Sonderveröffentlichung
Themenspecial Karriere Chancen

Umzug wegen Ausbildung

ZUSCHUSS: Azubis werden unterstützt

Wenn Azubis während ihrer Berufsausbildung nicht mehr bei den Eltern wohnen können, haben sie unter Umständen Anspruch auf einen Zuschuss. Die Bundesagentur für Arbeit zahlt unter bestimmten Voraussetzungen eine Berufsausbildungsbeihilfe (BAB), wenn die Ausbildungsvergütung nicht reicht, um Miete, Lebenskosten und Heimfahrten zu decken. Wie die Bundesagentur erläutert, kann der Zuschuss gewährt werden, um eine betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung in einem anerkannten Beruf zu ermöglichen.

EINSCHRÄNKUNGEN BEACHTEN

Dagegen wird BAB nicht gewährt, wenn es um eine schulische Ausbildung geht – wenn also jemand zum Beispiel Physiotherapeut wird – oder wenn jemand bereits eine erste Berufsausbildung absolviert hat, die eine vorgeschriebene Ausbildungszeit von mindestens zwei Jahren hatte.

Auszubildende sollten den Antrag frühzeitig stellen, am besten vor Beginn der Ausbildung. Möglich ist das persönlich, telefonisch oder online. Der Zuschuss wird rückwirkend ab dem Monat der Antragstellung gezahlt. Wie hoch er ausfällt, ist abhängig von der Art der Unterbringung. Das Einkommen des Azubis wird dabei voll angerechnet. Das Einkommen der Eltern sowie eines Ehe- oder Lebenspartners spielt nur eine Rolle, wenn es bestimmte Freibeträge übersteigt. Ob jemand Anspruch auf den Zuschuss hat und wie hoch dieser voraussichtlich ausfällt, können Interessierte mit Hilfe des BAB-Rechners unter www.babrechner.arbeitsagentur.de ermitteln. dpa

Nächster Karriereschritt

FOM HOCHSCHULE MANNHEIM: Berufsbegleitend studieren / Anmeldung noch möglich

Der Wechsel in einen anderen Job, persönliches Weiterkommen – mit einem Studium an der FOM stehen viele Türen offen. Im Herzen der Region laufen die Vorbereitungen für den Semesterstart auf Hochtouren: Im FOM Hochschulzentrum an der Steubenstraße bietet die Hochschule für Berufstätige und Auszubildende zum Wintersemester viele Möglichkeiten für ein Bachelor- oder Master-Studium. Für Spätentschlossene sind Anmeldungen auch noch kurzfristig möglich.

Sich weiterbilden – und das ohne aus dem Beruf aussteigen zu müssen: Die FOM Hochschule in Mannheim ist gefragter denn je. „Das liegt vermutlich auch an unseren Studienzeitmodellen für ein Präsenzstudium: außerhalb der regulären Arbeitszeiten – nach Feierabend und am Wochenende“, ist sich die Geschäftsleiterin der FOM Hochschule in Mannheim, Dr. Grit Würmseer, sicher. Im Gegensatz zum Fernstudium ermöglicht das Präsenzkonzept optimale Lernvoraussetzungen: Studierende stehen in persönlichem Kontakt zu Dozenten und Kommilitonen, tauschen sich über den Lehrstoff aus, diskutieren anhand konkreter Beispiele aus der Unternehmenspraxis und lernen in Teams. Dies fördert die Motivation und verbessert gleichzeitig den Transfer des Gelernten in den Berufsalltag. Über 750 Berufstätige studieren derzeit an der Mannheimer FOM und zum Wintersemester starten erneut mehrere Bachelor- und Master-Studiengänge: unter anderem Business Administration, Soziale Arbeit, Wirtschaftsingenieur und IT-Management. „Zukunftsweisend ist zudem der Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie. Neben interdisziplinären Führungskompetenzen stehen auch Themen wie Sozialpsychologie, qualitative Forschung und Volkswirtschaftslehre auf dem Lehrplan“, betont Prof. Dr. Hans-Jörg Fischer, wissenschaftlicher Studienleiter der FOM in Mannheim. „Studierende qualifizieren sich für verantwortungsvolle Fach- und Führungsaufgaben in der Industrie und im Dienstleistungssektor.“ Dr. Grit Würmseer fügt hinzu: „Spätentschlossene können sich noch bis kurz vor Semesterstart am 1. September für ein berufsbegleitendes Studium anmelden.“

