Sonderveröffentlichung
Themenspecial Zuhause - Bauen, Wohnen, Leben

Designobjekte aus der Natur

Einrichtung: Massivholzmöbel bieten ein breites Spektrum

Schon seit Menschengedenken wird Holz im Möbelbau eingesetzt und hat über all die Jahre nie seinen Reiz verloren. Zum einen liegt das am Material selbst, welches zeitlos wirkt und dank seiner Struktur und Farbgebung ein breites Spektrum an optischen Möglichkeiten bietet. Zum anderen sorgen Materialkombinationen aus verschiedenen Werkstoffen für ein immer neues Erscheinungsbild.

„Nicht nur Naturliebhaber sind begeistert vom natürlichen und nachwachsenden Werkstoff Holz, sondern auch designorientierte Puristen. Für jedweden Lebensstil eignen sich Möbel aus echtem Holz. Sie sind gleichermaßen stylisch sowie natürlich und werten damit jeden Wohnbereich auf“, erklärt Ulf Thielemeyer, Geschäftsführer von Thielemeyer und Mitglied der Initiative Pro Massivholz (IPM).

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von Massivholzmöbeln ist ihre Individualität, die sich mit feinen Astzeichnungen, organischen Verwachsungen sowie verschiedensten Holzarten präsentiert. Jedes Möbelstück aus Massivholz ist ein Unikat aus der Natur. Statt Massenware vom Fließband produzieren die spezialisierten Massivholzmöbelhersteller natürliche Designerstücke, die optisch ansprechend sind und gleichzeitig alltagstauglichen „Kunstwerken“ gleichen.

Mit anderen Werkstoffen wie Metall, Glas, Leder oder Stoffen kombiniert wird der Charakter des Designerstücks weiter unterstrichen. Perfektioniert wird das Designobjekt dann mit der passenden Oberflächenbehandlung aus Wasserlacken, die die Maserung hervorheben oder zum Beispiel lackierten Glasflächen, die das Gesamtbild harmonisch abrunden. Gleichzeitig sind Massivholzmöbel dank des Holzes sehr belastbar und wirken zugleich exklusiv.

Die massiven Stücke verleihen jedem Wohnraum eine spürbare Natürlichkeit und Zeitlosigkeit. Damit bilden sie einen willkommenen Ruhepol im hektischen Alltag. Massivholzmöbel tragen auch zum Wohlbefinden der Bewohner bei. „Dabei sind nicht nur die warmen Farbtöne von Holz und die lackierten Flächen ausschlaggebend, sondern auch die feuchteregulierende Wirkung, die Holz auf das Raumklima hat. Fortwährend sorgt Massivholz für ein konstantes Raumklima, was einen positiven Einfluss auf die Bewohner hat und damit für gute Laune im eigenen Zuhause sorgt“, so Thielemeyer. IPM/RS

Der Traum vom naturnahen Wohnen

Wintergarten: Ohne kluge Planung kein perfektes Erlebnis

Mit einem Wintergarten lässt sich die Natur zu jeder Jahreszeit genießen. BILD: TREASUREGALORE - STOCK.ADOBE.COM
Mit einem Wintergarten lässt sich die Natur zu jeder Jahreszeit genießen. BILD: TREASUREGALORE - STOCK.ADOBE.COM
Seit Jahrzehnten werden in Deutschland Wintergärten immer beliebter. Der Grund für die Erfolgsgeschichte ist leicht nachzuvollziehen: Hier wird der Wunsch nach komfortablem Wohnen mit einem Leben nahe der Natur in idealer Weise verbunden. Während man gemütlich im warmen Wintergarten sitzt, kann man den Verlauf der Jahreszeiten und die Kapriolen des Wetters unmittelbar erleben. Das deutliche Mehr an Licht wissen nicht nur ältere Menschen zu schätzen.

Interessierte Bauherren sollten genug Zeit für eine gründliche Planungsphase vorsehen. Abhängig von der gewünschten Nutzung und den Gegebenheiten vor Ort (Ausrichtung, vorhandener Platz etc.) muss der geeignete Glasanbau geplant und Fragen nach Fundament, Verglasung, Beschattung, Klimatisierung, Beheizung und anderen Gewerken geklärt werden. Aufgrund seiner exponierten Lage und der großen verglasten Flächen machen sich Temperatur- und Wetterschwankungen in einem Wintergarten erheblich schneller bemerkbar, als dies in einem herkömmlichen Innenraum der Fall ist. Aus diesem Grund ist die Kompetenz des Wintergarten-Fachbetriebs von zentraler Bedeutung. Wird ein Wintergarten nachträglich angebaut, dann werden auch die Formalitäten rund um den erforderlichen Bauantrag in der Regel vom Wintergarten-Fachbetrieb übernommen. red

Tipps für die kalten Tage

Heizung: Regelmäßige Checks helfen beim Energiesparen

Sobald die Temperaturen sinken, muss die Heizung im Eigenheim Höchstleistungen bringen. Der Brenner ist fast rund um die Uhr im Einsatz, der Energieverbrauch steigt. Wer jetzt sein Heizverhalten optimiert, sorgt dafür, dass es bei der jährlichen Heizkostenabrechnung keine bösen Überraschungen gibt.

■ Die optimale Temperatur für Wohnräume beträgt 20 Grad Celsius. Hierfür ist es ausreichend, die Heizthermostate bis maximal Stufe drei aufzudrehen.

■ Im Badezimmer sind 23 Grad Celsius angenehm dafür kommen Küche und Schlafzimmer ohne Komfortverlust meist mit 18 Grad aus.

■ Um die Heizenergie optimal zu nutzen, muss sich die erwärmte Luft gut verteilen können. Möbel oder Vorhänge vor den Heizkörpern verhindern die Zirkulation und führen zu Wärmestaus.

■ Frische Luft ist wichtig, aber permanent gekippte Fenster lassen die Räume zu sehr auskühlen. Besser drei Mal täglich alle Fenster öffnen und stoßlüften. Deutlich energiesparender sind automatische Lüftungssysteme mit integrierter Wärmerückgewinnung, die heute beim Neubau eines Eigenheims oder bei Sanierungen immer häufiger eingesetzt werden.

■ Viele Eigenheimbesitzer unterschätzen, wie wichtig die Heizungswartung durch einen Fachmann ist. Bei dem jährlichen Check überprüft der Experte nicht nur Brenner, Kessel und Ventile, sondern stellt auch sicher, dass die Anlage zuverlässig und mit möglichst geringen Schadstoff-Emissionen funktioniert. Denn ohne regelmäßige Überprüfung und Neueinstellung verbraucht die Heizungsanlage mehr Energie zur Wärmeerzeugung als nötig. txn

Küche mit Charakter

Kombinationen aus Metall, Glas und natürlichen Holzlamellen finden sich auch im Küchenbereich wieder. BILD: IPM/DECKER
Kombinationen aus Metall, Glas und natürlichen Holzlamellen finden sich auch im Küchenbereich wieder. BILD: IPM/DECKER
Schaut man sich in den Wohnungen der Deutschen um, finden sich vielerorts Massivholzmöbel. Natürliche, wilde Oberflächen – gerne mit spürbaren Strukturen – liegen im Trend. Auch Kombinationen mit Metall, Glas oder Leder finden sich an den natürlichen Möbeln – auch im Küchenbereich. „Die optischen wie haptischen Merkmale machen Massivholzmöbel einzigartig und lebendig zugleich“, beschreibt Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz, die Vorzüge: „Mit einem Massivholzmöbel holt man sich ein echtes Stück Natur ins Haus.“ IPM/RS
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