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Themenspecial Gesund leben!

Damit das Weiß bleibt

BLEACHING: NUR NATÜRLICHE ZÄHNE LASSEN SICH AUFHELLEN 


Wer in eine Zahnaufhellung investiert hat, sollte möglichst nicht rauchen und nur wenig Kaffee, Tee oder Rotwein trinken. Darauf weist die Initiative proDente hin. Auf diese Weise hält das Ergebnis des sogenannten Bleachings länger an.

Generell lassen sich nur natürliche Zähne aufhellen. Auch bei wurzelbehandelten Zähne funktioniere das Verfahren. Da die Zähne für das Bleaching frei von Karies und Parodontitis sein müssen, ist eine gründliche Untersuchung vorab unbedingt notwendig, betont die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen auf ihrem Informationsportal www.kostenfalle-zahn.de.

Die Kosten für ein Bleaching beim Zahnarzt betragen demnach zwischen 300 und 700 Euro. Da der Patient die Behandlung selbst bezahlen muss, sollte er sich vom Zahnarzt genau erklären lassen, welche Kosten auf ihn zukommen. Alternativ kann auch eine professionelle Zahnreinigung einen aufhellenden Effekt haben, erklärt pro-Dente. dpa-tmn

Versiegelungen früh kontrollieren lassen


Nach dem Durchbruch der bleibenden Backenzähne bei Kindern kann der Zahnarzt sie versiegeln. Dabei werden Rillen und Vertiefungen verschlossen, so dass Bakterien nicht mehr so gut eindringen können. Dies vermindere die Kariesanfälligkeit, erläutert Karl-Georg Pochhammer, Zahnarzt aus dem Vorstand der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Allerdings kann es passieren, dass eine Versiegelung abplatzt. „Wenn dies geschieht, dann meist in den ersten vier bis sechs Monaten nach der Behandlung“, sagt Pochhammer. „Deshalb sollte die erste Nachuntersuchung rechtzeitig erfolgen.“

Die ersten großen Backenzähne brechen der KZBV zufolge meist im Alter von sechs Jahren durch, die zweiten im Alter von zwölf Jahren. Die Backenzähne sind am häufigsten von Karies betroffen und profitieren demnach am meisten von einer Versiegelung, erläutert Pochhammer.

Bei Kindern im Alter von sechs bis 17 Jahren werden Versiegelungen an bleibenden Backenzähnen im Rahmen der sogenannten Individualprophylaxe von der Kasse bezahlt. Muss eine Versiegelung nach diesem Zeitraum erneuert werden, trägt der Patient die Kosten dafür in der Regel selbst. dpa-tmn

Zahnpasta muss Fluorid enthalten

Ob mit Kräutern oder Aufhellern: Für Zahnpasta ist vor allem der Fluoridgehalt entscheidend. Bild: Christin Klose/dpa-tmn
Ob mit Kräutern oder Aufhellern: Für Zahnpasta ist vor allem der Fluoridgehalt entscheidend. Bild: Christin Klose/dpa-tmn
Für Zahnpasta ist aus medizinischer Sicht nur ein Wirkstoff entscheidend: der Fluoridgehalt. Das erklärt Thomas Wolf aus dem Bundesvorstand des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte. Er sollte bei einem Erwachsenen 1500 ppm betragen. Fluorid ist wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen – und für die Abwehr von Karies. Über die Nahrung nimmt man normalerweise nicht genügend Fluorid zu sich, daher sollte die Zahnpasta ausreichend davon enthalten.

Vorsicht ist bei aufhellenden Pasten geboten. „Sie enthält kleine Partikel, die die Zähne abschmirgeln und so Verfärbungen entfernen.“ Gerade freiliegende Zahnhälse und empfindlichen Zahnschmelz können zu grobe Partikel beschädigen, warnt der Zahnarzt. Manche Produkte enthalten ihm zufolge auch blaue Farbe, sie lässt die Zähne weißer wirken. dpa-tmn

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