Sonderveröffentlichung
Themenspecial Unsere Farben Clubnews

Editorial

Liebe Adler-Fans,


31.12.2020
während wir das Weihnachtsfest mit all seiner Besinnlichkeit hinter uns gelassen haben, wartet nun Silvester und somit der krönende Abschluss eines ereignisreichen Jahres auf uns. Doch ehe wir uns voller Vorfreude in die kommenden zwölf Monate stürzen, gilt es, eine ganz wichtige Phase der Saison zu meistern. Denn rund um die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel hält der DEL-Spielplan zahlreiche Partien für uns parat. Anfang des neuen Jahres werden dann über zwei Drittel der Hauptrunde absolviert sein. Das Spielsystem muss spätestens jetzt sitzen, geschraubt wird nur noch an den Feinheiten. Die Clubs nähern sich ihrer Bestleistung, denn bis zu den Playoffs sind es nur noch rund neun Wochen.

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Gemessen an diesem Fahrplan kann man sicher sagen, dass unsere Adler auf einem ordentlichen Kurs sind. Denn seit der Deutschland-Cup-Pause Anfang November bestachen die Jungs von Chefcoach Pavel Gross durch solide, konzentrierte und konstante Auftritte. War in den ersten Wochen der Spielzeit die Defensive eine Baustelle, hat das Trainerteam die spielfreie Zeit genutzt, um kleine Änderungen am System vorzunehmen. Mit Erfolg. Konsequent und deutlich aktiver gingen die Cracks in der eigenen Zone zu Werke. Auch die Unterzahlformationen standen sicherer. Aus dieser gefestigten Abwehr kreierten die Adler in der Offensive zahlreiche Chancen, beschäftigten ihre Gegner häufig in deren Zone und überzeugten zuletzt auch mit einer gewissen Kaltschnäuzigkeit.

Zwar konnten all diese positiven Aspekte das knappe Ausscheiden im Champions-Hockey-League-Achtelfinale gegen Hradec Králové nicht verhindern, doch bereits in den beiden Duellen mit dem tschechischen Vertreter war die ansteigende Formkurve zu erkennen. Gleichzeitig liegt der Fokus bei Spielern und Trainern nun ausschließlich auf dem nationalen Spielbetrieb. Und dort wird die Mission Titelverteidigung dem amtierenden Meister auch alles abverlangen. München hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Mustersaison der Adler aus dem letzten Jahr noch zu toppen. Daneben hat Straubing die Rolle der positiven Überraschungsmannschaft übernommen, und auch die Eisbären Berlin agieren deutlich erfolgreicher als noch im Jahr zuvor.

Odenwald Quelle

Mit Köln, Nürnberg und Ingolstadt finden sich weitere Topteams in der oberen Tabellenhälfte.

Damit wird es auch in der zweiten Saisonhälfte sicher nicht an Spannung und interessanten Partien mangeln. Eishockey satt heißt es in den nächsten Wochen und Monaten. Bevor aber die Crunchtime so richtig beginnt, haben wir in dieser Ausgabe des „Unsere Farben“-Magazins den Blick auf andere Dinge geworfen. Auf Dinge, die wenig bis gar nichts mit dem schnellsten Mannschaftssport der Welt zu tun haben und oftmals in Vergessenheit geraten. Denn schließlich regt die Weihnachtszeit auch immer etwas zum Nachdenken an. Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und Anteilnahme werden besonders im letzten Monat des Jahres großgeschrieben. Bei den Adlern ist der karitative Gedanke zwar allgegenwärtig, mit dem Charity Dinner und dem Spiel der leuchtenden Herzen am 22. Dezember fanden aber zwei gewichtige Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit statt, die zusammen einen nicht unerheblichen Teil zum gemeinnützigen Verein „Adler helfen Menschen e.V.“ beitragen. Aus diesem Grund blicken wir nochmals auf das einmalige Gala-Essen Ende November im Mannheimer Rosengarten und gleichzeitig auf das Spiel mit den tausenden blinkenden Ansteckherzen am vierten Advent zurück.

Unseren Team-Manager Youri Ziffzer bombardierten wir derweil mit Interviewfragen, die gar keinen Bezug zum Eishockey haben. Bei unserem Gewinnspiel müssen Sie allerdings auch dieses Mal Ihr Hockeywissen unter Beweis stellen. Und auch unsere Geschichte über unseren Youngster Tim Stützle dreht sich doch wieder um unseren geliebten Sport.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen unserer neuen Ausgabe und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020.

Ihr Adler-Redaktionsteam