Wer sich für einen Studienstart zum 1. September in Mannheim interessiert, kann sich auch noch kurzfristig im Hochschulzentrum nach seinem Arbeitstag abends bei einem persönlichen Gespräch beraten zu lassen. Anmeldungen und Infos unter studienberatung@fom.de oder unter der Telefonnummer: 0800/1 95 95 95. pr

KONTAKT

FOM Hochschulzentrum
Steubenstraße 44, 66136 Mannheim
Telefon 0800/1 95 95 95
studienberatung@fom.de
www.fom.de

Erfahrung gewinnt

PRAKTIKUM: Mindestens vier Wochen, maximal sechs Monate

Ein Praktikum ist wichtig. Doch man sollte es mit der Praxiserfahrung nicht übertreiben. Experten raten, dass ein Praktikum mindestens vier Wochen, aber nicht über sechs Monate dauern sollte. Ideal seien bis zu vier Monate. Studenten sollten sich nicht scheuen, ihr Studium durch ein Praktikum in die Länge zu ziehen. Denn der Stellenwert von Praktika sei generell höher, als der eines guten Abschlusses in Regelstudienzeit. Es sollte beachtet werden, dass ab einer Dauer von über drei Monaten der Praktikant Anspruch auf Mindestlohn hat. dpa/lb

DIE FOM IM ÜBERBLICK

Mit mehr als 46 000 Studierenden ist die FOM die größte private Hochschule Deutschlands. Sie bietet Berufstätigen und Auszubildenden an bundesweit 29 Hochschulzentren die Möglichkeit, berufsbegleitend praxisorientierte Bachlor- und Masterstudiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Gesundheit & Soziales, IT-Management sowie Ingenieurwesen zu absolvieren. Die Studienabschlüsse sind staatlich und international anerkannt. Getragen wird die FOM von der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft mit Sitz in Essen. Die Hochschule ist vom Wissenschaftsrat akkreditiert und hat von der FIBAA Anfang 2012 das Gütesiegel der Systemakkreditierung verliehen bekommen – als erste private Hochschule Deutschlands. Weitere Informationen: www.fom.de.

Auf Nummer sicher gehen

BERUFSUNFÄHIGKEIT: Police früh abschließen

Oft passiert eine Berufunfähigkeit schneller als man denkt. BILD: DANIEL KNOPP/NEWS-REPORT-NRW/DPA
Oft passiert eine Berufunfähigkeit schneller als man denkt. 
BILD: DANIEL KNOPP/NEWS-REPORT-NRW/DPA
Es kann sich lohnen, bereits in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeit-Police (BU) abzuschließen. Denn das Alter, in dem ein Kunde den Versicherungsvertrag unterschreibt, kann sich stark auf die Höhe der Beiträge auswirken.

Ein Vorteil für junge Menschen: Bei mehreren Versicherern können sie mit sogenannten Starterpolicen einsteigen. Sie zahlen zunächst geringere Beiträge, die sich erst im Laufe der Jahre steigern – oft liegen sie zu Beginn bei 28 bis 42 Euro im Monat. Über die Gesamtlaufzeit betrachtet, zahlen junge Menschen oft nicht wesentlich mehr als Versicherte, die erst später die Police abschließen. Dafür profitieren sie aber länger vom Versicherungsschutz. Es ist allerdings wichtig, dass der Wechsel in den Normaltarif ohne eine erneute Gesundheitsprüfung möglich sein sollte.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt eine Person vor den finanziellen Folgen, sollte diese nicht mehr in ihrem Job arbeiten können. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einer der häufigsten Gründe ist eine Nervenerkrankung, die sich meist auf den Skelett- und Bewegungsapparat auswirkt oder auch Krebserkrankungen zur Folge hat. Zudem steigt das Risiko berufsunfähig zu werden mit dem Alter. In jungen Jahren sind vor allem psychische Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen die Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Später steigt allerdings das Risiko, wegen Krebs seinen Job aufgeben zu müssen. Neben Alter und Geschlecht kommt es auch darauf an, was für einen Job man ausübt. Je nach Beruf ist es mehr oder weniger wahrscheinlich, dass dieser irgendwann nicht mehr ausgeübt werden kann. Dabei sollte man sich allerdings vor Augen halten, dass inzwischen jeder vierte Arbeitnehmer seinen Job vor der Rente aufgeben muss. Der abrupte Einkommensverlust ist ohne eine abgeschlossene Versicherung nur durch private Vorsorge aufzufangen. Sollten keine Rücklagen verfügbar sein, ist ein sozialer Abstieg meist unabwendbar. dpa/lb

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