Sonderveröffentlichung
Themenspecial Freizeittipps in der Metropolregion

Die Drachen sind los

Beliebte Outdoor-Aktivität

Der Herbst lässt nicht mehr lange auf sich warten und damit steht auch die Zeit der Drachen wieder vor der Tür. Mit Begeisterung werden Kinder ihre gekauften und selbst gebastelten Drachen in den Himmel steigen lassen oder den Profis dabei zuschauen, wenn sie Himmelsflitzer mit meterlangen Schwänzen die Wolken erstürmen lassen.

Doch wer selbst einen Drachen steigen lassen will, muss sich den Ort dafür gut aussuchen. So dürfen Drachen beispielsweise nicht auf landwirtschaftlich genutzten Flächen und in Natur- oder Tierschutzgebieten aufsteigen. Auch ein Flugplatz darf nicht zu nah sein – mindestens 1,5 Kilometer Abstand sind vorgeschrieben. Andernfalls gilt es als verbotene Nutzung des Luftraums. Bahnlinien, Fahr- und Hochspannungsleitungen sollten mindestens 600 Meter entfernt sein.

DRACHEN SELBST BASTELN

Mit einigen Handgriffen lassen sich die bunten Segler selbst gestalten. Ein bisschen Papier, Holzleisten, Kleber und Schnur – fertig ist der Höhensegler. Das Drachenkreuz ist die Grundlage eines Drachens. Für die Stabilität eignet sich eine Vier-Kant-Holzleiste oder ein Rundstab. Grundsätzlich sollte man leichtes Holz oder Kunststoff verwenden. Um dem Drachengerüst ein Gesicht zu geben, wird empfohlen, Transparent- oder Zeitungspapier zu verwenden. Bei der Verzierung ist die Kreativität der Kinder gefragt.

Schnell können die Drachen auch mal abstürzen und Dinge beschädigen. Ob die Schäden von der Privathaftpflichtversicherung übernommen werden, kommt auf die Zuordnung des Drachens an. Wird es als Luftfahrzeug kategorisiert, greift die Privathaftpflicht nicht. Kleine Papierflieger zählten aber nicht als Luftfahrzeug. Bei größeren Lenkdrachen wird empfohlen Kontakt mit dem Versicherer aufzunehmen. dpa/imp

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