Sonderveröffentlichung
Themenspecial Zuhause - Bauen, Wohnen, Leben

Beitrag zum Klimaschutz

Wärmedämmung: Gründliche Planung und fachkundige Ausführung sind entscheidend

Auch wenn kurzfristige Wettererscheinungen und das langfristige Klima nicht miteinander gleichgesetzt werden sollten: Der trockene und heiße Sommer 2018 sowie wiederkehrende Stürme und Starkregenfälle führen vor Augen, dass der Klimawandel keine bloße Theorie mehr ist. Umso mehr machen sich Verbraucher Gedanken, wie sie Energie sparen und somit zu einem aktiven Umweltschutz beitragen können.

Ein großes Potential dazu verbirgt sich in den eigenen vier Wänden. Mehr als zwei Drittel ihres Energieverbrauchs benötigen Privathaushalte, um ihre Räume zu heizen, berichtet das Umweltbundesamt. In gar nicht oder nur schlecht gedämmten Altbauten geht viel wertvolle Heizenergie nach außen verloren. Das Dämmen der Immobilie zählt somit nach Expertenmeinung zu den wichtigsten Beiträgen, die Privatpersonen zum Klimaschutz leisten können.

Dämmung ist nur so gut wie ihre Ausführung

Allerdings ist Dämmung längst nicht gleich Dämmung. Von Do-it-yourself-Lösungen ist abzuraten, betont etwa Ralf Pasker vom Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM): „Eine energetische Sanierung sollte in jedem Fall gründlich geplant und fachkundig ausgeführt werden. Energieberater und qualifizierte Fachbetriebe des Handwerks unterstützen Hausbesitzer, bis hin zu möglichen Fördermitteln.“

Auch die Wahl der geeigneten Dämmlösung sei in jedem Fall eine individuelle Entscheidung, die von vielen Faktoren abhänge. „Bei Wärmedämm-Verbundsystemen werden alle Komponenten aufeinander abgestimmt und umfassend geprüft, bevor sie zugelassen werden“, so Pasker weiter.

Deshalb zahle es sich aus, gleich auf Profiqualität zu setzen. Ist etwa bereits eine ältere Dämmung vorhanden, sei häufig ein Aufdoppeln möglich, um den Wärmeschutz auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen.

Was bringt die energetische Sanierung und die Wärmedämmung unterm Strich? Diese Frage steht naturgemäß für Hausbesitzer besonders im Mittelpunkt. Zunächst einmal bedeutet ein geringerer Heizenergieverbrauch, dass die persönlichen Kohlendioxid-Emissionen zurückgehen und man somit zum Klimaschutz beiträgt. Zugleich wirkt eine Wärmedämmung ganzjährig ausgleichend aufs Raumklima: Im Winter ist es zu Hause stets behaglich, klamme Räume gehören der Vergangenheit an. Im Sommer wiederum heizen sich die Innenräume weniger stark auf. Wohnkomfort und Wohngesundheit werden spürbar verbessert.

Somit dürfte der Gebäudewert langfristig wachsen, während die Heizkosten sinken. „Bei steigenden Energiepreisen, die in Zukunft zu erwarten sind, profitieren Hausbesitzer noch stärker vom Spareffekt“, so Ralf Pasker. djd

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