Sonderveröffentlichung
Themenspecial Zu Tisch

Backen, kochen, basteln und färben

Mit diesen Ideen werden die Osterfeiertage zum Erlebnis – nicht nur kulinarisch

Die Osterfeiertage verbringen viele Familien zusammen, schlemmen, basteln und backen miteinander. Dabei will die freie Zeit gefüllt werden – mit Eierfärben, feinem Essen, ausgefallener Deko oder einem gemeinsamen Osterfrühstück. Die schönsten Ideen im Überblick:

Osterhase aus Marzipan: Aus Marzipan lassen sich süße Osterhasen zubereiten, ohne dass man Teig anrühren oder backen muss, verrät Kochbuchautorin Christiane Kührt. Aus der Rohmasse werden drei Kugeln geformt: Eine größere Kugel bildet den Körper des Hasen, eine mittlere setzt man als Kopf oben drauf, und eine kleine Kugel wird als Schwanz angedrückt. Längliche Marzipan-Ohren werden dann an den Kopf angedrückt. Je nachdem, wie alt die Kinder sind, kann man noch Hasenpfoten formen und mit Zuckerschrift aus der Tube Augen und Näschen aufmalen. „Beim Formen mit Marzipan kann sich jeder ausprobieren – es muss nicht gleich ein Kunstwerk entstehen“, sagt Kührt. Läuft es beim ersten Mal noch nicht rund, formt man erneut.
Stimmungsaufhellend: Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten sind auch für Ostern eine gesunde Idee. Bild:Escal Seafood/spp-o
Stimmungsaufhellend: Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten sind auch für Ostern eine gesunde Idee. Bild:Escal Seafood/spp-o
Oster-Cup-Cakes: Ob zum Verschenken oder für den eigenen Osterbrunch: Küken-Muffins sind echte Hingucker, meint Kührt. Die Muffins aus einem einfachen Rührteig backen und abkühlen lassen. Aus Puderzucker, etwas Zitronensaft und gelber Lebensmittelfarbe einen gelben Zuckerguss anrühren und gleichmäßig auf die Muffins streichen. Aus rotem Marzipan einen kleinen Schnabel formen und auf den noch feuchten Guss setzen, Smarties als Augen aufsetzen – schon hat der Muffin ein Küken-Gesicht. Besonders lebendig sieht das Küken mit fertigen Zuckeraugen aus dem Backzutatenregal aus, verrät Kührt.

Ernährungstipp: Studien zeigen, dass mit Fisch und Meeresfrüchten der Frühjahrsblues vertreiben lässt – eine wunderbare Idee also, das Ostermenü darauf abzustimmen. So enthalten beispielsweise Garnelen, Kabeljau, Lachs und Thunfisch besonders viel Trypthophan. Dieser Eiweißstoff ist lebensnotwendig und wird in unserem Gehirn zu Serotonin umgewandelt – ein Hormon, das glücklich macht und beruhigt. Außerdem hat Fisch einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Die ungesättigten Fettsäuren steigern ebenfalls das Wohlbefinden und machen fit von innen. Zudem unterstützen sie die Bildung von Körperzellen, wirken entzündungshemmend und sind zudem auch gut für Haut und Haar. Wer im Winter und Frühling auf Fisch setzt, hat somit gute Chancen, den alljährlichen Stimmungskiller zu vertreiben. Am besten gelingt dies mit Soul-Food-Gerichten: Essen zum Wohlfühlen. Ob heiße Suppen, Eintöpfe oder Ofengerichte: Soul Food wärmt von innen, gibt Kraft und ist Balsam für die Seele. Auch mit Fisch und Meeresfrüchten gelingen solche Gaumenschmeichler – und das mit wenig Aufwand.

Rund um Ostern gibt es viele Möglichkeiten, mit den Kindern tolle Dekoration zu basteln, die sich ideal auf dem Festtagstisch macht. Bild:Mascha Brichta/dpa-tmn
Rund um Ostern gibt es viele Möglichkeiten, mit den Kindern tolle Dekoration zu basteln, die sich ideal auf dem Festtagstisch macht. Bild:Mascha Brichta/dpa-tmn
Österliche Tapetentiere: Tapetenreste lassen sich ganz einfach in Oster-Deko verwandeln, verrät Kerstin Weiser von der DIY Academy. Aus alter Tapete schneidet man Eier, Hasen oder Küken aus, mit den Motiven lassen sich dann Kühlschrank, Türen und Wände bekleben und Tischsets verschönern. „Tapete als robuster Bastelstoff eignet sich super, um gemeinsam mit Kinder zu basteln.“ Dabei kann man ruhig zu knalligen Farben und wilden Mustern greifen. Die Schablonen können die Eltern vorbereiten.

Osterlandschaften im Glas: Um sich die Natur ins Haus zu holen, sucht man sich ein Altglas, zum Beispiel ein großes Gurkenglas, erklärt Weiser. Ausgewaschen und von Etiketten befreit, ist darin Platz für eine Osterlandschaft. Bei trockenem Wetter kann man draußen auf die Suche nach etwas Moos, kleinen Ästen oder Kieselsteinen gehen. Die Funde aus der Natur kommen dann in das Glas, in das auch Schokohasen oder einige Eier hineinkommen. Mit bunten Bändern kann man das Glas zusätzlich verzieren – eine ideale Tischdeko für das Ostermenü.

Osterzweig schmücken: Für den Klassiker der Oster- Deko macht man sich draußen auf die Suche nach schönen Zweigen. Ein Tipp: Je mehr kleine Äste der Zweig hat, desto besser lässt er sich hinterher behängen. Ob ausgeschnittene Ostermotive aus Pappe, ausgeblasene und bemalte Eier, bunte Bänder oder von allem etwas – beim Schmücken sind keine Grenzen gesetzt.

Eier einfärben: Dieser Klassiker darf an Ostern nicht fehlen. Eltern können die gekochten Eier mit Eierfarbe aus dem Supermarkt einfärben. Danach sind die Kinder an der Reihe: Ob mit einem Streifen buntem Deko-Klebeband verziert, mit Filzstiften oder Farbe bemalt, hier kann man verschiedene Varianten ausprobieren oder alles kombinieren. dpa/spp-o/imp
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