Sonderveröffentlichung
Themenspecial 4 Wände

4 Einrichtungs-Trends

KÜCHE TON-IN-TON

Welche Küchenrückwand passt zur Arbeitsplatte? Diese Frage stellt sich nicht, wenn man für die beiden Komponenten einfach dieselbe Optik wählt. Das erleichtert nicht nur die Planung, sondern schafft in der Küche auch mehr Klarheit. Lange war der Fliesenspiegel die gängigste Lösung für die Küchennische. Für den Bereich zwischen der Arbeitsplatte und den Hängeschränken bieten die Küchenhersteller inzwischen aber auch viele Alternativen wie Holz, Glas, Stein und Edelstahl an. Auch Bedrucktes in der Optik der Materialien ist im Handel immer häufiger zu anzufinden. Ein Trend sind dabei Ton-in-Ton-Kompositionen. Laut der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche sind optisch gleiche Arbeitsplatten und Nischenrückwände bei vielen Käufern beliebt.

ORANGE

Bei der Einrichtung sind die bunten 70er Jahre wieder im Trend – und damit die Farbe Orange. Das Orange kommt im skandinavischen Einrichtungsstil mit hellem Holz besonders gut zur Geltung. Pfirsich-Orange oder eine Nuance, die in Richtung Koralle geht, wirkt modern – insbesondere in Verbindung mit Blau, Grau und Weiß. Ratsam ist aber auch ein sogenanntes „dusty orange“, das einen Hauch ins Rostige geht. Die Farbe lässt sich mit edlen Materialien wie Samt, Messing, Marmor und dunklen Hölzern gut kombinieren – kann also für Zimmer im Stil des Mid-Century-Designs mit Elementen aus den 60er Jahren verwendet werden. Passende Farben sind dann etwa Schwarz, Olivgrün oder Creme.

BILDER ÜBEREINANDER

Mehrere gleichgroße Bilder lassen sich hervorragend übereinander hängend an einer Wand arrangieren. „Das sieht interessanter aus als nebeneinander“, erklärte die Berliner Galeristin Valerie von Meiss (Galerie „The Curve“) im Interview mit der Zeitschrift „Schöner Wohnen“ (Mai 2018). Zwei unterschiedlich große Bildformate sollte man dagegen nicht auf einer Linie platzieren. Sie werden lieber leicht versetzt aufgehängt, „in Harmonie mit den anderen Linien im Raum“. Ein häufiger Fehler: Bilder zu hoch aufhängen. „Dabei will man ja in ein Bild hineinschauen, wenn man einen Raum betritt“, erläuterte die Galeristin. Bilder sollten außerdem auf keinen Fall über der Heizung hängen oder an der Wand direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

WASCHSCHALE

Statt eingefasster Waschbecken werden immer häufiger Waschschalen in modernen Badezimmern verbaut. Dabei handelt es sich um auf einen Waschtisch aufgesetzte Becken. Die Einheit wirkt so aufgebrochen und deutlich leichter. Die modernen Waschschalen erinnern optisch an die Waschschüsseln unserer Großeltern, die aber natürlich noch ohne Armatur und Ablauf auskommen mussten. Tipp von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft in Bonn: Besonders schöne Effekte lassen sich mit einem Unterschrank oder einer Konsole aus rustikal gestaltetem Holz erzielen. Die Experten gehen davon aus, dass besonders runde Schalen noch über 2018 hinaus gefragt sein werden.

TEXTE: dpa-tmn – BILDER: virtua73 - stock.adobe.com, Vereinigung Deutsche Sanitärwirt, arsdigital - stock.adobe.com, AMK

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