Sonderveröffentlichung
Themenspecial Nur Mut

Mut zur Veränderung

DIGITALISIERUNG: Corona hat das gesellschaftliche Leben verändert – und die Wirtschaft. Unternehmen, die den krisenbedingten Weckruf noch immer nicht gehört haben, werden es in Zukunft schwer haben. Die Mannheimer DIRINGER & SCHEIDEL-Unternehmensgruppe hat die Weichen Richtung digitaler Arbeitswelt schon lange vor Abstandsregeln, Homeoffice und Maskenpflicht gestellt – und erntet mittlerweile die Früchte.

Mit modernster Planung, Bau- und Gebäudeanlagentechnik gehört die KLIMA ARENA in Sinsheim als Energie-Plus-Haus zu den Vorzeigeprojekten von D&S. BILD: DPA

26.06.2020
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Die erste Halbzeit ist verloren, aber mit gut ausgebildeten Beschäftigten kann die Industrie die zweite Halbzeit gewinnen.“ Als Heinrich Hiesinger mit dieser Metapher aus der Sportwelt in Deutschland mehr Mut zur Digitalisierung forderte, war er noch mächtiger Thyssen-Krupp-Chef – und Corona für alle Nicht-Virologen ein Fremdwort. Auch Ex-Siemens-Chef Michael Süß beklagte damals schon – mit Blick auf die Digitalisierung der Wirtschaft – eine „gewisse Biedermeierstimmung in Deutschland.“

Heute – rund drei Jahre später – ist nichts mehr wie es war. Die Corona-Krise, deren bisherige Bekämpfung hierzulande rund 30 Prozent aller Arbeitsplätze ins Homeoffice verlagert hat, zeigt, wie wichtig digitale Prozesse sind. Digitalisierung war für viele Unternehmen bislang ein eher theoretisches Konzept. Nun wird sie greifbar. Die Corona- Krise hat sich zu einem mächtigen Katalysator entwickelt: Digitale Vorreiter können ihre Marktposition ausbauen, aber wer spätestens jetzt nicht auf Digitalisierung setzt, verliert Zeit und Geld. Mut und Tatkraft sind gefragt. „Jede industrielle Revolution hat zu Ängsten geführt und keiner hat die Glaskugel, um vorauszusagen, wie die Zukunft ganz genau aussehen wird“, weiß Siemens-Personalchefin Janina Kugel. Es komme darauf an, den Wandel mit Offenheit zu gestalten. Wenn Deutschland die Chancen der Digitalisierung nicht nutze, würden sie von anderen ergriffen. Ganz im Sinne einer oft zitierten Weisheit: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Auch der Präsident des IT-Branchenverbands Bitkom, Achim Berg, hat gerade mahnend den Zeigefinger gehoben: „Die Corona-Krise hat uns die Bedeutung digitaler Technologien für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sehr klar vor Augen geführt. Die Krise ist ein Weckruf, die Digitalisierung nun massiv voranzutreiben, denn wir haben uns in der Vergangenheit zu viel Zeit damit gelassen.“
   
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Das gilt allerdings nicht für alle Unternehmen, schon gar nicht für die seit nahezu 100 Jahren eigentümergeführte Mannheimer Diringer & Scheidel-Gruppe (D&S). Mut und Weitsicht prägen schon seit Jahren den von der Neckarauer Zentrale aus gesteuerten Strukturwandel. Dem Ziel, sämtliche Arbeitsprozesse der Gruppe in den kommenden Jahren schrittweise digital abzubilden und bearbeiten zu können, ist D&S schon in den Monaten vor dem Corona-Ausbruch ein großes Stück nähergekommen. Ende 2019 hat die IT-Abteilung ihre neuen Büroräume bezogen – samt des technischen Herzstücks, einem völlig neu aufgebauten und deutlich erweiterten Rechenzentrum. „Mit der nun vorhandenen Datenspeicherkapazität ist der Datenfluss in den kommenden Jahren gewährleistet. Gleichzeitig können sowohl die Datensicherung als auch die Datensicherheit von uns weiter ausgebaut werden, denn die Gefährdungen durch virtuelle Angriffe nehmen zu“, erklärt Tobias Volckmann, Geschäftsleitung Finanzen bei D&S, und für IT-Themen in der Unternehmensgruppe zuständig.
     
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In den vergangenen Jahren hat D&S intensiv weiter daran gearbeitet, eine optimale IT-Infrastruktur für die Zukunft zu schaffen – mit dem Fokus auf der digitalen Planung und deren interne wie externe Vernetzung. Hierzu zählt auch die Schaffung einer Projektgruppe, die die Vernetzung von internen und externen Planungsprozessen nach dem Building Information Modelling (kurz BIM) vorantreibt. Es ist mittlerweile vom Gesetzgeber bereits für öffentliche Bauaufträge ab einem Volumen von fünf Millionen Euro vorgeschrieben. Trotz einer Übergangsfrist weiß Volckmann: „Wir kommen nicht umhin, uns intensiv damit zu befassen.“ Dass die Prozesse am Bau auch ansonsten bereits weit fortgeschritten sind, beweist die Planung und Realisierung der im vergangenen Oktober in Sinsheim eröffneten Klima-Arena durch D&S als Generalübernehmer. Innovativer kann man kaum bauen. Der Mut zur Veränderung hat sich für die D&S-Gruppe also schon ausgezahlt.

Stillstand ist Rückschritt: Dieses Leitmotiv gilt auch für die fortschreitende Digitalisierung der Unternehmenspräsenzen. Auch hier war Diringer & Scheidel der Corona- Zeit schon weit voraus. Anfang Oktober 2019 waren die neuen Websites der Gruppe – www.dus.de, www.dus-bau.de, www.dus-immobilien.de und www.dus-rohr.de – ans Netz gegangen, die seitdem pausenlos optimiert werden. Schritt für Schritt wurden in den zurückliegenden Monaten neue Features implementiert und die Performance weiterentwickelt – zum Beispiel für Prescreen, ein Werkzeug für das digitale Bewerbermanagement. Und die nächsten Online-Projekte stecken längst in der Pipeline: Die Vorbereitungen für die Websites der Baustoff- und Kieswerke in Löbnitz sind abgeschlossen, die Programmierung läuft. Auch hier sollen eine bessere Benutzerführung erreicht und Grundsteine für alle künftigen technischen Entwicklungen gelegt werden.

Denn Diringer & Scheidel will bleiben – und geht deshalb mit der Zeit.
    
Wir schaffen was

D&S setzt auf Social Media

Permanent online, immer verbunden – rund 3,8 Milliarden Menschen nutzen weltweit täglich soziale Medien. Und deren Bedeutung nimmt stetig weiter zu. Das zeigt, dass die digitale Welt längst zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Lebens geworden ist. Auch viele Unternehmen sind sich des Potenzials der sozialen Netzwerke bewusst und nutzen sie mittlerweile als unverzichtbaren Kommunikationskanal, der potenzielle Neukunden, mehr Sales und nachhaltige Markenvertiefung liefert. Ab Juli präsentiert sich auch die Mannheimer Diringer & Scheidel-Unternehmensgruppe im Social Web, auf Facebook und Instagram, in seiner ganzen Diversität. Denn zum technischen Bereich gehören neben dem Hoch-, Industrie-, Tief- und Rohrleitungsbau auch die grabenlose, hochtechnisierte Sanierung im Kanal- und Druckrohrbereich sowie die Rohstoffgewinnung und Baustoffproduktion in eigenen Werken. In der Projektentwicklung und im Dienstleistungsbereich operieren ebenso mehrere Tochtergesellschaften seit Jahren erfolgreich.