BILD: GROSS
Es gibt zahlreiche große Feste in den Gemeinden dieser Region. Und bei vielen davon werden kulinarische Genüsse und attraktive Live-Bands geboten. Doch in einem Punkt hat das Kerwe-Straßenfest in Schriesheim bisher ein Alleinstellungsmerkmal: Nur hier gibt es jedes Jahr einen eigenen Fest-Button.

Gestaltet wird er vom Verkehrsverein, meist angelehnt an ein Jubiläum; diesmal bot sich natürlich der 35. Geburtstag der Städtepartnerschaft mit Uzès an. Das Bild, fotografiert von „MM“-Mitarbeiterin Gerlinde Gregor, zeigt den Uzès-Kreisel in den Fensenbäumen, der erst in diesem Jahr entsprechend benannt worden ist.

Karl-Heinz Schulz hat die Tradition des Buttons vor 25 Jahren begründet und damit ein Kleinod geschaffen, das längst zu einem begehrten Sammlerstück geworden ist.

Den Button gibt‘s beim Fest zur Eröffnung und am Stand des Verkehrsvereins in der Oberstadt zum Preis von einem Euro oder für 2,50 Euro inklusive einem Glas Sekt. -tin
 
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