Sonderveröffentlichung
Themenspecial Zuhause – Bauen, Wohnen, Leben

Auf den richtigen Mix kommt es an

Lichtquellen: Die passende Beleuchtung sorgt für gemütliche Stimmung im Wohnzimmer

Mit der cleveren Kombination aus direkten und indirekten Lichtquellen erhält der Wohnraum die gewünschte Wohlfühlatmosphäre. BILD: DJD/PAULMANN LICHT

23.03.2020
Licht macht einen Raum erst so richtig behaglich. Ganz besonders trifft das auf den Wohnbereich zu – schließlich handelt es sich hier um den Lieblingsplatz zum Relaxen für die ganze Familie. Mal ist stimmungsvoll gedimmtes Licht für den Heimkinoabend gefragt, mal wünscht man sich eine hellere Ausleuchtung, um in Ruhe ein Buch lesen können.Die Anforderungsliste zeigt: Eine Lichtquelle, die alle Bedürfnisse abdeckt, kann es im Grunde gar nicht geben. Gefragt ist für den Wohnbereich ein individuell abgestimmter Mix.

Die Grundbeleuchtung sollte gleichmäßig, weich und vor allem blendfrei sein. Diffuses, aber auch indirektes Licht eignet sich für diese Aufgabe. Panels, dimmbare Deckenleuchten sowie Leuchten mit Diffusor-Abdeckung und lichtdurchlässige Lampenschirme erzeugen eine sanfte Allgemeinbeleuchtung. „Indirektes Licht erhält man durch unsichtbare Lichtquellen, die das Licht auf Wände und Decke strahlen, dort reflektieren und gleichmäßig im Raum verteilen“, erklärt Lichtexperte Rüdiger Goth. Wer die Grundbeleuchtung mit weiteren Lichtquellen wie Tisch- und Stehleuchten kombiniert, schafft eine individuelle Stimmung im Raum. Atmosphärischen Akzente hingegen bilden die Kür. Eine Ambientebeleuchtung lockert die Atmosphäre auf. LED-Strips in Ecken, Nischen und an Möbeln erzielen besondere Effekte. Eine raffinierte Variante bieten RGB-Ausführungen, die je nach Stimmung per Fernbedienung oder smarter Steuerung ihre Farbe wechseln können. Für den Esstisch eignen sich Pendelleuchten sehr gut. Der Abstand zwischen den Leuchten sollte sich an der Länge des Tisches orientieren, die empfohlene Höhe zwischen Tisch und Unterkante der Leuchte beträgt 60 bis 70 Zentimeter. djd

Der Fachmann eilt zur Hilfe

Sanierung: Modernisierungs-Check im Haus

Wer kleinere oder größere Renovierungsarbeiten angehen möchte, sollte mit einer genaueren Untersuchung der Immobilie starten. Am besten geht das mit fachmännischer Hilfe. Ein Bausachverständiger, der Architekt oder Bauingenieur ist, macht dabei zusammen mit dem Hausbesitzer einen Rundgang durch das Haus – vom Keller bis zum Dachboden – und inspiziert das Gebäude auch von außen.

Als Fachmann weiß der Berater, wo zeittypische Schwächen des Hauses liegen können. Auf Basis des Checks kann der Bauherrenberater danach einen Plan erstellen, welche Instandhaltungs- oder Modernisierungsarbeiten sinnvoll sind. Dazu gehört auch ein Modernisierungsfahrplan. Er listet auf, was sofort erledigt werden sollte und welche Sanierungsarbeiten zu späteren Zeitpunkten eingeplant werden können. Zum Fahrplan gehört auch eine grobe Übersicht der zu erwartenden Kosten.

Bevor es mit den Arbeiten am Haus losgeht, müssen Angebote von Handwerkern eingeholt und verglichen sowie Verträge geschlossen werden. Hier lohnt es sich, für eine Vertragsprüfung die fachmännische Unterstützung eines Vertrauensanwalts zu nutzen, der gegebenenfalls auf problematische Klauseln hinweist. So kann man nachverhandeln, bevor die Unterschrift geleistet ist.

Wer größere Sanierungs- oder Modernisierungsarbeiten an einem älteren Haus plant, sollte auch an die Verbesserung der Energieeffizienz denken. Für bessere Energieeffizienz gibt es Fördergelder. Unabhängige Bauherrenberater können Hausbesitzer auch bei der Planung und Antragstellung unterstützen. djd
  
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