Sonderveröffentlichung
Themenspecial Karrierechancen

Spannende Herausforderungen

F + U: Jugend- und Heimerziehung – ein facettenreicher Beruf

Lamatrekking ist der Teil des tiergestützten Ausbildungszweigs. BILD: F+U
Lamatrekking ist der Teil des tiergestützten Ausbildungszweigs. BILD: F+U
Die angehenden Erzieher/ innen an der F+U Fachschule für Sozialwesen – Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung haben die Wahl zwischen zwei besonderen Zusatzqualifikationen, der tiergestützten Pädagogik oder der Erlebnispädagogik.

Es ist Montagmorgen um 7.30 Uhr, der Schulhund Idefix kommt in der Schule an, läuft über den Flur und begrüßt die ankommenden Schüler seiner Klasse, die er bereits gut kennt. Während des Unterrichts liegt er auf seinem Platz und hört aufmerksam zu. Ab und an hilft er bei einer tiergestützten pädagogischen Übung mit. Wenn es unruhig in der Klasse wird, reagiert er: er steht auf oder läuft durch den Raum, zeigt an, dass er die Unruhe spürt und er ebenfalls nicht mehr ruhig liegen bleiben kann. Kommt ein Schüler zu spät, läuft er an die Tür und begleitet den Zuspätkommer an seinen Platz. Denn er hat gelernt, dass Zuspätkommen unerwünscht ist. Was sich hier lustig darstellt, kann in der pädagogischen Arbeit von Bedeutung sein. Das feine Gespür eines Tieres kann eine Brücke bauen, um in Interaktion mit den Kindern und Jugendlichen zu treten. An der F+U Fachschule lernen die Schüler bereits im eigenen Unterricht, wie sich das Zusammenleben in einer Gruppe allein durch die bloße Anwesenheit des Tieres verändert. Auf die Teilnehmer des tiergestützten Ausbildungszweigs warten noch einige attraktive Projekte: Sie werden im Sommer zusammen eine Woche mit Lamas unterwegs sein und lernen, sich auf die Eigenarten dieser Tiere einzustellen. Sie werden die Arbeit mit Pferden und die Arbeit mit Kleintieren kennenlernen und gemeinsam Zooprojekte besuchen.

In der Klasse mit Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik hat gerade das einwöchige Winterprojekt stattgefunden. Gemeinsam wurde eingekauft, die Zugfahrt in den Schwarzwald geplant und durchgeführt. Ein erlebnispädagogisches Spiel auf der Hochebene diente als Aufwärmphase und um den Umgang mit den Schneeschuhen zu üben. An den nächsten Tagen folgten Schneeschuhwanderungen sowie Land-Art im Schnee und weitere Abenteuerspiele. Nach der Rückkehr wurden diese Erfahrungen im Unterricht ausgewertet. Es geht in den ausbildungsintegrierten Projektwochen immer wieder darum, selbst an Übungen teilzunehmen, andererseits aber auch schon mal in die Anleiterrolle zu schlüpfen. Die Klasse wird im Verlauf der zweijährigen Ausbildung noch Klettern gehen, Kanu fahren oder im Wald biwakieren. Dabei werden die Teilnehmer in die Planung einbezogen und haben dadurch die Möglichkeit, ihre organisatorischen Kompetenzen auszubauen und sich die unterschiedlichen Facetten ihres künftigen Berufes zu erschließen.

Langweilig wird es in dieser Tätigkeit sicherlich nicht, und das soll schon in der schulischen Ausbildung deutlich werden. Als private Fachschule mit staatlicher Anerkennung will die F+U Fachschule für Sozialwesen – Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung ihren Schülern besondere Leistungen bieten. Dazu gehört, dass der Praxisbezug großgeschrieben wird. Die unterrichtenden Dozenten können dies leisten, weil sie neben einer soliden theoretischen Ausbildung selbst wertvolle praktische Erfahrungen in der sozialpädagogischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen nachweisen und diese so kompetent weitergeben können. Jeder Schüler kann damit rechnen, dass er in seinem individuellen Lernrhythmus unterstützt wird und dass die Schule erwachsenengerecht Wahlmöglichkeiten zum Beispiel bei der Auswahl der Werk- und Kreativprojekte anbietet.

In den Klassen finden sich sehr viele junge Menschen, fast zur Hälfte Männer und Frauen zwischen 20 und 30 Jahren, aber auch lebenserfahrene Menschen nach einer beruflichen Umorientierung, denn der Erzieherberuf bietet nach der nur zweijährigen schulischen Ausbildung fantastische Berufsaussichten. pr/red
Weitere Informationen 
F+U Fachschule für Sozialwesen – Jugend- und Heimerziehung
Kurfürsten-Anlage 64-68
69115 Heidelberg
Telefon: 06221/7 05 01 50

www.fuu.de