Sonderveröffentlichung
Themenspecial Automobil

Alte VW-Modelle faszinieren

VW-Club Rhein-Neckar: Club feiert 40-jähriges Bestehen / Erhaltung und Restauration von luftgekühlten Fahrzeugen als Ziel

Der VW-Club Rhein-Neckar feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen und gehört damit zu den ältesten Volkswagen-Clubs in Deutschland. Gegründet wurde er von amerikanischen Soldaten, die in Heidelberg stationiert waren. Damals nannte sich der Club „The Wolfsburg Nightriders Volkswagenclub of Heidelberg“. Nachdem jedoch immer mehr Mitglieder in die USA zurückkehrten, war es nicht mehr möglich, den Club in seiner bisherigen „amerikanischen“ Form weiterzuführen. So wurde im Frühjahr 1982 eine deutsche Satzung ausgearbeitet und zugrunde gelegt. Seit 1988 ist der Club als e.V. in Mannheim eingetragen und besteht derzeit aus 48 Mitgliedern, die aus der gesamten Rhein-Neckar-Region kommen.

Der Verein befasst sich mit allen luftgekühlten Modellen mit dem typischen Boxermotor im Heck, seien es alle Arten und Abwandlungen des Käfers, original oder getunt, Buggies, Sonderaufbauten, Kübelwagen, Karmann-Ghia’s oder VW-Busse, genauso wie 1500er- und 1600er-Baureihen als Stufenheck, Fließheck oder Variant, die Modelle 411/412 sowie der VW-Porsche 914. Ziel des Clubs war und ist die Restaurierung und Erhaltung der oben aufgeführten Modelle. Für Mitglieder ist Hilfe bei der Ersatzteilbeschaffung – es werden reproduzierte Teile in teilweise miserabler Qualität angeboten – ebenso selbstverständlich wie technischer Ratschlag auf Grund der jahrelangen Erfahrungen. Die späteren VW-Generationen mit wassergekühlten Frontmotoren, wie zum Beispiel Polo, Golf, Passat, Beetle und so weiter sind ein anderes Kapitel der VW-Geschichte und sind nicht Gegenstand der Vereinstätigkeit.

Bereits vor 70 Jahren wurde der Käfer von VW erstmals als Cabrio zum Verkauf angeboten. Zu diesem Anlass widmete der Verein dem Käfer Cabrio eine Sonderausstellung, die beim internationalen Volkswagentreffen Mitte Juli am Technoseum und beim Concours d’Elegance Anfang des Monats im Schwetzinger Schloßgarten präsentiert wurde. Zum großen Volkswagentreffen in Mannheim am Technoseum sind im Juli wieder hunderte luftgekühlter Volkswagen zusammengekommen. Selbst aus Frankreich, England, Finnland und der Schweiz sind Teilnehmer angereist. Bereits zum 23. Mal richtete der VW-Club Rhein-Neckar die Veranstaltung aus – seit 1996 am Technoseum –, die nächste Auflage ist für 2021 geplant.

Im Besitz des Vereins ist auch einer der ältesten noch existierenden VW-Busse. Das Auto wurde Anfang 1953 in ziviler Ausführung in Wiesbaden an den Erstbesitzer ausgeliefert, später kam er in den Besitz der damaligen Zellstofffabrik in Mannheim-Rheinau, wo er umgebaut und rot umlackiert als Fahrzeug der Werkfeuerwehr seinen Dienst verrichtete. Seit 1990 ist er im Besitz des Vereins, die Restaurierung und Rückrüstung auf den ursprünglichen Auslieferungszustand steht kurz vor der Fertigstellung.

Der VW-Club Rhein-Neckar trifft sich jeden zweiten und vierten Freitag im Monat ab 20 Uhr in der Gaststätte Krautwickel, Mallaustraße 111, in Mannheim. Interessierte Besucher sind jederzeit willkommen. red/pr

www.vwclub-rheinneckar.de

Das hat Tradition

Schreiber: Moderne Zweiräder und Oldtimer-Motoren

Das familiengeführte Unternehmen Schreiber ist als starker Partner im Bereich Zweiräder und Motoren bekannt. Die Wurzeln des 1934 gegründeten Unternehmens liegen im klassisch motorisierten Bereich und galt jahrzehntelang als Vorzeigebetrieb in allen Angelegenheiten von Fichtel- und Sachs-Motoren. Aufgrund des großen Ersatzteillagers für Sachs-Motoren ab Baujahr 1931, ist das Unternehmen oft die letzte Hoffnung für Sachs-Liebhaber aus aller Welt.

Der Familienbetrieb, der nun von der dritten und vierten Generation geführt wird, hat sich zu einem vielseitigen Unternehmen entwickelt. Die Produktpalette reicht vom Kinderrad bis zum High End E-Mountainbike sowie vom günstigen Motorroller bis zur klassisch eleganten Vespa. Angeboten werden E-Bikes und Fahrräder der Marken Winora, Haibike, Victoria, Conway, Excelsior sowie Motorroller der Marken Vespa und Peugeot. Aber auch Gartengeräte von Dolmar bietet der 1934 gegründete Betrieb an. Mittlerweile sind ausgewählte Produkte auch über einen großen Web-Shop mit weltweitem Versand erhältlich.

Bereits seit den 1970er-Jahren wird bei Schreiber das Thema Elektro-Mobilität groß geschrieben. Was vor fast 50 Jahren mit dem Vertrieb von Elektro-Mofas der Marke Hercules begann, wird heute weiter fortgeführt. E-Mobilität ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil des Sortiments des Zweirad- und Motoren-Fachhandels.

Neben Beratung und Verkauf bietet Schreiber in zwei getrennten, modernen Werkstätten einen 24-Stunden-Service für Fahrräder und motorisierte Zweiräder, der einen Liefer- und Abholdienst beinhaltet. Zudem können Kunden mit den angebotenen Fahrrädern und E-Bikes unverbindliche Probefahrten auf dem betriebseigenen Gelände unternehmen. Das ist auch auf der Automobil möglich. Zusätzlich bietet Schreiber dort einen Parcours an. soz/pr

www.schreiber-zweirad.de
   
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