Sonderveröffentlichung
Themenspecial Gesund leben!

Sorgsamkeit kann Leben retten

Hautkrebs: Besonders gefährdete Personengruppen sollten sich auch besonders schützen

Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung weltweit. Dabei gibt es zwei Ausprägungen – den hellen Hautkrebs mit über 200 000 Erkrankungen pro Jahr in Deutschland und den schwarzen Hautkrebs mit 28 000 Erkrankungen im Jahr. Besonders gefährdet für die weiter verbreitete Form des hellen Hautkrebses sind hier vor allem Menschen mit Außenberufen und Berufskraftfahrer, also beispielsweise Bauarbeiter, Landwirte, Gärtner, Seeleute, Sportlehrer, Lkw- und Taxifahrer.

Erhöhtes Risiko für Outdoor-Freunde

Ein erhöhtes Risiko haben zudem Menschen, die schon einmal die Diagnose Hautkrebs erhalten haben sowie Outdoorfans mit Hobbys bei denen es eine starke Sonnenexposition gibt wie Segeln, Wandern oder Skifahren. Auch Menschen mit hellem Hauttyp und diejenigen, deren Verwandte ersten Grades an Hautkrebs erkrankt sind, sollten besonders achtsam sein. Wichtig ist es, so früh wie möglich vorzubeugen. Da heller Hautkrebs meist an Körperstellen auftritt, die viel der Sonne ausgesetzt sind, sollte man seinen Körper umfassend durch Kleidung schützen – so lassen dunkle, dicht gewebte Stoffe weniger UV-Strahlen durch als helles und leichtes Gewebe. Kopfbedeckungen und UV-geprüfte Sonnenbrillen können darüber hinaus Gesicht, Nacken und Ohren vor der Sonne abschirmen. Um Stellen zu schützen, die nicht von Kleidung bedeckt wird, sollte ein medizinischer Sonnenschutz aufgetragen werden, die speziell für Menschen mit erhöhtem Risiko entwickelt wurde.

Ein ganz entscheidender Faktor ist außerdem gründliche Vorsorge: Jeder sollte seine Haut selbst gut beobachten und auf Veränderungen achten. Und schließlich helfen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Dermatologen dabei, möglichen Hautkrebs frühzeitig zu entdecken. Denn je eher er behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen. djd