Sonderveröffentlichung
Themenspecial 4 Wände

Königin des Gartenteichs

SEEROSEN: Worauf beim Anlegen in kleineren Behältern zu achten ist.

Keine andere Wasserpflanze ist von so beeindruckender Schönheit und Eleganz wie die Seerosen. Zwischen ihren rundlichenSchwimmblättern öffnet sie an jedem Sommer-Vormittag ihre anmutigen Blüten und schließt sie im Laufe des Tages wieder. Seerosen sind eine Bereicherung für jeden Teich vom Zierteich über den Schwimmteich bis zum Naturteich. Kleine Sorten brauchen auch nach zehn Jahren nur etwa ein bis zwei Quadratmeter Platz. Wer einen Miniteich mit Seerosen auf seinem Balkon oder seiner Terrasse anlegt, sollte dafür allerdings keinen Flüssigdünner verwenden. Denn dieser Dünger kann das Algenwachstum im Wasser fördern und dem Teich eher schaden, erklärt der Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen.

Besser: Einen Langzeitdünger in die lehmige Erde einarbeiten. Grundsätzlich sind Seerosen recht genügsam. Sie brauchen einen sonnigen, windgeschützten Standort und gedeihen etwa in Kübeln, wasserdichten Weinfässern, Zinkwannen oder Steintrögen. Ein Gefäß mit einer Wassermenge von 40 bis 50 Litern ist gut geeignet. Die meisten Seerosen sind frosthart, wenn das Gefäß nicht durchfriert. Zwergseerosen eignen sich für Einsteiger. Sie blühen von Mai bis Ende September und bevorzugen eine Tiefe von bis zu 40 Zentimetern. Setzen Hobbygärtner in den Behälter zusätzlich noch Unterwasserpflanzen wie etwa Ähriges Tausendblatt, das Durchwachsene Laichkraut und Wasserschraube, wird das Wasser zusätzlich mit Sauerstoff und wertvollen Nährstoffen angereichert.

TEXT: dpa-tmn, Impuls – BILD: ThorstenSchmitt - stock.adobe.com
Datenschutz