Sonderveröffentlichung
Themenspecial Mein Hund

Manche Hunde brauchen Kleidung

Geschirr oder Halsband?

Nicht alle Hunde haben ein dichtes Winterfell. Minusgrade, Regen und Temperaturschwankungen machen den Tieren dann zu schaffen. Folgende Hilfsmittel sind im Winter praktisch:

● PULLOVER: Im Fachhandel gibt es sie aus synthetischer Wolle zu kaufen. Die Pullis sind vor allem bei trockener Kälte sehr praktisch. An feuchten Tagen sind sie dagegen nicht ratsam – sie nehmen Nässe auf, werden schwer und kühlen die Tiere aus, anstatt sie zu wärmen.

● REGENMANTEL: Manche werden nur mit Klettverschlüssen geschlossen, andere über den Kopf gezogen und mit Schnallen fixiert. Halter müssen ausprobieren, was für ihr Tier am besten ist. Wichtig ist, dass das Material wasserabweisend ist. Hierfür eignen sich mit Teflon beschichtete Nylonstoffe, gewachste Baumwolle oder Softshell.

● SCHUHE: Streusalz, Eis und Split setzen zarten Pfoten zu. Bestenfalls spült man die Füße des Tieres nach jedem Spaziergang ab. Sind die Tiere besonders empfindlich oder haben schon entzündete Pfoten, können spezielle Hundeschuhe Abhilfe schaffen. Diese sollten im Fachgeschäft unter Anleitung anprobiert werden, damit sie optimal passen. Doch nicht alle Hunde mögen eine solche Fußbekleidung. dpa

Geschirr oder Halsband?

BILD: absolutimages - stock.adobe.com
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Ein Hundegeschirr wird gerne als Alternative zum Halsband benutzt. Wer für seinen Hund ein Brustgeschirr aussucht, sollte darauf achten, dass es gut sitzt. Vor allem die Gurte spielen dabei eine Rolle. Ein fest vernähter Rückensteg verhindert, dass das Geschirr beim Laufen verrutscht. Die Länge des Buchgurtes sollte hingegen verstellbar sein, empfiehlt die Tierrechtsorganisation Peta. Denn dann können Hundebesitzer das Geschirr individuell an das Tier anpassen. Grundsätzlich dürfen die Gurte nicht einschneiden oder scheuern. Der hintere Seitengurt sollte deshalb nicht in der Falte, sondern einige Zentimeter hinter dem Vorderbein des Tieres sitzen. Leichte, weiche Materialen wie Nylon sowie Polsterung können das Tragen für den Hund zusätzlich angenehmer machen. Im Gegensatz zum Brustgeschirr kann ein Halsband dem Tier gesundheitlich schaden. Besonders wenn der Hund stark an der Leine zieht, kann dies die Halswirbelsäule, Luftröhre und den Kehlkopf des Hundes belasten. Das Brustgeschirr verteilt die Kraft hingegen auf seine Schultern und seinen Brustkorb. dpa

Leuchtende Hilfe im Dunkeln

Wer bei Dämmerung oder Dunkelheit mit seinem Hund Gassi geht, sollte ihm ein Leuchthalsband oder -geschirr anlegen. Das hat zwei Vorteile: Ein Leuchthalsband erhöht zum einen die Sichtbarkeit der Vierbeiner durch Autofahrer und sorgt zweitens dafür, dass der Besitzer sein Tier etwa in Parks aus größerer Entfernung noch sehen kann. Beim Kauf von Leuchthalsband oder -geschirr sollten Hundehalter am besten zu einem batteriebetriebenen Modell greifen, das von sich aus leuchtet. Denn nur mit Reflektoren wird das Tier möglicherweise erst dann gesehen, wenn es zu spät ist. Einfache Varianten gibt es den Angaben nach schon ab acht Euro, wasserfeste Leuchthalsbänder kosten etwas mehr. dpa

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