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Themenspecial Gesund leben!

Mit gesunder Haut durch die warme Jahreszeit

Outdoor-Saison: Worauf es bei Wundheilung und Regeneration ankommt

Bei Outdoor-Aktivitäten im Sommer kann es leicht zu Verletzungen kommen. Bild: djd/Weleda AG/Michael Müller KME
Bei Outdoor-Aktivitäten im Sommer kann es leicht zu Verletzungen kommen. Bild: djd/Weleda AG/Michael Müller KME
Endlich können wir wieder das Leben im Freien genießen. Sobald das Wetter es zulässt, haben Gartenarbeit, Fahrradtouren, Wandern, Sport und Spiel in der Natur Hochsaison. Allerdings kommt es bei solchen Outdoor-Aktivitäten auch schnell mal zu kleineren Verletzungen: ein Insektenstich, ein Schnitt in den Finger, eine Abschürfung am Knie oder eine Verbrennung beim Grillen. Dann ist schnelle Hilfe gefragt, um Infektionen zu vermeiden und die Wundheilung anzuregen.

Was der Körper leistet

Nur wenigen Menschen ist bewusst, welche Leistung der Körper dabei erbringt. Schon bei der kleinsten Hautverletzung reagiert der Organismus sofort und sorgt für die Aktivierung der Blutgerinnung, um einen größeren Blutverlust zu verhindern. Es bildet sich Schorf, der die offene Wunde abdeckt und sie vor eindringenden Keimen schützt. Die Stoffwechselprozesse werden aktiviert, damit verletztes Gewebe abgebaut und neue Haut aufgebaut wird. Diese natürlichen Vorgänge können wir unterstützen.

Wichtig ist zunächst eine aktive Wundversorgung. Offene Stellen sollten gründlich unter fließendem Wasser oder mit einer physiologischen Kochsalzlösung aus der Apotheke gereinigt werden. Bei tiefen, stark verschmutzten oder eitrigen Wunden ist es besser, den Arzt die Reinigung durchführen zu lassen und bis dahin die Verletzung steril abzudecken. Zur weiteren Förderung der Heilung hat sich die Ringelblume (Calendula officinalis) bewährt. Die Heilpflanze kann das Wachstum von Entzündungserregern hemmen, den Stoffwechsel strukturieren und die Bildung von neuem Gewebe anregen. Diese wundheilenden Effekte wurden jetzt auch in einer wissenschaftlichen Studie dokumentiert.

Sanfte Hilfe bei Insektenstichen & Co

Was den Sommerspaß ebenfalls beeinträchtigen kann, sind Hautirritationen durch Insektenstiche. Wenn Mücke, Wespe und Co. zustechen, reagiert der Organismus mit Schwellungen, Rötungen, Brennen und Juckreiz. Hier wirken zum Beispiel die Kleine Brennnessel und Arnika oft lindernd. Die Pflanzenkombination kann kühlen, den Hitzeschmerz lindern und dem Körper helfen, mit Entzündungsprozessen besser fertig zu werden. Vorbeugenden Insektenschutz bietet zudem helle Kleidung mit langem Ärmeln und Hosenbeinen. Da Düfte wie Schweiß, Parfüm und Deos die Plagegeister anlocken, ist auch häufiges Duschen ratsam. djd

Gerüst für das Bindegewebe

Kollagen: Das Eiweißmolekül ist in vielen Kosmetika enthalten und mindert Fältchen und Linien

Kollagen – auf der Liste der Inhaltsstoffe eines Kosmetikproduktes als „Collagen“ zu finden – ist ein sehr wichtiges Eiweißmolekül im menschlichen Körper und ein Hauptbestandteil der Haut. „Es übernimmt die Funktion, das Bindegewebe der Haut wie ein Gerüst zu stützen, wodurch die Haut elastisch und geschmeidig bleibt“, erklärt Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW).

„In der jungen Haut werden alte Kollagenfasern ständig durch neue ersetzt, wodurch die Haut glatt und frisch wirkt“, erläutert Huber. „Mit fortschreitendem Alter verlangsamt sich dieser Vorgang, und das vorhandene Kollagen verliert zunehmend seine Elastizität, verhärtet und wird spröde.“ Die Folge: „Das Gerüst wird instabil, und es können Falten entstehen.“ Um diesem Prozess entgegenzuwirken, werden in Anti-Aging-Produkten spezielle Wirkstoffkombinationen eingesetzt, die pflegende, feuchtigkeitsspendende und hauterneuernde Eigenschaften aufweisen. „Kollagen hat sich in diesen Wirkstoffkomplexen als guter Feuchtigkeitsbinder und -spender bewährt“, ergänzt Huber.

Aufgrund seiner wasserbindenden Eigenschaften wird der Wirkstoff immer häufiger auch in Produkten wie beispielsweise Lippenstiften verwendet. „Um den natürlichen Regenerationsprozess der Haut zu fördern und zu beschleunigen, kommen Kollagen-Fragmente außerdem in Form von sogenannten Poly-Kollagen-Peptiden in Pflegeprodukten zum Einsatz.“ Sie ahmen die natürlich vorkommenden Kollagen-Fragmente nach und unterstützen somit den Reparaturprozess der Haut. „Das Resultat der Pflege ist eine rasche Milderung von Linien und Fältchen“, beschreibt Huber. dpa-tmn
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