Sonderveröffentlichung
Themenspecial Grünerleben

E-Bikes werden immer beliebter

Schutz: Der Markt für E-Bikes wächst – so versichert man die kostspieligen Räder richtig

E-Bikes werden immer beliebter. BILD: DJD/ITZEHOER-VERSICHERUNGEN/GETTY

25.03.2020
In Sachen E-Mobilität verläuft die Entwicklung in Deutschland aktuell sehr unterschiedlich. Nach Einführung des Umweltbonus für E-Autos werden zwar deutlich mehr Fahrzeuge zugelassen, insgesamt bewegen sich die Zulassungen aber weiter auf einem eher niedrigen Niveau. Ganz anders die Entwicklung bei den E-Bikes, sie werden inzwischen nicht nur von Senioren, sondern auch von jungen Fahrern gekauft. 

Landläufig werden alle E-Räder als „E-Bikes“ bezeichnet. Tatsächlich aber sind rund 99 Prozent aller in Deutschland verkauften E-Räder sogenannte E-Bikes 25 – die korrekte Bezeichnung für sie ist Pedelec. Sie haben eine Nenndauerleistung des Motors bis maximal 250 Watt, der Motor unterstützt dabei nur, wenn man gleichzeitig in die Pedale tritt, und auch nur bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde.

Nur rund ein Prozent aller Verkäufe sind E-Bikes 45, also schnelle E-Bikes. Diese sind versicherungspflichtig und es gibt eine Helmpflicht.

Die richtige Versicherung finden

„Einfache Pedelecs sind im Sinne der Straßenverkehrsordnung Fahrräder“, so Versicherungsexperte Jan Müller-Tischer. Damit seien sie grundsätzlich über die Hausratversicherung abgesichert, dabei seien aber wichtige Details zu beachten: „Fahrräder und damit auch Pedelecs sind in der Hausratversicherung nach den aktuellen Bedingungen nur am Versicherungsort – also in der Wohnung und zur Wohnung gehörigen, abgeschlossenen Gemeinschaftsräumen – versichert.

Und auch nicht gegen einen einfachen Diebstahl, sondern nur, wenn der Täter in die Räume eingebrochen ist und das Rad oder Pedelec dann mitgenommen hat.“

Weil die Bikes nicht ganz billig sind, sollte man sie gegen einen einfachen Diebstahl deshalb extra versichern. djd

App hilft Essen zu retten

Umwelt: Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung mit „Too Good To Go“

Knapp die Hälfte der Lebensmittelverschwendung in Deutschland findet in Privathaushalten statt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) spielt dabei eine wichtige Rolle.

Das Social Impact Unternehmen Too Good To Go hat deshalb bereits im November 2019 den Zusatzhinweis “Oft länger gut” initiiert, der Verbraucher direkt auf ihren Produkten darauf aufmerksam machen soll, dass diese oft nach dem Erreichen des MHDs noch genießbar sind.

Die ersten Produkte mit dem neuen Hinweis sind seit Kurzem in den Supermarktregalen zu finden und erinnern die Verbraucher daran, auch die Sinne zur Beurteilung der Haltbarkeit einzusetzen: Schauen – Riechen – Schmecken.

Der Hinweis ist auf ganz unterschiedlichen Produkten und Produktreihen der Kooperationspartner zu finden – von Tiefkühlprodukten über Nudelspezialitäten hin zu Tees. Zum Start der Kampagne im November hatten sich bereits 27 Lebensmittelproduzenten dazu verpflichtet, den Zusatzhinweis in der Nähe des MHDs aufzudrucken. Seitdem haben sich weitere zahlreiche deutsche Lebensmittelproduzenten der Initiative angeschlossen. Die mittlerweile insgesamt knapp 50 Hersteller werden so einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung in den Haushalten leisten.

Laure Berment, Geschäftsführerin von Too Good To Go Deutschland sagt: „Lebensmittelhersteller nehmen eine wichtige gesellschaftliche Rolle ein, wenn es um die Gestaltung der Verbraucherwahrnehmung geht. Wir freuen uns, dass wir im Rahmen der Kampagne alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Wahrnehmung von Haltbarkeit nachhaltig zu ändern. Und so noch mehr Lebensmittel vor der Tonne retten.”

Mit App die Umwelt schonen

Too Good To Go hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Welt ohne Lebensmittelverschwendung zu kreieren. Mit der gleichnamigen App haben Verbraucher die Möglichkeit, übrig gebliebene Speisen zum reduzierten Preis zu erwerben und dabei die Umwelt zu schonen.

Vorteil hierbei ist, dass man sowohl leckeres Essen zu einem vergünstigten Preis bekommt, als auch, dass man neue Läden in seiner Nähe kennenlernt.

Für die teilnehmenden Partnerbetriebe liegt der Mehrwert in der Minimierung der Lebensmittelverschwendung, zusätzlich können sie ihr Essen noch verkaufen anstatt es entsorgen zu müssen.

Auch in Mannheim und der Metropolregion Rhein Neckar finden sich Unternehmen, die in der Too Good To Go-App zu finden sind. So etwa Alnatura, Real, die Bäckerei Theuer, das Backwerk, Nordsee, Fräulein Schiller, The East, der basic Bio-Supermarkt sowie Ichiban. imp
    
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