Sonderveröffentlichung
Themenspecial 150 Jahre Galopprennsport in Mannheim

Der Sympathieträger

Maskottchen „Secki“ sorgt für Furore


Er sieht aus wie ein Jockey, aber auch wie ein Pferd – denn beides soll er verkörpern: „Secki“. Das Maskottchen des Badischen Rennvereins ist groß, gut gebaut, blickt vornehm wie ein edles Rennpferd, trägt schwarze Stiefel, weiße Hosen und einen Rennblouson in den Farben des Badischen Rennvereins, die zugleich die Stadtfarben sind: blau, weiß, rot, dazu Kappe und natürlich das Wappen mit dem Hufeisen auf der Brust.

Schon im vergangenen Jahr hat er sich an einem Maskottchenrennen beteiligt und gut geschlagen, da war er noch gar nicht getauft. In diesem Jahr, kurz vor den Feiern zum 150-jährigen Bestehen des traditionsreichen Vereins, war es dann soweit: Die plüschige Figur sollte einen Namen bekommen. Soll die zwei Meter große Symbolfigur „Grashopper“ heißen wie das grasgrüne Geläuf auf der herrlich im Grünen gelegenen Waldrennbahn, „Giro Galoppo“ oder „Secki“ als Anspielung auf Seckenheim, lieber französisch-elegant „Jacques Cheval“, kraftvoll „Manni Mustang“ oder freundlich „Carlo Cavallo“?

Die „MM“-Leser hatten die Wahl! Sie durften via Morgenweb über den Namen des Maskottchens entscheiden. Schnell lag „Secki“ vorn. Nicht einmal halb so viele Stimmen erhielt „Jacques Cheval“, „Grashopper“, „Manni Mustang“ oder „Giro Galoppo“ landeten abgeschlagen auf hinteren Plätzen.

Doch ob auf der Rennbahn oder beim Stadtfest oder anderen Gelegenheiten – wo das Pferd mit dem Plüsch-Fell auftaucht, wird es schnell von Kindern umringt. Dabei haben im Sommer die Menschen in der Symbolfigur kräftig geschwitzt. „Schon brutalst warm, aber wenn man dann die Kinder lachen sieht, ist es einfach schön und lohn sich“, so Liam Goodman, der beim Stadtfest im Kostüm von „Secki“ vom Badischen Rennverein steckte. Peter W. Ragge

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