Sonderveröffentlichung
Themenspecial Gesund leben!

Stadtluft kann alt machen

Feinstaub: Wie er die Haut schädigt – und was man dagegen tun kann

Behindertengerechte Kabinen - vor allem auf großen Schiffen kein Problem. Bild: Michael Zehender/dpa-tmn
Behindertengerechte Kabinen - vor allem auf großen Schiffen kein Problem. Bild: Michael Zehender/dpa-tmn
Mit der Freundin einen ausgedehnten Schaufensterbummel machen. Im Straßenlokal einen Cappuccino genießen. Schnell mit dem Rad zur Arbeit sausen. Was das Stadtleben besonders in der warmen Jahreszeit so reizvoll macht, ist für die Haut oft eine Strapaze. Der Grund: die Luftverschmutzung – beispielsweise durch kleinste Feinstaubpartikel aus Industrie und Verkehr sowie aggressives Ozon. Feinstaub kann mitverantwortlich sein für die extrinsische, also äußere Hautalterung.

Feinste Partikel dringen in die Haut ein

Lange Zeit galt vor allem die schädliche UV-Strahlung als hauptsächlich verantwortlich für die Hautalterung. „Seit einigen Jahren werden jedoch weitere Faktoren aus der Umwelt in Zusammenhang mit vorzeitiger Hautalterung diskutiert“, erklärt Kosmetikwissenschaftlerin Dr. Meike Streker. Forschungen bestätigen, dass Feinstaub an der Haut haftet und die sehr kleinen Partikel in sie eindringen. So werden freie Radikale und Enzyme in der Haut freigesetzt, der oxidative Stress kann Kollagenfasern zerstören. Dadurch verschlechtern sich Hautfeuchtigkeit sowie Hautelastizität, auch die Hautdichte nimmt ab.

Die Folge sind sichtbare Zeichen der Hautalterung wie unschöne Altersflecken und eine vermehrte Faltenbildung. Auch die schützende Barrierefunktion der Haut leidet. Doch man kann Gegenmaßnahmen ergreifen.

Von innen und von außen schützen

Studien bestätigen, dass die regelmäßige Einnahme von bioaktiven Kollagen-Peptiden die Hautdichte um bis zu 79 Prozent verbessern kann – ein entscheidender Faktor im Kampf gegen schädliche Umwelteinflüsse. Dies zeigte sich auch optisch, indem weniger Falten sichtbar waren und Feuchtigkeit und Elastizität der Haut deutlich verbessert wurden.

Diese positiven Effekte können zudem von außen unterstützt werden. Dazu gehören eine tägliche gründliche Gesichtsreinigung und Tagescremes mit einer hohen Konzentration an Antioxidantien wie Vitamin C und E oder Q10 sowie Lichtschutz. Vor dem Zubettgehen ist eine regenerierende, wirkstoffreiche Nachtcreme empfehlenswert. djd

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